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Regular Season 1920

 
Der EHC Lustenau gibt sich im zweiten Finalspiel geschlagen und die Jungbullen krönen sich als österreichischer Meister

Das Spiel war, wie zu erwarten, ein körperbetontes Spiel. Zum Schluss unterliegen die Sticker den Salzburgern mit 5:1. Von Anfang an musste der EHC Lustenau ohne Stefan Hrdina und Albert Krammer auskommen, sie wurden wegen Vergehen im ersten Finalspiel für das zweite Spiel gesperrt. Stefan Hrdina wurde sogar für zwei Spiele gesperrt und er muss in der kommenden Saison das erste Cup-Spiel aussetzen.

Die Spannung war in der Eishalle im Volksgarten regelrecht zum Greifen nahe, denn beide Mannschaften waren vom ersten Finalspiel vorgeheizt. Von der ersten Minute an wurde jeder Check fertig gefahren und die beiden Mannschaften schenkten sich keinen Zentimeter. Die Salzburger waren die glücklicheren und belohnten sich als erster mit einem Treffer. In der 12. Minute war es Witting, der die Mozartstädter in Führung schoss. Der EHC Lustenau erzielte die restliche Spielzeit des ersten Drittels kein Tor mehr und so ging es mit der knappen Führung der Hausherren in die Kabinen. 

Die Löwen kamen mit viel Mut aus der ersten Drittelpause, denn sie mussten mit einem Unterschied von zwei Toren gewinnen, um den Meistertitel in der regulären Spielzeit zu holen. Jedoch waren es wieder die Salzburger die als nächster anschreiben konnten. Ein schöner Querpass durch das Verteidigungsdrittel der Lustenauer und Appendino haute den Puck in der 22. Minute in die Maschen. Nun mussten die Sticker Gas geben, um nicht noch mehr in Rückstand zu geraten. Die Antwort lies nicht lange auf sich warten und Chris D´Alvise erzielte in der 24. Minute, nach einem Pass von Martin Grabher-Meier und Ryan Glenn, den Anschlusstreffer zum 2:1. Es ging weiter auf und ab und das Spiel wurde immer ruppiger. Die Jungbullen erzielten in der 31. Minute das nächste Tor und die Lustenauer hielt nichts mehr in Schach. Es brodelte auf dem Eis und es waren auf beiden Seiten mehrere Spieler gleichzeitig wegen „übertriebener Härte“ auf der Strafbank. Dominic Haberl kassierte dann sogar eine Spieldauerstrafe und musste sich in die Kabine umziehen gehen. In der 38. Minute befanden sich die Salzburger wieder in Überzahl und erzielten die Vorentscheidung zum 4:1. 

Im letzten Drittel musste der EHC Lustenau 5 Treffer gegen eine immer noch sehr energische Mannschaft erzielen. Noch dazu kam, dass Chris D´Alvise und Colin Long verletzungsbedingt in der Kabine bleiben mussten. Die stark dezimierten Löwen kämpften aber weiter und versuchten alles nach vorne zu werfen. Sie befanden sich auch mehrmals in Überzahl, konnten die Salzburger Abwehr aber nicht knacken. In der 56. Minute erzielte der Mann, der den ersten Treffer für die Red Bull Juniors erzielte, auch das letzte. Ein Schuss von der Seite fälschte unglücklich vom eigenen Spieler ab und Witting durfte sich über seinen zweiten Treffer an diesem Abend freuen. Das Spiel endete somit mit dem Endstand von 5:1 und die Salzburger verteidigten den Titel des österreichischen Meisters in der Alps Hockey League. 

Red Bull Hockey Juniors : EHC Lustenau 5:1 (1:0 / 3:1 / 1:0)

Torschützen EHC Lustenau: Chris D´Alvise (24.)

Torschützen Red Bull Hockey Juniors: Witting (12., 56.), Appendino (22.), Predan (31.), Huber (38.)

Lustenaus Löwen kämpfen in Salzburg um den Meistertitel

Lange Gesichter auf Seiten der Lustenauer nach der knappen und vor allem unglücklichen 3:4 Heimniederlage im ersten Finalspiel zur Österreichischen Meisterschaft. Doch Trainer Christan Weber richtete seine Spieler rasch wieder auf. Mit der Darbietung seiner Cracks war er über weite Strecken des Spieles sehr zufrieden. „Wir haben ein tolles Spiel gemacht und gezeigt, dass wir in der Lage sind, die Salzburger voll zu fordern. Mit ein wenig mehr Glück bei der einen oder anderen Aktion wäre das Spiel für uns ausgegangen“, so Lustenaus Trainer Christian Weber nach Spielende. Diese Aussage untermauert auch die Tatsache, dass für die Salzburger zwei Mal der Pfosten retten musste.

Auch Kapitän Max Wilfan will von einer Vorentscheidung für die Salzburger nichts wissen: „Die letzten beiden Spiele in Salzburg haben wir gewonnen. Warum soll dies am Samstag nicht ebenfalls so sein? Wir konnten das Spiel ausgeglichen halten und mit einer besseren Chancenauswertung werden wir das Spiel in Salzburg gewinnen. Wir haben eine ausgeglichene Mannschaft, die den absoluten Siegeswillen in sich trägt. Unterstützt von der Routine einiger erfahrener Spieler zeigten die jungen Eigenbauspieler des EHC, was in ihnen steckt,“ so Wilfan.

Tatsächlich war von der Überlegenheit der Salzburger aus den letzten Spielen am Donnerstag nicht viel zu sehen. Lustenau konnte die Salzburger, die mit gesamt 10 Legionären in Lustenau angetreten sind, über weite Strecken des Spieles neutralisieren. Mit schnell vorgetragenen Angriffen sind die EHC Cracks in der Lage, die Salzburger in arge Bedrängnis zu bringen.

Die Lustenauer werden am Samstag beim finalen Showdown in Salzburg bis an ihre Grenzen gehen um den Titel nach Vorarlberg zu holen. Unterstützt wird das Team dabei von zahlreichen Fans, die die Mannschaft mit in die Mozartstadt begleiten werden. Spielbeginn im Salzburger Volksgarten ist um 19.15 Uhr. 

Salzburg Juniors : EHC Lustenau
Samstag, 8. Februar 2020, 19.15 Uhr Uhr, Eisarena Salzburg
Schiedsrichter: Gerald Podlesnik, Florian Widmann, Alexander Weiss, Alexander Wimmler

Unglückliche 3:4 Niederlage der Lustenau. Die Chancen auf den Meistertitel sind jedoch weiter intakt

Viele Emotionen gab es im ersten Finalspiel um die Österreichische Meisterschaft zwischen den Vorjahrsfinalisten aus Lustenau und Salzburg ab der ersten Spielminute. Im Gegensatz zum Spiel der beiden Teams vor einigen Wochen in der Rheinhalle konnten die Lustenauer die Partie offen gestalten und kamen zu einigen Tormöglichkeiten. Trotz dieser Chancen waren es abermals die Mozartstädter, die über den ersten Treffer in diesem Finale jubeln durften. Nach einem Gestocher vor dem Lustenauer Tor konnte der Schwede Max Tjernström in der sechsten Minute den ersten Treffer für Salzburg erzielen. Lustenau zeigte sich wenig geschockt und kreierte zahlreiche Einschussmöglichkeiten. In der 17. Minute wurden die Lustenauer für Ihre Bemühungen belohnt und erzielten im Powerplay durch den Eigenbauspieler Timo Demuth den längst überfälligen Ausgleichstreffer. Mit diesem 1:1 Unentschieden ging es in die erste Drittelpause.

Auch im zweiten Spielabschnitt konnten beide Teams einige Möglichkeiten erarbeiten, doch es waren abermals die Salzburger die in der 26. Minute über den abermaligen Führungstreffer durch den Schweden Daniel Carlqvist jubeln konnten. Diese Führung hielt jedoch gerade nur 38 Sekunden. Martin Grabher-Meier versetzte den Salzburger Torhüter und erzielte den viel umjubelten Ausgleichstreffer. In weiterer Folge nahm das Spiel an Intensität zu und einige Aktionen auf Seiten der Salzburger war nahe am Rande der Legalität. Mit einigen Strafen aber ohne weiteren Tore endete auch dieses Drittel unentschieden und so musste der letzte Spielabschnitt entscheiden.

Das Spiel im letzten Abschnitt war wieder sehr ausgeglichen und es bedurfte einer Powerplay-Möglichkeit, die die Salzburger abermals gnadenlos ausnutzten. Deutschland Legionär Philip Varejcka, der bereits in der DEL bei RedBull München unter Vertrag stand, nützte eine Einschussmöglichkeit in der 49. Minute zum abermaligen Führungstreffer für Salzburg. Nach dem 4:2 Treffer für Salzburg in der 53. Minute durch Samuel Witting schien die Partie gelaufen zu sein, doch die Lustenau gaben nicht auf. Nur knapp eine Minute später erzielte Frederik Rasmussen den Anschlusstreffer für Lustenau. Mehr als diese Ergebniskosmetik war jedoch für Lustenau trotz einiger Chancen nicht mehr möglich. So bedarf es beim Rückspiel am Samstag in Salzburg einem Erfolg, um den Titel nach Vorarlberg zu holen.

EHC Lustenau : Salzburg Juniors 3:4 (1:1 / 1:1 / 1:2)
Torschützen EHC Lustenau: Timo Demuth (17. Min.), Martin Grabher-Meier (27. Min.), Frederik Rasmussen (54. Min.)
Torschützen Salzburg Juniors: Max Tjernström (6. Min.), Daniel Carlqvist (26. Min.), Filip Varejcka (49. Min.), Samuel Witting (53. Min.)

EHC Lustenau kämpft gegen Salzburg um den Österreichischen Meistertitel

Morgen Donnerstag treffen im Hinspiel der EHC Lustenau und die Red Bull Hockey Juniors aus Salzburg in der Rheinhalle aufeinander. Somit kommt es zur Neuauflage des letztjährigen Finales. Die Cracks des EHC hoffen jedoch auf einen anderen Ausgang, konnten doch letztes Jahr die Jungbullen die Oberhand behalten.

Salzburg fegte im Halbfinale die VEU Feldkirch mit einem Gesamtscore von 15:2 aus der Halle. Die Lustenauer konnten sich gegen das Farmteam des KAC durchsetzen. Auch in der Alps Hockey League konnten die Sticker wieder auf die Siegerstraße zurückkehren. Mit einem Sieg gegen den Tabellenführer HK Olimpija und einer Machtdemonstration gegen die Falken aus Fassa hat die Mannschaft wieder zu alter Stärke gefunden. Man konnte gut erkennen, dass das Team wieder Freude am Spiel hat.

Mit diesem Schwung wollen die Lustenauer Cracks sich auch im Hinspiel gegen Salzburg eine gute Ausgangsposition erarbeiten, um dann auswärts den Österreichischen Meistertitel der AHL zu fixieren. Doch der EHC ist gewarnt. Die Bullen sind eine physisch sehr starke Mannschaft, welche gegen die VEU auf allen Ebenen überlegen war. Die Salzburger werden alles geben, um ihren Titel zu verteidigen. Coach Weber erwartet von Beginn an ein schnelles, körperlich betontes Spiel, bei dem die Jungbullen früh den Abschluss suchen werden. 

Diesem druckvollen Spiel müssen die Lustenauer von Anfang an dagegenhalten. Die Salzburger sind sehr diszipliniert und nehmen sehr wenig Strafen. Die wenigen sich daraus bietenden Powerplays sollten konsequent genutzt werden. Umgekehrt muss die Zeit auf der Strafbank für die Lustenauer möglichst minimiert werden.

Dabei kommt es darauf an, wieder die geschlossene starke Teamleistung wie gegen Fassa abzurufen, um sich schlussendlich durchzusetzen und als Sieger vom Eis zu gehen. Die Mannschaft weiß, dass die Salzburger sehr heimstark sind. Deshalb müssen die Sticker schon morgen den Grundstein legen, um am Samstag mit einem gewissen Polster in die Mozartstadt anreisen zu können.

„Für uns war das Erreichen des Finales eine tolle Sache, doch jetzt wollen wir den Titel nach Lustenau holen. Wir sind bereit, den Kampf gegen die Salzburger anzunehmen und uns über beide Spielzeiten für die Mannschaft aufzuopfern. Beim Heimspiel wollen wir gemeinsam mit den Lustenauer Fans den Grundstein für das Erreichen des Meistertitels setzen,“ so ein ehrgeiziger Dominic Haberl, der in dieser Saison bereits 10 Tore für die Lustenauer erzielte.

EHC Lustenau : Salzburg Juniors
Donnerstag, 6. Februar 2020, 19.30 Uhr Rheinhalle Lustenau
Schiedsrichter: Thomas Berneker, Jakob Schauer, Johannes Huber, Florian Martin

Löwen stutzen den Falken auf Fassa mit 7:2 die Flügel

Einen nie gefährdeten 7:2 Erfolg feiert der EHC Lustenau zum Abschluss des Grunddurchgangs gegen den HC Fassa. Mit diesem Erfolg belegt der EHC nach dem Grunddurchgang den siebten Endrang und ist somit das bestplatzierte Österreichische Team in der Alps Hockey League. In der Zwischenrunde treffen die Lustenauer somit auf die Teams aus Sterzing, Salzburg, Gröden, Klagenfurt und Wien. Spannende Spiele warten somit auf die Cracks des EHC Lustenau.

Schon zu Beginn des Spieles sind die Lustenauer die klar bessere Mannschaft. Die Cracks von Trainer Christian Weber setzten die Italiener von der ersten Minute unter Druck. In der 9. Minute erzielt David König nach Zuspiel von Ryan Glenn und Jordan Pfennich den überfälligen Führungstreffer. Noch während der Durchsage des Stadionsprechers doppeln die Lustenauer durch Dominic Haberl zum 2:0 nach (10. Minute). Mit diesem Zwischenstand nach dem ersten Drittel sind die Italiener noch gut bedient.

Auch im zweiten Spielabschnitt sind die Lustenauer die tonangebende Mannschaft auf dem Eis. Bereits in der 24. Minute kann Frederik Rasmussen im Powerplay nach herrlicher Vorarbeit von Martin Grabher-Meier und Mark Hurtubise zum 3:0 einnetzen. Aus einem Gestocher heraus erzielt Colin Long in der 38. Minute das 4:0 und sorgt damit für klare Verhältnisse in der Rheinhalle Lustenau. 37 Sekunden vor Drittelsende können auch die Italiener zum ersten Mal jubeln. Davide Sciavone kann Lustenaus Torhüter René Swette zum ersten Mal an diesem Abend bezwingen. Mit diesem klaren 4:1 geht es in die zweite Drittelpause.

Schon nach 80 gespielten Sekunden kann Lustenau in der Person von Daniel Stefan nach toller Vorarbeit von Chris D’Alvise den fünften Treffer für Lustenau erzielen. In weiterer Folge konzentrieren sich die Cracks des EHC Lustenau auf das Verwalten des Vorsprungs. Somit kommen die Italiener zu mehr Spielanteilen und können in der 53. Minute den zweiten Treffer erzielen. Teppo Kivelä – Trainer vom HC Fassa – riskiert anschließend alles und ersetzt den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Wenig beeindruckt davon kann Lustenau durch Chris D’Alvise in der 56. Minute den sechsten Treffer für Lustenau erzielen. Den Schlusspunkt setzt Dominic Haberl rund 40 Sekunden vor Spielende. Somit gewinnt der EHC Lustenau auch in dieser Höhe verdient mit 7:2 gegen den HC Fassa.

Die nächsten schweren Aufgaben warten nun auf die Cracks des EHC Lustenau: „In der nächsten Woche spielen wir das Finale der Österreichischen Meisterschaft gegen Salzburg. Wir sind voller Siegeswillen und wollen diesen Pokal nach Lustenau holen und uns somit für die letztjährige Finalniederlage revanchieren. Wir haben heute ein tolles Spiel gezeigt, die ganze Mannschaft hat sich für jeden eingesetzt und wir sind bereit für die nächsten Aufgaben. Gegen wen wir im Pre-Play-Off spielen ist eigentlich egal. Unser Ziel ist es, mit tollem Eishockey die Zuschauer zu begeistern und in die Play-Offs aufzusteigen“, so Dominic Haberl, zweifacher Torschütze am heutigen Abend.

EHC Lustenau : HC Fassa Falcons 7:2 (2:0 / 2:1 / 3:1)
Torschützen EHC Lustenau: David König (9. Min.), Dominic Haberl (10. Min. / 60. Min.), Frederic Rasmussen (23. Min.), Colin Long (38. Min.), Daniel Stefan (42. Min.), Chris D’Alvise (56. Min.)
Torschützen HC Fassa Falcons: Edorardo Caletti (40. Min.), Linus Lundstörm (53. Min.)

Lustenaus Löwen empfangen die Falken aus Fassa

In der letzten Runde des Grunddurchgangs empfängt der EHC Lustenau am Samstag das Team des HC Fassa Falcons. Die Dramaturgie dieses Duells ist dabei kaum noch zu überbieten. Für beide Mannschaften ist ein Sieg Pflicht, um eine Chance für die direkte Play Off Qualifikation zu wahren. 

Während die Falken bei einem Sieg fix im Play Off stehen, sind die Lustenauer auch bei einem vollen Erfolg auf fremde Schützenhilfe angewiesen. Bei einer Niederlage ist die direkte Qualifikation für Lustenau fix und für Fassa höchstwahrscheinlich ausgeträumt. Das erste Spiel im Oktober konnte Fassa knapp mit 3:2 für sich entscheiden. Die beiden Mannschaften liegen leistungstechnisch ganz knapp nebeneinander. Das Spiel wird eine ganz enge Kiste. Wie eng beieinander das Leistungsniveau in dieser Liga ist, zeigt ein Blick auf die Tabelle. Ganze sieben Mannschaften kämpfen in der letzten Runde noch um die letzten drei Play Off Fixplätze, wobei Cortina so gut wie fix qualifiziert ist, und die Wipptal Broncos die schlechtesten Karten haben. 

Was muss passieren, damit der EHC noch die direkte Qualifikation schafft
Der EHC Lustenau MUSS gewinnen. Gewinnen die Sticker in der Overtime, dann müssen sowohl Feldkirch (auswärts gegen Cortina), Jesenice (zu Hause gegen den Bregenzerwald) und Asiago (zu Hause gegen Kitzbühel) in der regulären Spielzeit verlieren. Lustenau wäre aufgrund des besseren Torverhältnisses direkt qualifiziert. Gewinnen die Sticker in der regulären Spielzeit, dann müssen zwei der drei oben genannten Mannschaften zumindest in der Overtime verlieren. Auch so wären die Sticker direkt im Play Off.

Die Lustenauer haben auf alle Fälle wieder Blut geleckt. In einem hochdramatischen Spiel wurde auswärts der Tabellenführer niedergerungen und die Mannschaft konnte so wieder viel Selbstvertrauen tanken. Die Cracks werden alles daransetzen, um den Falken die Flügel zu stutzen und die drei Punkte in der Rheinhalle zu behalten.
Spielbeginn bereits um 19.00 Uhr
Von der Liga vorgegeben ist der Beginn aller Spiele in der letzten Runde. Um eventuellen Absprachen vorzubeugen wurde unter den Vereinen sowie mit der Liga vereinbart, dass alle Spiele zeitgleich um 19.00 Uhr beginnen.

 

EHC Lustenau : HC Fassa Falcons
Samstag, 1. Februar 2020, 19.00 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Schiedsrichter: Alex Lazzeri, Oscar Wallner, Mauro De Zordo, Daniel Rinker


EHC Lustenau gewinnt gegen den Tabellenführer Olimpija Laibach in Overtime

Die Mannschaft erarbeitet sich einen so wichtigen Auswärtssieg gegen Olimpija Laibach und lässt die Chance auf die Top 6 noch am Leben. Mit viel Laufarbeit und Siegeswille bezwingen die Sticker den Tabellenführer in einer gnadenlosen und hart umkämpften Partie. 

Die Lustenauer starteten in das Spiel wie aus der Kanone geschossen. Die Jungs wussten es geht um sehr wichtige Punkte im Playoff-Kampf und ließen sich nicht zweimal bitten. Der EHC Lustenau befand sich in der 8. Minute gleich im Powerplay und nutzte dieses auch direkt aus. Max Wilfan fing die Scheibe an der Bande ab und feuerte einen Schuss in Richtung Tor. Jordan Pfennich stand vor dem Tor der Gastgeber und fälschte den Puck mit seinen Beinen in das Tor ab. Die Lustenauer waren beflügelt, ließen nicht locker und konnten zum Schluss des Drittels die Führung noch erhöhen. Nach einem Pass von Dominic Haberl und Max Wilfan, war es Dominik Oberscheider in der 18. Spielminute, der mit einem Blueliner das 0:2 erzielen konnte.

Die ersten 10 Minuten im zweiten Drittel gehörten noch den Lustenauer. Dann waren es aber die Laibacher die langsam das Spiel zu ihren Gunsten drehten. Je länger das Drittel voranging, desto mehr Zeit mussten die Sticker in ihrem eigenen Drittel verbringen. In der 37. Minute starteten die Gastgeber einen Konterangriff und Rajsar erzielte den ersten Treffer für die Heimmannschaft. Die Lustenauer stemmten bis zum Drittelschluss noch dagegen und verhinderten einen weiteren Treffer der Slowenen. 

Im letzten Drittel erwischte der EHC Lustenau keinen optimalen Start. Die Gastgeber nahmen noch ein 4 gegen 3 Powerplay aus dem Mitteldrittel mit und konnten dieses innerhalb von 35 Sekunden nutzen. Jezovsek zog von der Seite ab und platzierte seinen Schuss genau an die Innenseite des Pfostens. Somit war es ausgeglichen und es folgten hitzige 19 Minuten, in denen sich die Sticker in jeden Schuss und Pass hineinwarfen. Die Jungs leisteten im eigenen Drittel Schwerstarbeit und versuchten kein weiteres Tor der Gastgeber zuzulassen. Mit einigen Konterangriffen wollte der EHC Lustenau noch einen Führungstreffer erzielen, waren aber in der regulären Spielzeit nicht erfolgreich. Es musste wieder in der Overtime entschieden werden. Das Trio bestehend aus Chris D´Alvise, Mark Hurtubise und Ryan Glenn zappelte nicht lange herum. Im ersten Wechsel der Overtime war es Ryan Glenn der das Siegestor für die Sticker erzielte und den zweiten Punkt für den EHC Lustenau sicherte. 

Die Cracks von Christian Weber opferten sich alle an diesem Abend für die Mannschaft auf und ihr Kampfgeist wurde endlich belohnt. Mit diesen zwei Punkten lebt die Chance auf die Top 6, und somit die direkte Playoff Qualifikation, noch immer. Es wird also Alles am letzten Spieltag der regulären Saison entschieden.

 

Olimpija Laibach : EHC Lustenau 2:3 n.V. (0:2 / 1:0 / 1:0 / 0:1)

Torschützen EHC Lustenau: Jordan Pfennich (8.), Dominik Oberscheider (18.), Ryan Glenn (61.)

Torschützen Olimpija Laibach: Rajsar (37.), Jezovsek (41.)

EHC Lustenau trifft auswärts auf die Drachen aus Laibach

Nach den zwei Halbfinalsiegen gegen die Klagenfurter Rotjacken im Rahmen der Österreichischen Meisterschaft gastiert der EHC Lustenau in der Endphase des Grunddurchgangs der Alps Hockey League auswärts bei HK Olimpija in Laibach. Der amtierende Meister und Tabellenführer ist das Team der Stunde. Interessant ist, dass außer Torhüter Us Zan, der mit 93% Fangquote die Tabelle der Goalies knapp anführt, die Slowenen weder individuell noch in den Mannschaftsstatistiken ganz vorne liegen.

Dennoch dominieren sie die Liga und haben zum Zweitplatzierten Ritten schon acht Punkte Vorsprung. Dies erklärt die Qualität der ganzen Mannschaft. Jeder Spieler in jeder Linie kann Tore schießen und Druck auf den Gegner ausüben. Vor den seit mittlerweile achtzehn Spielen ungeschlagen Slowenen sind die Lustenauer jedenfalls gewarnt.

Doch die Löwen werden alles daransetzen, diese beindruckende Serie zu beenden. Einerseits will man gegen den Angstgegner ein moralisches Erfolgserlebnis einfahren, andererseits können die Sticker nur so die Chance für die direkte Play Off Qualifikation noch wahren. Dabei müssen die Lustenauer Cracks bereit sein das Letzte zu geben und die Vorgaben der Coaches zu 100% umzusetzen. Nur mit einer disziplinierten und geschlossenen Mannschaftleistung können die Sticker die Sensation schaffen und dem Tabellenführer drei Punkte entführen. Um das Kunststück der direkten Qualifikation noch zu schaffen sind die Lustenauer auf Schützenhilfe der VEU Feldkirch und der Adler Kitzbühel angewiesen, welche gegen Jesenice bzw Asiago antreten.

EHC Lustenau steht nach Sieg im Finale der österr. Meisterschaft

Die Cracks des EHC Lustenau gewannen auch das Rückspiel der Halbfinal-Serie gegen den EC KAC und stehen somit erneut im Finale des Final-Four. Anfang Februar kommt es somit zur Neuauflage des Finales vom letzten Jahr gegen Salzburgs Jungbullen, die im Rückspiel gegen die VEU Feldkirch mit 6:1 gewannen. Das Farmteam des Rekordmeisters KAC erwies sich im zweiten Halbfinalspiel des Final-Four in der Rheinhalle als der erwartet schwere Gegner. Die Schützlinge von EHC-Headcoach Christian Weber ließen sich aber auch nicht von einem 0:2-Rückstand aus der Ruhe bringen und sicherten sich mit einem 3:2-Erfolg das Ticket für das Finale Anfang des nächsten Monats. Spiel eins findet am 6. Februar in Lustenau statt und der österreichische Meister der zweithöchsten Liga steht dann zwei Tage später endgültig fest 

Die zum Siegen verdammten Jungcracks aus Klagenfurt begannen stark. Ländle-Legionär Dennis Sticha (3.) hatte die beste Möglichkeit auf die Führung, scheiterte aber an Lukas Reihs, der erneut für Rene Swette im Lustenauer Kasten stand. Dann waren aber die Hausherren an der Reihe, doch die Lustenauer Eigenbauspieler Lucas Haberl (6.), Dominik Oberscheider (7.) und auch Elias Wallenta (12.) hatten ihr Visier nicht optimal eingestellt. Wenig später brachte der EHC auch in Überzahl - in Minute 16 versuchte sich Frederik Rasmussen - den Puck nicht im gegnerischen Gehäuse unter. Und da kurz darauf auf der Gegenseite Markus Pirmann (17.) in Reihs seinen Meister fand, ging mit einem 0:0 in die erste Pause.

Nur 38 Sekunden nach Wiederbeginn gingen die Gäste in Front. Markus Pirmann traf für die sehr ambitioniert auftretenden Klagenfurter zum 1:0 und sorgte somit für zusätzlichen Schub bei den jungen Kärntnern. Mit dem 2:0 in der 33. Minute durch Simon Hammerle glich die zweite Garnitur des KAC die Halbfinal-Miniserie aus. Dies war ein Weckruf für die Cracks des EHC Lustenau, die in weiterer Folge ihre Krallen ausfuhren. Kapitän Max Wilfan (35.) war nach einer Hurtubise-Vorlage zur Stelle und genau eine Minute später besorgte Chris D’Alvise nach tollem Zuspiel von Dominik Oberscheider mit einem sehenswerten Schuss in die rechte obere Ecke das 2:2.  

Das Finalticket vor Augen hatten Wilfan und Co. im letzten Drittel alles im Griff und auch als es nochmals brenzlig wurde - Ryan Glenn musste knapp vor Spielende für vier Minuten in die Kühlbox – agierten die Lustenauer sehr clever. Als die Klagenfurter in der Endphase alles nach vorne warfen und den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzten, sorgte Elias Wallenta drei Sekunden vor Schluss mit einem Empty-Net-Treffer - zuvor landeten vier EHC-Versuche daneben - für das 3:2. Somit buchte der EHC Lustenau das Finalticket. Das Finale wird in zwei Spielen ausgetragen. Die Lustenauer Cracks spielen am 6. Februar zuerst zu Hause, ehe es am 8. Februar zum finalen Showdown in Salzburg kommt.

 

EHC Lustenau : EC KAC II 3:2 (0:0 / 2:2 / 1:0)
Torschützen EHC Lustenau: Max Wilfan (35. Min.), Chris D’Alvise (36. Min.), Elias Wallenta (60. Min.)
Torschützen EC KAC II: Markus Pirmann (21. Min.), Simon Hammerle (33. Min.)

Lustenaus Löwen kämpfen gegen die Rotjacken um den Finaleinzug

Nun ist er endlich da! Der EHC Lustenau bejubelte den ersten vollen Erfolg im Jahr 2020. In einem hart umkämpften Spiel konnten die Löwen im ersten Halbfinale den KAC auswärts mit 4:2 bezwingen. Jetzt wollen die Lustenauer zuhause den Sack zu machen und den Finaleinzug fixieren. 

Mit einer imposanten Vorstellung kämpften sich die Cracks des EHC Lustenau zurück auf die Siegerstraße. Alleine die Schussstatistik von 32:16 für die Sticker repräsentiert die Überlegenheit, welche auf dem Klagenfurter Eis herrschte. Dabei feierte Lukas Reihs sein Debüt bei einem Pflichtspiel im Tor der Lustenauer. Wie das gesamte Team gab er dabei eine sehr gute und solide Vorstellung ab.

Im Rückspiel kommt es diesen Samstag nun zum großen Showdown um den Einzug ins Finale der österreichischen Meisterschaft. Der 4:2 Vorsprung ist natürlich ein nettes Polster, doch das Team der Lustenauer weiß, dass man die Rotjacken auf keinen Fall unterschätzen, oder auf die leichte Schulter nehmen darf. Mit einigen schönen Aktionen haben die jungen Klagenfurter bewiesen, dass sie Unachtsamkeiten oder Fehler sofort bestraften.  

Das heißt für die Lustenauer Mannschaft, dass auch dieses Spiel voll konzentriert angegangen werden muss. Die Jungs müssen um jeden Zentimeter und um jede Scheibe kämpfen und die Zeit in der Kühlbox sollte minimiert werden. Mit einer Leistung wie in Klagenfurt stehen die Chancen jedoch sehr gut, um nach 2019 erneut den Einzug ins Finale zu schaffen. Dabei hofft der Verein auf die Unterstützung von zahlreichen Fans. Mit dem siebten Mann im Rücken will man das erste gesetzte Ziel in dieser Saison erreichen.

Im Moment sieht alles danach aus, dass auch der Finalgegner derselbe wie im Vorjahr sein könnte. Nachdem die Jungbullen aus Salzburg im Hinspiel die VEU mit 9:1 zerlegt haben, können sie schon recht fix mit der Finalteilnahme rechnen. Und mit den Salzburgern haben die Sticker hier noch eine Rechnung offen. 

EHC Lustenau : EC KAC II
Samstag, 25. Januar 2020, 19.30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Schiedsrichter: Tobias Holzer, Matthias Ruetz, Julia Kainberger, Alexander Wimmler


Sticker zeigen ihren Kampfgeist und gewinnen das erste Halbfinalspiel der österreichischen Meisterschaft gegen den KAC mit 4:2

Wieder war es eine lange Anreise zum Spiel für die Sticker. Wegen den vielen krankheitsbedingten Ausfällen mussten sie eine defensive Taktik verfolgen, die sich zum Schluss bezahlt gemacht hat. Mit Willen und Kampfgeist erarbeiten sich die Lustenauer den ersten Sieg in dieser Halbfinalserie der österreichischen Meisterschaft.

Das Spiel begann etwas verhalten und die Mannschaften tasteten sich die ersten Minuten ein wenig ab. Der EHC Lustenau kam während der ersten Hälfte des Startdrittels immer mehr in Fahrt und durfte sich in der 16. Minute über das erste Tor freuen. Stefan Hrdina kam mit Tempo aus dem eigenen Drittel heraus und gab die Scheibe an Colin Long weiter der wiederum zu Max Wilfan passte. Dieser beförderte den Puck in Richtung Tor und Stefan Hrdina fälschte diesen ab und verwertete seinen eigens eingeleiteten Angriff. Die Sticker behielten die Überhand, konnten im ersten Drittel aber nicht mehr anschreiben. 

Im zweiten Drittel war der EHC Lustenau den Gastgebern wieder über lange Zeit überlegen, kamen aber nie wirklich in zu einem gefährlichen Abschluss. In den letzten fünf Minuten lies die Konzentration der Lustenauer ein wenig nach und der EC KAC drehte den Spieß um. Mit viel Laufarbeit kamen sie immer wieder zu Chancen und erzielten knapp eine Minute vor Schluss des Drittels den Ausgleichstreffer. Das Spiel musste also im Schlussdrittel entschieden werden. 

Die Cracks von Christian Weber fingen das letzte Drittel so an wie sie das erste Drittel beendet haben. Mit vollem Einsatz probierten sie hinten dicht zu machen und vorne ihre Chancen zu nutzen. Es dauerte nicht lange bis der EHC Lustenau sich über den erneuten Führungstreffer freuen konnte. Mark Hurtubise war es in der 46. Minute, der zur richtigen Zeit am richtigen Ort stand und einen Rebound im Tor versenken konnte. Keine sechs Minuten später, waren es jedoch wieder die Klagenfurter, die durch einen glücklichen Schuss von der blauen Linie ausglichen. Der flache Weitschuss wurde durch einen Eislaufschuh vor dem Tor abgefälscht. Die Sticker zeigten sich aber bissig und wollten diesen Sieg unbedingt. In der 55. Spielminute sorgten die Lustenauer für viel Verkehr vor dem gegnerischen Tor und Max Wilfan ließ den Schlussmann des KAC ins Leere fahren und holte die Führung für den EHC Lustenau zurück. Die Klagenfurter versuchten nun alles nach vorne zu werfen doch die Verteidigung der Sticker hielt dagegen. Nach einem Passversuch des gegnerischen Verteidigers im Drittel der Löwen, konnte Max Wilfan eingreifen und fälschte den Puck in Richtung Timo Demuth ab der anschließend im Alleingang den Sieg besiegelte.

Nach der langen Durststrecke der Sticker, konnten sie mit viel Herz und Kampfgeist das erste Halbfinalspiel für sich entscheiden. Am Samstag, den 25.1., erwartet sie das Rückspiel gegen den EC KAC in der Rheinhalle Lustenau.

 

EC KAC : EHC Lustenau 2:4 (0:1 / 1:0 / 1:3)

Torschützen EHC Lustenau: Stefan Hrdina (16.), Mark Hurtubise (46.), Max Wilfan (55.), Timo Demuth (56.)

Torschützen EC KAC: Kapel (39.), Kasper (52.)

EHC Lustenau im Halbfinale zu Gast beim EC KAC

 

Während die Play Offs in der Alps Hockey League noch ein wenig auf sich warten lassen, geht es im Kampf um den österreichischen Meistertitel in die Zielgerade. Für die beiden Halbfinalis konnten sich die Teams von Salzburg, Klagenfurt, Feldkirch und Lustenau qualifizieren. Im ersten Spiel des Halbfinales treten die Lustenauer Löwen auswärts beim Farmteam des KAC an. Die beiden Partien im Rahmen der Alps Hockey League zwischen diesen beiden Mannschaften konnte Lustenau für sich entscheiden. Beim letzten Aufeinandertreffen mussten die Vorarlberger jedoch bis zum Penaltyschießen kämpfen und gaben das erste Mal einen Punkt an die Kärntner ab.

Sieht man sich die Entwicklung der letzten Wochen an, ist ein Sieg der Lustenauer alles andere als garantiert. Während die Rotjacken den EHC Bregenzerwald quasi zerlegten und gegen Fassa erst in der Overtime verloren konnten die Lustenauer die letzten Spiele leider keine Punkte anschreiben. Das ist auch in Kärnten nicht unentdeckt geblieben, und der KAC wird seine Chance auf den ersten Erfolg gegen die Grün Gelben wittern. Die jungen Kärntner werden hochmotiviert versuchen, die Sticker gleich unter Druck zu setzen. Ein schneller Rückstand muss mit allen Mitteln verhindert werden. Gleichzeitig besteht die Chance für die Sticker, endlich einen Befreiungsschlag zu setzten und sich aus eigener Kraft aus dieser schon viel zu langen andauernden Durststrecke zu befreien.

Die Lustenauer müssen die Reise nach Klagenfurt mit einem Rumpfteam in Angriff nehmen. Ein Virus schleicht sich seit Anfang Jahr durch die Kabinen der Rheinhalle und Trainer Christian Weber kann momentan nur von Training zu Training planen. Schon lange konnte weder ein Spiel noch eine Übungseinheit mit dem gesamten Kader vollzogen werden. Das heißt, dass die Linien durchgemischt werden und sich die Spieler immer wieder neu „finden“ müssen. Dennoch ist die Mannschaft professionell genug, um mit dieser Situation umzugehen. Die Jungs werden alles geben, um das Finale der österreichischen Meisterschaft zu erreichen. Mit einem guten Ergebnis auswärts möchten die Cracks am Samstag vor eigenem Publikum dann den Finaleinzug fixieren. 

EC KAC II : EHC Lustenau
Donnerstag, 23. Januar 2020, 19.00 Uhr, Stadthalle Klagenfurt
Schiedsrichter: Stefan Kummer, Gerald Podlesnik, Wolfgang Puff, Mark Schweighofe
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Lustenau verliert klar 6:1 gegen Jesenice und kann die so wichtigen Punkte nicht mit nach Hause nehmen

Der EHC Lustenau war von Anfang an nicht bereit und kann mit dem Tempo der Gastgeber nicht mithalten. Jesenice war über das ganze Spiel ganz klar die bessere Mannschaft und lies den Lustenauer so gut wie keinen Platz und Zeit irgendwie ins Spiel zu kommen. 

Schon im ersten Wechsel mussten die Lustenauer den ersten Treffer kassieren und waren somit sofort in Rückstand. Ein Schuss von Hebar von der rechten Seite wurde direkt vor dem Tor von Tomazevic unhaltbar abgefälscht. Die Sticker kamen auch danach nicht zu viel Chancen. Wieder war es Jesenice in der 8. Minute die einen Treffer erzielen konnten. Es war ein recht harmloser Schuss der knapp vor dem Tor abgefälscht wurde, diesmal aber vom eigenen Spieler. Die Gastgeber aus Slowenien durften sich im ersten Drittel noch über den dritten Treffer freuen. Hebar wurde in der 18. Spielminute im eigenen Drittel kurz allein gelassen und spielte Swette nach einem Pass in den Slot gekonnt durch die Beine. 

Im Mittelabschnitt ließ die Heimmanschaft nicht locker und drückten weiterhin auf das Gaspedal. Der EHC Lustenau konnte an diesem Abend nicht mithalten und musste weitere drei Tore kassieren. Das vierte Tor fiel in der 23. Minute per One-Timer im Powerplay der Gastgeber. Wegen verdeckter Sicht konnte René Swette erst zu spät reagieren und konnte den Schuss nicht parieren. Die Sticker befanden sich auch oft im Powerplay, konnten dieses aber nie nutzen. Nach einem unglücklich geblockten Schuss konnte Jaka Sturm, der im selben Moment von der Strafbank zurückkam, ein Breakawaytor erzielen. Das sechste und letzte Tor der Gastgeber fiel wieder durch einen One-Timer im Powerplay. Diesmal befanden sich die Lustenauer in doppelter Unterzahl und der Schuss wurde wieder vom eigenen Spieler vor dem Tor unhaltbar abgefälscht. Mit dem Score von 6:0 für Jesenice ging es in die zweite Drittelpause.

Im letzten Drittel mussten die Gastgeber nicht mehr viel tun und verwalteten die Führung souverän. Die Sticker fanden noch einige Chancen vor und konnten den Ehrentreffer durch Elias Wallenta in der 56. Minute erzielen. Nach schöner Vorarbeit von Max Wilfan und David König, brauchte dieser nur mehr in das fast leere Tor einnetzen.

Jesenice konnte den mehr als verdienten Sieg einfahren und ließ sich die drei Punkte nicht nehmen. Der EHC Lustenau konnte einfach nicht in die Partie finden, obwohl der Wille und Kampfgeist vorhanden waren. Das Powerplay der Lustenauer war an diesem Abend auch nicht effizient genug, konnten sie keine einzige der Überzahlmöglichkeiten nutzen.

HDD Jesenice : EHC Lustenau 6:1 (3:0 / 3:0 / 0:1)

Torschützen EHC Lustenau: Elias Wallenta (56.)

Torschützen HDD Jesenice: Tomazevic (1.), Grahut (8.), Hebar (18.), Sodja (22., 35.), Sturm (28.)

Lustenaus Löwen duellieren sich auswärts mit dem HDD Jesenice

Die Lustenauer Löwen müssen diesen Samstag die lange Anreise nach Jesenice antreten. Im direkten Duell entscheidet sich, welche der beiden Mannschaften sich nach dieser Runde in den Top sechs halten kann. Die Lustenauer wollen bei diesem Spiel wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und einen wichtigen Schritt für die direkte Qualifikation für die Top-Sechs setzen.

In den letzten Runden der Alps Hockey League spitzte sich der Kampf um die begehrten Top-Sechs Ränge nach dem Grunddurchgang zu. Die Teams von Laibach, Ritten sowie Pustertal haben diese Qualifikation bereits geschafft. Um die restlichen drei Plätze rittern sich in den letzten drei Runden nicht weniger als acht Teams. Mitten drin der EHC Lustenau, der derzeit den sechsten Rang belegt.

Doch die letzten drei Begegnungen der Lustenauer im Grunddurchgang haben es in sich. Neben Jesenice und Fassa als direkte Gegner um Platz sechs, müssen die Löwen auch noch auswärts bei Tabellenführer HK Olympia antreten. Mit Jesenice treffen die Lustenauer am Samstag auf eine wiedererstarkte Mannschaft, welche die letzten sieben Spiele gewonnen hat. Mit dieser Siegesserie katapultierten sie sich vom unteren Tabellendrittel direkt in die Schlacht um die begehrten Top sechs.

Das Heimspiel konnten die Lustenauer im November klar mit 5:2 für sich entscheiden. Doch können sich die Grün-Gelben in Slowenien auf eine komplette andere Mannschaft einstellen. In der momentanen Form gelten diese nämlich definitiv als einer der Titelanwärter. Jesenice gilt als sehr kompakte Mannschaft, welche mit drei nahezu gleich starken Linien antritt.

Zusätzlich plagen die Lustenauer einige Krankheits- und Verletzungssorgen. Neben Kapitän Max Wilfan sind auch die Einsätze von Martin Grabher Meier und Timo Demuth fraglich. Doch genau in dieser Phase der Meisterschaft bewährt sich der tiefe Kader der Lustenauer, die auch mit diesen Ausfällen mit einem starken Team nach Jesenice anreisen. Die Cracks müssen alles geben, um die Punkte nach Vorarlberg zu entführen. Die Qualität und Tiefe der Mannschaft ist vorhanden, sodass man jedes andere Team der AHL schlagen kann. Mit Disziplin, Kampf, Einsatz und den Glauben an seine eigenen Stärken ist ein Sieg absolut im Bereich des Möglichen. Es wäre ein sehr wichtiger Schritt auch für die Moral des Teams.

HDD Jesenice : EHC Lustenau
Samstag, 18. Januar 2020, 18.00 Uhr, Sportni Park Podmezakla
Schiedsrichter: Borut Lesniak, Stephan Orel, Anze Bergant, Daniel Holzer

Bittere 2:3 Heimniederlage gegen Cortina nach Penalty-Schießen

Beide Teams waren sich der Wichtigkeit dieses Spieles von Beginn an bewusst und so stand in den ersten Minuten das Tore verhindern im Vordergrund. Trotz schneller Kombinationen auf beiden Seiten waren Torchancen Mangelware. Bezeichnend für das Spiel war auch dann das erste Tor für die Gäste aus den Dolomiten. Dies entstand in der 17. Minute durch einen Schlenzer von Luca Zanatta von der blauen Linie. Mit diesem knappen Vorsprung für Cortina ging es in die erste Drittelpause.

Das zweite Drittel war geprägt von vielen Strafen auf beiden Seiten. Eine dieser Situationen nützte der EHC Lustenau in der 26. Minute zum verdienten Ausgleich. Die Lustenauer agierten mit zwei Mann mehr auf dem Eis und Colin Long konnte aus kurzer Distanz den überragenden italienischen Nationaltorhüter Marco de Filippo Roia zum 1:1 bezwingen. Doch die Freude über diesen Ausgleichstreffer währte nur kurz. Knappe 50 Sekunden später gingen die Italiener durch ihren Stürmer Kevin King abermals in Führung. Trotz einiger Möglichkeiten für die Gastgeber konnten die Italiener durch Glanzparaden ihres Torhüters den Ausgleichstreffer verhindern und so ging es mit dem Spielstand von 2:1 für Cortina in die zweite Pause.

In das letzte Spieldrittel starteten die Lustenauer perfekt. Nach nur 28 gespielten Sekunden erzielte Mark Hurtubise den mehr als verdienten Ausgleichstreffer für Lustenau. In der Folge nahm der EHC mehr und mehr das Heft in die Hand und konnte zahlreiche tolle Einschussmöglichkeiten herausspielen. Immer wieder scheiterten sie jedoch am glänzend disponierten Torhüter der Südtiroler. So stand es nach 60 Minuten zwischen dem EHC Lustenau und S.G. Cortina weiterhin 2:2 unentschieden. In der Verlängerung agierte Lustenau beinahe drei Minuten lang mit einem Mann mehr auf dem Eis und hatten auch zahlreiche Einschussmöglichkeiten – immer wieder konnte sich jedoch der Südtiroler Torhüter mit Glanzparaden auszeichnen. Somit musste das Penalty-Schießen über Sieg und Niederlage entscheiden – für den EHC Lustenau war es das dritte Penalty-Schießen in den letzten fünf Spielen. Wie schon in den beiden vorigen Duellen hatte der Gegner – in diesem Falle der SG Cortina durch den entscheidenden Penalty von Ricardo Lacedelli das bessere Ende für sich und ging mit 3:2 als Sieger vom Eis. 

EHC Lustenau : S.G. Cortina 2:3 n.P.
Torschützen EHC Lustenau: Colin Long (26. Min.), Mark Hurtubise (41. Min.)
Torschützen S.G. Cortina: Luca Zanatta (17. Min.), Kevin King (28. Min.), entscheidender Penalty: Ricardo Lacedelli

Unnötige 2:3 Heimniederlage der Lustenauer gegen Salzburg

Mit einer 45-minütigen Verspätung wurde am heutigen Abend der Puck zum ersten Bully eingeworfen. Von den Strapazen der Anreise war bei den Salzburgern jedoch nichts zu merken. Wie aus der Pistole geschossen schnürten sie die Lustenauer im eigenen Drittel ein. Gegen die schnellen und präzis vorgetragenen Angriffen konnten die Lustenauer nichts entgegen setzen. Die logische Folge war der Führungstreffer der Salzburger bereits in der fünften Minute durch David Rattensberger. Ein Weckruf für die Lustenauer war dies jedoch nicht. In erster Linie waren sie in der Verteidigung beschäftigt. Entlastungsangriffe waren Mangelware und so lag eine höhere Führung der Salzburger in der Luft. In der 13. Minute erhöhte Salzburgs Legionär Aatu Luusuaniemi auf 2:0. Nur knapp 70 Sekunden später hieß es in der Rheinhalle Lustenau durch einen Treffer von Robert Arrak bereits 3:0 für Salzburg. Lustenaus Trainer Christian Weber nahm nach diesem Treffer ein Timeout. Dieses zeigte Wirkung und die Lustenauer konnten sich aus dem Würgegriff der Salzburger mehr und mehr befreien. Trotz dieser Tatsache ging es mit diesem 0:3 Rückstand für Lustenau in die erste Drittelpause.

Wie ausgewechselt kamen die Lustenauer, die in diesem Spiel unter anderem auf Mark Hurtubise, Ryan Glenn, Timo Demuth und Lucas Loibnegger verzichten mussten, aus der Kabine. Von Minute zu Minute bekamen sie mehr Zugriff auf das Spiel und konnten einige Möglichkeiten kreieren. Ein Treffer wollte jedoch in den Anfangsminuten des zweiten Drittels keiner fallen. Entweder scheiterten die Lustenauer an der Torumrandung oder Salzburgs Torhüter Nicolas Wieser stand goldrichtig. Kurz vor Ende des zweiten Drittels war jedoch der Bann gebrochen und Dominic Haberl erzielte 90 Sekunden vor Drittelsende den erlösenden ersten Treffer für Lustenau. Mit diesem 1:3 Rückstand ging es in die zweite Drittelpause.

Im letzten Spielabschnitt hatte Lustenau wiederum mehr vom Spiel und den Salzburgern war der Kräfteverschleiß aus dem gezeigten ersten Drittel anzumerken. Mehr und mehr verlagerte sich das Spielgeschehen in das Verteidigungsdrittel der Salzburger. Mehrere Strafen auf beiden Seiten brachen jedoch immer wieder den Spielfluss. In der 49. Minute – Salzburg spielte mit einem Mann mehr auf dem Eis – gelang Lustenau durch einen Shorthander der verdiente Anschlusstreffer durch Martin Grabher-Meier. In den folgenden Minuten spielte nur noch ein Team und das war Lustenau. Der Ausgleichstreffer lag in der Luft, doch die Jungbullen verteidigten sich sehr geschickt. Obwohl Lustenaus Trainer Christian Weber knappe zwei Minuten den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzte wollte der Ausgleichstreffer nicht mehr fallen. Somit konnte Salzburg die drei Punkte auf Grund eines sehr starken Startdrittels nicht unverdient aus Lustenau entführen.

EHC Lustenau : Salzburg Juniors 2 : 3 (0:3 / 1:0 / 1:0)
Torschützen EHC Lustenau: Dominic Haberl (39. Min.), Martin Grabher-Meier (49. Min.)
Torschützen Salzburg Juniors: David Rattensberger (5. Min.), Aatu Luusuaniemi (13. Min.), Robert Arrak (14. Min.)


Lustenaus Löwen empfangen Jungbullen aus Salzburg

Mit den Red Bull Juniors gastiert am Donnerstag das wohl stärkste Farmteam der Alps Hockey League in der Rheinhalle Lustenau. Dass dieses Spiel sicherlich kein Schaulaufen wird, hat mehrere Gründe: zum einen sind die Salzburger mit ihrem 40 Mann Kader sehr stark aufgestellt und zum anderen zählt für Lustenau nur ein Sieg, um sich einen Platz in den Top Sechs der Tabelle abzusichern.

 

Der Jahreswechsel war beim EHC Lustenau nicht gerade von Erfolgen geprägt. Ganze drei Niederlagen in Folge mussten die Löwen im Jahr 2020 hinnehmen und warten weiterhin auf den ersten vollen Erfolg im neuen Jahr. Obwohl das Team in allen drei Spielen über weite Strecken die bessere Mannschaft war, reichten einige Minuten „Blackout“ um die wertvollen Punkte dem Gegner zu überlassen.

Die Gründe hierzu sind recht einfach erklärt. Zu einem schon länger schwächelnden Powerplay schlichen sich noch diverse Leichtsinnigkeits- und Individualfehler hinzu. Auch in Unterzahl ließen die Sticker verhältnismäßig viele Tore zu. Die Defensive, welche in dieser Saison über weite Strecken wie ein Bollwerk stand, ließ die Gegner zu oft im Slot zum Abschluss kommen.

Dass sie es auch anders können, haben die Cracks schon über weite Strecken der Saison bewiesen, jedoch bleibt dem Trainerteam Weber/Nussbaumer nicht allzu viel Zeit, um die Jungs wieder zu diesen alten Tugenden zurück zu führen. Erschwerend hinzu kommt noch der Verletzungsteufel. So steht sowohl hinter dem Einsatz von Mark Hurtubise, als auch von Timo Demuth ein Fragezeichen. Ryan Glenn ist zusätzlich noch für dieses Spiel gesperrt.

Die Jungbullen aus Salzburg konnten sich verglichen mit dem Saisonanfang spielerisch konstant steigern. Sie versuchen dem Gegner ein schnelles und physisch betontes Spiel aufzuzwingen. Dem gilt es für die Sticker entgegenzuhalten und die Taktik des Trainers diszipliniert umzusetzen. Wenn die Lustenauer konzentriert und mit Leidenschaft in dieses Spiel gehen, sollten die drei Punkte in der Rheinhalle gehalten werden können. Sowohl mit Blick auf die Tabelle als auch für die Moral des Teams wäre das ein ganz wichtiger Sieg, den es einzufahren gilt.

EHC Lustenau : EC Salzburg Juniors
Donnerstag, 9. Januar 2020, 19.30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Schiedsrichter: Miha Bulovec, Federico Stefenelli, Davide Mantovani, Florian Martin

 

EHC Lustenau mit einer schwachen Leistung gegen den EK Zell am See

Von Anfang an kommen die Lustenauer nicht in Fahrt und müssen im Mitteldrittel einige Tore kassieren. Im letzten Drittel können sie sich noch einmal zurückkämpfen, müssen dann wieder einen bitteren Treffer zum 5:4 hinnehmen und verlieren die Partie. Zum Schluss können die Zeller Eisbären noch den Empty Net Treffer erzielen. 

Die ersten zehn Minuten des Spiels ging es auf und ab mit Chancen auf beiden Seiten, doch keine Mannschaft konnte Kapital daraus schlagen. In der 10. musste David Slivnik eine Strafe nehmen und der EK Zell am See nutzte dies aus und durfte sich über den ersten Treffer freuen. Das Spiel ging weiter auf und ab, bis Timo Demuth den ersten Treffer für den EHC Lustenau erzielte. Mit dem Stand von 1:1 ging es in die erste Drittelpause. 

Im zweiten Drittel waren dann die Eisbären klar besser und das zeigte sich auch beim Spielscore. Putnik, Lanzinger und Selan netzten ein und es hieß 4:1. Die Lustenauer konnten ihr Spiel nicht aufziehen und waren chancenlos. Nach diesen enttäuschenden 40 Minuten mussten die Sticker im letzten Drittel mit mehr Energie und Kampfgeist auftreten, um diese Partie noch zu drehen.

Genau das setzten die Lustenauer auch um. Sie hielten das Spiel einfach und überliefen ganz klar die Eisbären. Den ersten Anschlusstreffer erzielte in der 43. Minute Chris D´Alvise und die Lustenauer spürten wie sich das Spiel drehte. Das dritte Tor netzte Max Wilfan in der 48. Minute ein, der nach einem Schuss von der blauen Linie von Daniel Stefan den Rebound abstauben konnte. Der Druck der Lustenauer war enorm und Martin Grabher-Meier nutzte seine Gelegenheit und traf in der 49. Minute zum Ausgleich. Die letzten zehn Spielminuten konnte man den Treffer für den EHC Lustenau in der Halle spüren. Nach einem Foul im defensiven Drittel der Sticker, durfte Lanzinger vom EK Zell am See in der 55. Minute zum Penaltyschuss antreten. Er traf zwischen die Beine von René Swette und brachte die Gastgeber wieder in Führung. Nun warfen die Lustenauer alles nach vorne und mussten aber zum Schluss leider noch den Empty Net Treffer kassieren. 

EK Zell am See : EHC Lustenau 6:4 (1:1 / 3:0 / 2:3) 

Torschützen EHC Lustenau: Timo Demuth (20.), Chris D´Alvise (43.), Max Wilfan (48.), Martin Grabher-Meier (49.)

Torschützen EK Zell am See: Putnik (10., 26.), Lanzinger (34., 55.), Selan (35.), Sotlar (60.)

Ein wahrer Neujahrskrimi in dem sich der EHC Lustenau erst im Penaltyschießen geschlagen geben muss

Das erste Spiel des neuen Jahrzehnts bot Dramatik pur in einem erstklassigen Spiel. Der EHC Lustenau war über weite Strecken des Spiels dominant, musste aber immer wieder einen Rückstand aufholen. Zum Schluss musste die Partie im Penaltyschießen entschieden werden und die Lustenauer mussten sich 4:3 geschlagen geben. 

Die Sticker hatten die Partie von Anfang in der Hand und brachten sich immer wieder in sehr gute Position um ein Tor zu erzielen. Die Scheibe wollte aber nicht und nicht für die Lustenauer springen. Auch im Powerplay hatten beide Mannschaften jeweils zwei Möglichkeiten, konnten aber keines davon nutzen. Somit ging mit dem Stand von 0:0 in die erste Drittelpause. 

Anfang des zweiten Drittel musste Albert Krammer eine unglückliche Strafe absitzen und die Gastgeber aus Feldkirch nutzten dieses Powerplay. Ein Schuss von der blauen Linie, der mit viel glück vor dem Tor landete, konnte von Gehringer per Rebound aus der Luft im Kasten von René Swette untergebracht werden. Der Spielstand lautete also in der 22. Minute 1:0. Drei Minuten später waren es abermals die Feldkircher die sich über einen Treffer freuen konnten. Puschnik kreuzte in der 25. Minute vor dem Tor der Sticker auf und konnte den Puck wieder im Tor unterbringen. Die Lustenauer ließen aber nicht locker und konnten im selben Drittel noch ausgleichen. Chris D´Alvise erzielte den ersten Treffer der Lustenauer in der 27. Minute und Ryan Glenn war es dann mit dem Ausgleich in der 40. Minute per One-Timer im Powerplay.

Im letzten Drittel zeigten sich die Lustenauer von ihrer besten Seite und übten enormen Druck auf das Tor der VEU aus. Wie schon am Anfang wollte die Scheibe aber nicht ins Tor der Gastgeber hüpfen. In der 48. Minuten waren es dann wieder die Feldkircher die die Führung erzielten. Birnstill traf mit seinem Schuss von der Torlinie genau in die Kreuzecke über Swettes Schulter. Die Sticker zeigten aber Charakter und übten weiter Druck auf die Gastgeber aus. In der 52. Minute sorgte Dominic Haberl für den erneuten Ausgleich in der Vorarlberghalle. Die Lustenauer mussten sogar einen aberkannten Treffer durch Ryan Glenn zum Schluss des Drittels hinnehmen. Die über 5000 Fans in der Halle konnten sich also auf die Overtime freuen. In dieser gab es wieder mehr Chancen auf Seiten des EHC Lustenau, es wollte an diesem Abend aber kein Puck vorbei an dem Goalie der VEU Feldkirch. Im Penaltyschießen waren es dann die Gastgeber die einen kühlen Kopf bewahrten. Alle drei Schützen der Feldkircher verwerteten ihren Penalty, auf der Seite der Lustenauer konnte nur Chris D´Alvise seinen Penaltyschuss einnetzen.

In einer dramatischen Partie vor einer gewaltigen Kulisse, konnte der EHC Lustenau nur einen Punkt aus dem Derby gegen die VEU Feldkirch mitnehmen. Viel Zeit um diesen Punkten nachzutrauern haben die Cracks von Christian Weber nicht, denn übermorgen absolvieren die Sticker schon das nächste Spiel auswärts gegen den HC Gröden.

 

VEU Feldkirch : EHC Lustenau 4:3 n.P. (0:0 / 2:2 / 1:1 / 0:0)

 

Torschützen EHC Lustenau: Chris D´Alvise (27.), Ryan Glenn (40.), Dominic Haberl (52.)

Torschützen VEU Feldkirch: Gehringer (22.), Puschnik (25.) Birnstill (48.)


Neues Jahr beginnt mit Derby-Kracher

So wie das alte Jahr endet beginnt das neue Jahr 2020 für die Cracks des EHC Lustenau: nach dem Derby gegen den EC Bregenzerwald wartet nun das Team der VEU Feldkirch auf die Lustenauer. Dabei versuchen die Oberländer die Zuschauer-Marke von 5.000 zu knacken. Nach der Verletzung von Feldkirchs Top-Scorer Robin Soudek haben die Oberländer aufgerüstet und verpflichteten den finnischen Verteidiger Santeri Saari.

Keine Verschnaufpause gibt es für die Eishockey-Spieler der Alps Hockey League. Schon am zweiten Tag des neuen Jahres wird in der AHL eine komplette Runde gespielt. Dabei trifft der EHC Lustenau auswärts in der Vorarlberg Halle auf die VEU Feldkirch. Nach dem 9:1 Kantersieg der Lustenauer im letzten Aufeinandertreffen der beiden Erzrivalen aus dem Ländle wollen die Oberländer diese Scharte auswetzen und sich für diese Niederlage revanchieren.

Im Gegenzug möchten sich die Lustenauer drei weitere Punkte auf dem Konto gutschreiben lassen und somit ihre Position unter den Top-Sechs Teams der Liga festigen. Somit ist mit einem tollen und rassigen Derby gleich zu Jahresbeginn zu rechnen. Lustenaus Trainer Christian Weber und sein Team gehen nicht davon aus, dass es in Feldkirch einen ebenso klaren Kantersieg wie in Lustenau geben wird, doch mit dem notwendigen Einsatz und der Einhaltung des vorgegebenen Konzeptes ist ein Punktezuwachs mit Sicherheit möglich.

Bei den Oberländern wird der Top-Scorer Robin Soudek nach einer Handverletzung einige Wochen ausfallen. Aus diesem Grund haben die Vereinsverantwortlichen reagiert und einen neuen Legionär verpflichtet. Da im Bereich eines Stürmers kein adäquater Ersatz für Soudek zu finden war entschieden sich die Feldkircher für die Verpflichtung des 25 jährigen Finnen Santeri Saari. Somit will die VEU die Defensive stärken.

Der Trainerstab des EHC Lustenau hat sich für das Lokal-Derby einen Matchplan zurechtgelegt, der bei der Umsetzung auf dem Eis einen Punktezuwachs ermöglichen sollen. Wie schon bei den ersten Derbys ist es wichtig, keine überflüssigen Strafen zu nehmen und dem Gegner somit eine Überzahl auf dem Eis zu ermöglichen. Mit schnell vorgetragenen Angriffen und einer soliden Defensiv-Leistung wollen die Lustenauer die drei Punkte aus dem Oberland mitnehmen. Spielbeginn in der Vorarlberg Halle ist um 19.30 Uhr.

VEU Feldkirch : EHC Lustenau
Donnerstag, 02. Januar 2020, 19.30 Uhr, Vorarlberg Halle Feldkirch
Schiedsrichter: Alex Lazzeri, Matthias Ruetz, Matthias Cristeli, Florian Martin

EHC Lustenau beendet das Jahr 2019 mit einem 5:3 Derby-Sieg gegen den EC Bregenzerwald

Schon von Beginn an zeigen die Lustenauer viel Engagement und setzen die Wälder ab der ersten Minute unter Druck. Der erste Torerfolg lässt nicht lange auf sich warten. Bereits in der zweiten Minute können die Gastgeber über einen frühen Führungstreffer jubeln. Nach toller Vorarbeit von David König und Timo Demuth ist es Lucas Haberl, der mit einem Schlenzer in das kurze Kreuzeck den Wälder Torhüter bezwingen kann. Trotz weiterer Angriffe auf das Wälder Gehäuse kann jedoch kein weiterer Treffer erzielt werden – ganz im Gegenteil – nach einem Steilpass von Giovanni Vogelaar kann Tobias Fender für die Wälder in der neunten Minute ausgleichen. Dieses Tor gibt den Wäldern viel Selbstvertrauen und diese kommen immer besser ins Spiel. Die Lustenauer benötigen einige Minuten um sich von diesem Ausgleichstreffer zu erholen. Eine Minute vor Drittelsende – die Wälder spielen mit einem Mann mehr auf dem Eis – können die Lustenauer über dem abermaligen Führungstreffer jubeln. Nach gelungener Vorarbeit von Ryan Glenn ist es abermals Lucas Haberl, der zum 2:1 einnetzen kann. Mit diesem Zwischenstand geht es in die erste Drittelpause.

Beide Mannschaften kommen sehr fokussiert aus der Pause und können einige Möglichkeiten erarbeiten. Es sind abermals die Gastgeber aus Lustenau, die in der 26. Minute über den Führungstreffer jubeln können. Unwiderstehlich lässt Lustenaus Martin Grabher-Meier die Abwehr der Wälder stehen und kann nur durch ein Foul gestoppt werden – den Abpraller vom Wälder Torhüter Felix Beck kann Colin Long zum 3:1 nützen. In weiterer Folge entwickelt sich ein rassiges und schnelles Spiel auf dem Eis und beide Torhüter können sich mehrmals auszeichnen. In der 39. Minute kann der EHC auf 4:1 erhöhen. Der direkt von der Strafbank kommende Frederik Rasmussen bezwingt den Wälder Torhüter zum 4:1. Somit sind die Fronten für das letzte Drittel grundsätzlich geklärt, doch auf die Zuschauer/innen kommen noch 20 packende Spielminuten zu.


In der 43. Minute verhängen die Schiedsrichter einen Penalty für Lustenau. Der von Colin Long gut geschossene Strafstoß kann vom Wälder Torhüter Felix Beck jedoch mit einer Glanzparade abgewehrt werden. In der 47. Minute hat der sehr gut spielende Wälder Torhüter gegen Colin Long jedoch keine Abwehrmöglichkeit und es steht 5:1 für die Gastgeber. Wer nun dachte, das Spiel sei entschieden sah sich jedoch getäuscht. Treu nach dem Motto „never give up“ setzte der Wälder Trainer Markus Juurikkala 10 Minuten vor Spielende alles auf eine Karte. Bei einer Strafe der Lustenauer ersetze er den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Somit drängten sechs Wälder gegen vier Lustenauer auf den zweiten Treffer. Trotz zahlreicher Möglichkeiten blieb es weiterhin beim 5:1 Vorsprung für Lustenau. In der 57. Minute fasste auf Lustenauer Seite sowohl Chris D’Alvise als auch Lucas Loibnegger eine zwei Minuten Strafe aus. Wiederum wurde der Wälder Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzt. Diese sechs Wälder setzten die drei übrig gebliebenen Lustenauer ordentlich unter Druck. Jürgen Fussenegger (58. Minute) und Giovanni Vogelaar (60. Minute) konnten noch zwei weitere Treffer für den EC Bregenzwald erzielen, doch am schlussendlich verdienten Erfolg der Lustenauer änderte sich nichts mehr.

EHC Lustenau : EC Bregenzerwald 5 : 3 (2:1 / 2:0 / 1:2)
Tore EHC Lustenau: Lucas Haberl (2. Min. / 19. Min.), Colin Long (26. Min. / 47. Min.), Frederik Rasmussen (39. Min.)
Tore EC Bregenzerwald: Tobias Fender (9. Min.), Jürgen Fussenegger (58. Min.), Giovanni Vogelaar (60. Min.)


Im letzten Derby des Jahres treffen Lustenaus Löwen auf die Tiger aus dem Wald

Sowohl von der Tabellensituation als auch von der Statistik her spricht am Montag Abend alles für einen glatten Sieg des EHC Lustenau. Die Sticker befinden sich in den vorderen Regionen der Tabelle, der Bregenzerwald eher im unteren Bereich. Auch kannten die ersten drei Begegnungen der beiden Teams nur einen Sieger und der hieß jeweils EHC Lustenau.

Doch wenn dann um 19.30 Uhr der Puck von den Schiedsrichtern erstmals eingeworfen wird, sind diese Statistiken völlig uninteressant und wohl nur für die Geschichtsbücher wichtig. Das Lustenauer Team rund um Coach Christian Weber muss von der ersten Minute an mit voller Energie gegen die kampfstarken Wälder auftreten, um auch den vierten Sieg sicherstellen zu können.

In den letzten Partien konnte sich der EC Bregenzerwald steigern und hat mit dem schon in Lustenau engagierten Schweden Johan Lorraine einen neuen Top-Stürmer in ihren Reihen. Wenn man die Wälder ihr Spiel aufziehen lässt, werden sie für jedes Team in der Alps Hockey League ein gefährlicher Gegner.

Genau diese Situation gilt es zu vermeiden und den Wäldern das Spiel des EHC Lustenau aufzuzwingen. Lustenau hat vier starke Linien, von denen jede einzelne ein Spiel entscheiden kann. Wichtig wird auch sein, dass die Lustenauer Cracks das Spielkonzept von Trainer Christian Weber von der ersten Minute an umsetzen. Spielbeginn in der Rheinhalle Lustenau ist um 19.30 Uhr. 

EHC Lustenau : EC Bregenzerwald
Montag, 30. Dezember 2019, 19.30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Schiedsrichter: Matthias Ruetz, Oscar Wallner, Matteo Moidl, Gerhard Reisinger

Sticker nehmen drei Punkte gegen die Adler aus Kitzbühel mit nach Hause

Obwohl die Lustenauer sehr wenig Zeit hatten, um sich auf das Spiel vorzubereiten, starteten sie mit viel Energie in die Partie. Die mühevolle Anreise im Stau war den Spielern gar nicht anzusehen, denn sie konnten gleich am Anfang sehr gute Chancen herausarbeiten. Die ersten zehn Minuten wirkten die Adler regelrecht überrascht vom Tempo, mit dem der EHC Lustenau aus der Kabine kam. In der 14. Minute war es Colin Long, der den ersten Treffer des Abends erzielte. In der zweiten Hälfte des Drittels waren die Gastgeber ein wenig überlegen, der EHC Lustenau konnte die knappe Führung aber bis in die Drittelpause bringen. 

Im Mittelabschnitt waren die Lustenauer klar überlegen und ließen die Adler nicht zu all zu vielen Möglichkeiten kommen. In der 27. Minute befanden sich die Sticker im Powerplay und konnten dieses durch Chris D´Alvise nutzen. Dieser Treffer zum 2:0 war jedoch nicht der Letzte in diesem Drittel. D´Alvise konnte in der 37. seinen zweiten Treffer des Abends zum 3:0 erzielen. Mit diesem Zwischenstand ging es dann auch in die zweite Drittelpause. 

Im letzten Drittel kamen die Adler durch leichte Unkonzentriertheiten der Lustenauer zu einigen Chancen, René Swette war jedoch immer zur Stelle und konnte den Kasten freihalten. Als sich dann die Gastgeber im Powerplay befanden, konnten sie durch einen glücklichen Abfälscher vom eigenen Spieler ihren Ehrentreffer erzielen. Die Lustenauer ließen sich diesen Sieg aber nicht mehr nehmen. Elias Wallenta und Timo Demuth erzielten in der 56. Und 57. Minute noch zwei Treffer und besiegelten somit die drei Punkte. 

Schon am Montag geht es mit dem nächsten Spiel im Derby gegen den EC Bregenzerwald weiter und am 2. Jänner bestreiten die Sticker das Derby gegen die VEU Feldkirch.

Adler Kitzbühel : EHC Lustenau 1:5 (0:1 / 0:2 / 1:2)

 

Torschützen EHC Lustenau: Coling Long (14.), Chris D´Alvise (27.,37.) Elias Wallenta (56.), Timo Demuth (57.)

Torschützen Adler Kitzbühel: Mario Ebner (45.)


Lustenaus Löwen gastieren bei den Adlern in Kitzbühel

Nicht viel Zeit bleibt den Spielern des EHC Lustenau in den Weihnachtsferien. Nur zwei Tage nach dem großen Showdown in der Rheinhalle mit dem direkten Tabellenkonkurrenten HC Pustertal, gastieren die Löwen beim EC „Die Adler“ Kitzbühel. Die Vorzeichen sind bei beiden Teams recht unterschiedlich. Während der EHC Lustenau an der Tabellenspitze um die direkte Play Off Qualifikation kämpft, ringen die Kitzbühler Adler im unteren Tabellenabschnitt gemeinsam mit dem EC Bregenzerwald und den Farmteams um eine gute Ausgangslage für die „Pre Play off“ Phase.

Das heißt, die Favoritenrolle ist klar verteilt und liegt unbestritten bei den Lustenauer Löwen. Erst zwei Mal innerhalb der letzten vier Jahre haben die Sticker gegen die Adler Federn und Punkte gelassen. Sieht man sich allerdings die letzten fünf Spiele an, ist der Trend bei beiden Mannschaften ähnlich. Die Youngsters des EHC Lustenau mussten sich nach einer langen Siegesserie auch wieder an das Gefühl einer Niederlage gewöhnen. Beide Mannschaften konnten von den letzten fünf Spielen bei zwei Niederlagen drei Spiele für sich entscheiden.

Das große Sorgenkind der Lustenauer ist dabei momentan sicherlich das Powerplay. Von vier Überzahlsituationen gegen die Pustertaler Wölfe wurde keine verwertet. Die Lustenauer konnten sich zwar gut im gegnerischen Drittel festsetzen, schafften es jedoch nicht, sich die Räume vor dem Tor zu schaffen, um tatsächlich gefährlich zu werden. Hier gilt es vor allem gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner, das Visier einzustellen und sich die Chancen konsequenter zu erarbeiten und dann auch auszunutzen.

Übertragung in der Rheinhalle Lustenau
Als kleines Schmankerl für die Fans wird das Spiel im Restaurant der Rheinhalle auf Großleinwand live übertragen. Lupo und sein Team würden sich freuen, den einen oder anderen Fan bei sich begrüßen zu dürfen. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

 

EC Kitzbühel : EHC Lustenau
Samstag, 28. Dezember 2019, 20.00 Uhr, Sportpark Kitzbühel
Schiedsrichter: Patrick Fichtner, Federico Stefenelli, Matthias Cristeli, Patrick Schonaklener


In der Verlängerung verliert der EHC Lustenau gegen Pustertal mit 2:3

 

Von Beginn an spielten beide Mannschaften sehr offensiv und so entwickelte sich die erwartet tolle Partie zwischen den beiden Mannschaften. Schon in der zweiten Minute konnte das Team vom HC Pustertal über den Führungstreffer jubeln. Nach einem Abpraller nütze Tomaso Traversa eine der ersten Möglichkeiten zum 1:0. Lustenau hatte in Folge mehr vom Spiel, doch die gefährlicheren Möglichkeiten hatten die Südtiroler. In der siebten Minute entwischte Massimo Carozza der Lustenauer Verteidigung und lief alleine auf Torhüter René Swette zu. In Extremis konnte Swette einen frühen 0:2 Rückstand vermeiden. Weitere sieben Minuten später kratze Lustenaus Timo Demuth den Puck von der eigenen Torlinie. Kurz vor Drittelsende konnte jedoch Lustenau den Spielverlauf wenden. In der 18. Minute erkämpfte sich Lustenaus Kapitän Max Wilfan den Puck und passte ideal auf den freistehenden Mark Hurtubise. Dieser umkurvte den italienischen Torhüter und netzte zum 1:1 in die Maschen. Dem nicht genug konnte Lustenau 23 Sekunden vor Drittelsende über den Führungstreffer jubeln. Nach einem Abpraller von der Bande hinter dem Tor reagierte Chris D’Alvise am schnellsten und erzielte den Führungstreffer für Lustenau. Mit diesem Zwischenstand ging es in die erste Drittelpause.

Schon zu Beginn des zweiten Spielabschnittes zeigte Pustertal, dass sie nicht umsonst eine der besten Powerplay-Mannschaften der Liga sind. Mit einem Gewaltschuss von der blauen Linie erzielte Armin Hofer in Überzahl den Ausgleichstreffer für Pustertal. In der Folge kamen beiden Teams zu einigen Möglichkeiten, doch beide Torhüter zeigten tolle Paraden und konnten weitere Treffer verhindern. Somit ging es mit diesem 2:2 Unentschieden in das letzte Drittel.

Auch in diesem Spielabschnitt zeigten beide Teams, dass sie nicht umsonst unter den Top-Teams der Liga stehen. Chancen beinahe im Minutentakt gab es auf beiden Seiten zu bewundern. Das Spiel stand auf Messers Schneide und beide Teams spielten mit dem Willen, das Spiel für sich zu entscheiden. Trotz vieler Möglichkeiten endete dieses Drittel torlos und so musste die Verlängerung entscheiden. In der 63. Minute nützte Pustertals Stürmer Massimo Carozza einen schnellen Konter zum 3:2 Siegestreffer für den HC Pustertal.

EHC Lustenau : HC Pustertal 2:3 n.V. (2:1 / 0:1 / 0:0 / 0:1)
Torschützen EHC Lustenau: Mark Hurtubise (18. Min.), Chris D’Alvise (20. Min.)
Torschützen HC Pustertal: Traversa Tomaso (2. Min.), Armin Hofer (23. Min.), Massimo Carozza (63. Min.)


Lustenaus Löwen messen sich mit den Wölfen aus dem Pustertal

Ein Eishockey-Kracher zum Stephanstag gibt es für die Fans in der Lustenauer Rheinhalle, denn die Lustenauer empfangen um 19.30 Uhr das Team des HC Pustertal. Nicht viel Zeit zum Geschenke auspacken bleibt den Cracks des EHC Lustenau. Denn nach der kurzen Weihnachtspause steigt schon am Donnerstag dem 26.12.19 das nächste Eishockeyschmankerl. Die Sticker empfangen den AHL Mitfavoriten HC Pustertal aus dem Südtirol. 

Nach dem knappen Pflichtsieg gegen den KAC II empfangen die Löwen am kommenden Donnerstag um 19:30 Uhr den HC Pustertal in der Rheinhalle. Mit den Südtirolern gastiert ein hochkarätiger Gegner und Titelmitfavorit der laufenden Saison in Lustenau. Obgleich die Italiener im letzten Spiel beim Südtirolerderby gegen die Rittner Buam zu Hause eine 1:6 Niederlage kassierten, und dabei auch die Tabellenführung verloren haben, zählen sie unbestritten zu den konstantesten und besten Teams der Liga. 

Vergleichbar mit Lustenau haben auch die Südtiroler eine enorme Tiefe in der Qualität ihrer Linien. Im ersten direkten Duell konnte Lustenau mit 1:2 auswärts die Oberhand behalten und die drei Punkte aus Italien entführen. Die Tore für den EHC schossen im September Chris d Alvise und Lucas Haberl.


Bei den Statistiken liegen beide Mannschaften recht eng beieinander. Sowohl in der Chancenauswertung, als auch im Penaltykilling liegen beide Teams gleichauf. Einzig im Powerplay sind die Pustertaler überlegen. Ganze 29% ihrer Powerplaymöglichkeiten werden in Toren verwertet. Hier ist bei den Lustenauern noch Luft nach oben. Ihr Wert liegt mit 18% weit hinter den Südtirolern.

Damit ergibt sich für die Sticker die Notwendigkeit, die Zeit in der Kühlbox möglichst zu minimieren und die eigenen Chancen effizient zu verwerten. Um die Punkte in Vorarlberg zu behalten ist eine geschlossene und disziplinierte Mannschaftsleistung abzurufen. Der Sieg wäre wichtig, um sich ein wenig Puffer nach unten zu verschaffen und den wichtigen Verbleib unter den ersten sechs Mannschaften der Tabelle abzusichern, was die direkte Play Off Qualifikation bedeuten würde. Mit lautstarken Fans auf den Tribünen sind sich die Spieler sicher, dass dieses Unterfangen gelingen kann.

EHC Lustenau : HC Pustertal
Donnerstag, 26. Dezember 2019, 19.30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Schiedsrichter: Stefan Kummer, Florian Widmann, Florian Martin, Wolfgang Puff

Der EHC Lustenau müht sich zu einem Sieg gegen KAC

Das Team von Christian Weber konnte nie so richtig in die Gänge finden. Von Anfang an war den Spielern das Derby vom Donnerstag anzusehen. Die kurze Regeneration und die lange Busfahrt spielten den Jungs auch nicht in die Karten. Im ersten Drittel fiel auf beiden Seiten keine Tore, dies konnten die Mannschaften ihren Torhütern verdanken. René Swette konnte mit wunderbaren Paraden den Kasten freihalten. 

Im zweiten Abschnitt veränderte sich am Spielfluss nicht viel. Es gab einige Chancen für beide Teams, jedoch kamen diese immer durch Fehler der gegnerischen Mannschaft zu Stande. In der 31. Minute war es dann Markus Pirmann der für den KAC anschreiben konnte. Nicht lange danach war es dann David König der den Ausgleich in der 33. Minute erzielen konnte.

Im letzten Drittel drückten die Lustenauer dann eindeutig mehr auf das Tor der Gastgeber, es wollten aber keine Tore fallen und so musste es über die Overtime ins Penaltyschießen. Auf Lustenauer Seite konnten alle drei Schützen, Colin Long, Mark Hurtubise und Max Wilfan, einschießen. Der KAC konnte nur ihren ersten Penalty verwerten, beim zweiten machte René Swette den Save und somit erhielt der EHC Lustenau den zweiten Punkt.

 

EHC Lustenau : Klagenfurter AC 2:1 (0:0 / 1:1 / 0:0 / 0:0)

 

Torschützen EHC Lustenau: Jordan Pfennich (33.)

Torschützen Klagenfurter AC: Markus Pirmann (31.)


EHC Lustenau schießt Feldkirch mit 9:1 aus der Halle

 

Mit viel Spannung erwarteten die knapp 2.000 Zuschauer in der Rheinhalle den Beginn des bereits dritten Aufeinandertreffens der Ländle Rivalen aus Lustenau und Feldkirch in dieser Saison. Schon vor dem Spiel war klar, dass der Sieger des Abends sich vorzeitig für das Halbfinale der Österreichischen Meisterschaft qualifizieren würde – der Verlierer muss jedoch um die Teilnahme bangen. Dementsprechend gingen beide Teams sehr konzentriert in dieses Derby. In den ersten Minuten kamen beide Teams zu einigen Möglichkeiten – dabei hatte jedoch die Gastmannschaft mehr vom Spiel. Lustenaus Torhüter René Swette bewahrte die Lustenauer vor einem frühen Rückstand. In der 13. Minute konnten jedoch die Gastgeber aus Lustenau über den Führungstreffer jubeln. Nach Vorarbeit von Collin Long und Martin Grabher-Meier umkurvte Ryan Glenn Feldkirchs Torhüter Alex Caffi und konnte zum Führungstreffer einnetzen. Doch die Freude der Lustenauer währte nur kurz. Nach nur weiters gespielten 50 Sekunden konnte Feldkirch in der Person von Christoph Draschkowitz den Ausgleichstreffer erzielen. Feldkirch hatte in weiterer Folge mehr vom Spiel doch mit diesem für Lustenau eher schmeichelhaften 1:1 ging es in die erste Drittelpause.

Im zweiten Spielabschnitt kamen die Cracks von Lustenau wie umgewandelt auf das Eis. Die Gäste aus Feldkirch wurden phasenweise im eigenen Drittel eingeschnürt. Der 2:1 Führungstreffer für Lustenau folgte jedoch einem schnell vorgetragenen Konter. Nach einem tollen Zuspiel von Verteidiger Daniel Stefan enteilte Lustenaus Lucas Haberl der Feldkircher Verteidigung und ließ Torhüter Caffi in der 23. Minute nicht den Funken einer Abwehrmöglichkeit. Nach nur weiteren gespielten 90 Sekunden erhöhte Kapitän Max Wilfan auf 3:1. Trotz weiteren guten Möglichkeiten für Lustenau dauerte es bis zur 32. Minute ehe Lustenaus Fans den 4:1 Treffer durch Martin Grabher-Meier bejubeln durften. In den verbleibenden acht Minuten im zweiten Drittel spielten sich die Lustenauer in einen wahren Spielrausch und erzielten durch Max Wilfan (36. Min.), Timo Demuth (38. Min.) und Elias Wallenta (39. Min.) drei weitere Treffer und führten zwischenzeitlich mit 7:1. Feldkirch konnte diesem Angriffsfurioso nichts entgegensetzen und so ging es mit diesem deutlichen Vorsprung in die zweite Drittelpause. Für Feldkirchs Torhüter Alex Caffi war der Arbeitstag beendet – er machte im letzten Drittel Platz für den Ersatztorhüter Patrick Kühne.

Mit einem Mann mehr auf dem Eis startete Lustenau in den letzten Spielabschnitt und konnte bereits in der 42. Minute den achten Treffer durch Martin Grabher-Meier verzeichnen. In weiterer Folge verwaltete Lustenau sehr clever den Vorsprung und ließ Feldkirch keine Möglichkeit, nochmals ins Spiel zu kommen. Knapp vor Spielende erzielte David Slivnik für Lustenau den neunten Treffer, was zugleich den Endstand in diesem Derby bedeutete. Schlussendlich war es ein absolut verdienter Sieg der Lustenauer, wobei das Ergebnis objektiv gesagt um ein bis zwei Tore zu hoch ausgefallen ist. Mit diesem Sieg ist der EHC Lustenau in der Österreichischen Meisterschaft Sieger der Gruppe West und somit fix für die Halbfinal-Spiele qualifiziert. Feldkirch hat noch die Möglichkeit, als bester Gruppenzweiter in die Halbfinalis einzuziehen.

EHC Lustenau : VEU Feldkirch 9:1 (1:1 / 6:0 / 2:0)
Torschützen EHC Lustenau: Ryan Glenn (13. Min.), Lucas Haberl (23. Min.), Max Wilfan (24. Min. / 36. Min.), Martin Grabher-Meier (32. Min. / 42. Min.), Timo Demuth (38. Min.), Elias Wallenta (39. Min.) David Slivnik (56. Min.)
Torschütze VEU Feldkirch: Christoph Draschkowitz (13. Min.)

Österreichische Meisterschaft: Lustenau empfängt die VEU Feldkirch

Zum dritten Mal in dieser Saison treffen die Lustenauer Löwen und die VEU Feldkirch am Donnerstag aufeinander - zum zweiten Mal innerhalb der österreichischen Meisterschaft. Beide Mannschaften konnten bis jetzt jeweils einen Heimsieg feiern. In Feldkirch setzte sich die VEU im Rahmen der ÖM 3:2 nach Penalty durch und in Lustenau dominierte der EHC im Rahmen der AHL beim 7:3 klar. Die Österreichische Meisterschaft führt Lustenau momentan mit einem Punkt Vorsprung an. Auch in der AHL Tabelle sind die beiden Vereine Nachbarn. Lustenau liegt dabei mit drei Punkten Vorsprung -bei einem Spiel mehr- auf dem fünften Platz, Feldkirch auf dem Sechsten. Diese beiden Tabellen zeigen, wie ähnlich die Kaderqualität der beiden Teams ist. Hier entscheidet die Tagesverfassung über Sieg oder Niederlage.

Feldkirch konnte sich mit dem aus der Hockyepension zurückgekehrten Martin Mairitsch nochmals verstärken. Auch Philipp Kozcera steht den Montortstädtern nach seiner verletzungsbedingten Pause wieder zur Verfügung. Damit bekommt die Mannschaft um Trainer Patrice Lefebvre mehr Tiefe im Kader. Er kann auf drei starke Linien zurückgreifen.

Im Kader des EHC Lustenau ist die Sache gegenüber den letzten Spielen unverändert. Alle Spieler sind fit und freuen sich auf das Derby. Für die Cracks zählt nur noch der Sieg am Donnerstag. Um diesen einzufahren, muss die Toplinie der Feldkircher rund um Robin Soudek neutralisiert werden. Gemeinsam mit seinem Sturmpartner Dylan Stanley führt er die Scorerliste der AHL weiterhin souverän an. Schaffen es die Löwen wie im letzten Spiel in der Rheinhalle, dieses Duo zu entschärfen, dann stehen die Chancen gut, dass die drei Punkte in der Stickergemeinde bleiben. Dabei gilt es, diszipliniert zu spielen und sich nicht mit unnötigen Strafen selbst zu schwächen. Gespannt darf man wieder auf die jungen Wilden der Sticker sein, welche das erste Derby in der Rheinhalle mit sechs von sieben Toren schlussendlich entschieden haben.

Österreichische Meisterschaft:   EHC Lustenau : VEU Feldkirch
Donnerstag, 19. Dezember 2019, 19.30 Uhr, Rheinhalle Lustenau

Sticker halten durch und gewinnen gegen den EC Bregenzerwald mit 7:4


Der EHC Lustenau kann eine ziemlich zerfahrene Partie für sich entscheiden. Die geduldigen Lustenauer beweisen zum Schluss ihre Klasse und machen in den Schlussminuten alles klar. 

Das Spiel begann mit einem temporeichen Auf und Ab. Keine der beiden Mannschaften kam zu wirklich zwingenden Chancen. Beim EHC Lustenau waren die Probleme vor allem im Spielaufbau. Sie mussten immer wieder abdrehen du von neu beginnen. Das gleiche Problem hatten die Wälder, denn der Forecheck funktionierte bei beiden Mannschaften. Das erste Tor fiel für den EHC Lustenau durch Mark Hurtubise. Der Schuss passte perfekt und Hurtubise erzielte seinen ersten Treffer des Abends. Mit Mühe brachten die Lustenauer diesen Spielstand über die ersten 20 Minuten. Die Defensive lies durch einige Unkonzentriertheiten die Wälder zu Chancen kommen, René Swette war aber immer zur Stelle und konnte die Null bis zur Pause halten.

Im zweiten Drittel kamen die Lustenauer mit mehr Energie aus der Pause. Dominic Haberl erarbeitete sich die Scheibe in der Ecke des gegnerischen Drittels und netzte nach einem Alleingang das 2:0. Der EC Bregenzerwald konnte kurze Zeit später ihren ersten Treffer durch Daniel Ban erzielen. Die Lustenauer zeigten sich jedoch unbeeindruckt und kamen durch ein Foul der Wälder in eine Überzahlsituation. Ryan Glenn startete denn Angriff mit einem schönen Aufbaupass zu Max Wilfan, der dann im offensiven Drittel den freistehenden Timo Demuth im Slot finden konnte. Dieser feuerte per Direktschuss den gegnerischen Goalie durch die Hosenträger zum 3:1. Kurz vor Ende des zweiten Drittel befanden sich die Cracks von Christian Weber dann in doppelter Unterzahl und überstanden dieses, ohne einen Treffer zu kassieren. In einfacher Unterzahl war es dann Max Wilfan der Mark Hurtubise in der Mitte fand und dieser startete einen Angriff. Daniel Stefan fuhr mit und bekam den Pass von Mark Hurtubise. Daniel Stefan schoss den Shorthander wenige Sekunden vor Schluss des Drittels zum 4:1. Mit diesem Zwischenstand ging es dann auch in die zweite Drittelpause.

Das letzte Drittel begann nicht optimal für die Lustenauer. Nach zwei Strafen befanden sie sich erneut in doppelter Unterzahl. Dieses Mal konnte sich der EC Bregenzerwald über einen Treffer zum 4:2 durch Johann Lorraine im Powerplay freuen. Das nächste Powerplay der Wälder überstanden die Jungs wieder und nach dem Mark Hurtubise von der Strafbank zurückkam, erzielte er gleich seinen nächsten Treffer zum 5:2. Er fuhr um das Tor der Gegner herum, suchte eine Anspielstation, entschied sich jedoch selbst abzuschließen und schoss den Puck in die kurze Kreuzecke. Die Mannschaften wechselten sich im Tore schießen regelrecht ab und Hyyppa konnte einen Pass von Söder im Tor von René Swette unterbringen. Der Spielstand lautete mittlerweile 5:3 und die Wälder ließen nicht locker. Den nächsten Treffer erzielten auch die Wälder durch einen glücklichen Schuss von Vogelaar. Der EC Bregenzerwald kam mit ihrem vierten Tor immer näher an den Ausgleich heran. Der EHC Lustenau bewies aber seine Klasse und legte noch einen Zahn zu. Sie machten wieder Druck auf das Tor der Wälder und Stefan Hrdina konnte nach einem wunderschön herausgespielten Konterangriff den Puck im Tor der Gastgeber unterbringen. Nach einem Zuspiel von Dominic Haberl, hämmerte Stefan Hrdina die Scheibe in die kurze Ecke. Der EC Bregenzerwald probierte noch einmal Alles nach vorne zu werfen und nahmen den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Dies nutzte Mark Hurtubise aus und komplettierte seinen Hattrick in das leere Tor der Gastgeber.

EC Bregenzerwald : EHC Lustenau 4:7  (0:1 / 1:3 / 3:3)

Torschützen EHC Lustenau: Mark Hurtubise (3x), Dominic Haberl,Timo Demuth, Daniel Stefan, Stefan Hrdina

Torschützen EC Bregenzerwald: Ban, Lorraine, Hyyppa, Vogelaar

EHC Lustenau duelliert sich mit dem EC Bregenzerwald

Im Rahmen der österreichischen Meisterschaft gastieren die Lustenauer Löwen am Mittwoch, den 11. Dezember 2019 in der Messehalle Dornbirn zum nächsten Derby beim EC Bregenzerwald. Trotz zweier bisheriger Erfolge gegen die Wälder ist das Team von Trainer Markus Juurikkala nicht zu unterschätzen.

 

Ganze 33 Spieler stehen gesamt im Kader des EC Bregenzerwald. Damit gestaltet sich der Wald für den Gegner immer ein wenig als Wundertüte. Man weiß nie genau, was „drinnen“ ist, beziehungsweise wer dann tatsächlich als Gegner auf dem Eis steht und was für ein Spiel den Gegner erwartet. Dementsprechend ist es für das Gastteam immer schwierig, sich taktisch auf die Wälder einzustellen.

Liest sich der EHC Lustenau auf dem Papier nach bisher zwei Erfolgen gegen die Wälder als klarer Favorit, so relativiert sich das Ganze, wenn man auf die letzten Wochen zurückblickt. Im Gegensatz zum Saisonbeginn, haben sich die jungen Wälder stabilisiert und die Leistungskurve zeigt klar nach oben. Mit dem erfahrenen Schweden Johan Lorraine konnten sie sich in der Offensive noch einmal verstärken. Lorraine, der bei seinem Einstand gleich einen Hattrick, und damit die Wälder gegen Cortina zum Sieg schoss, ist in Lustenau kein Unbekannter. Für ein kurzes Gastspiel schnürte er in der letzten Saison drei Mal die Schlittschuhe für die Löwen, ehe er dem genesenen Eetu-Ville Arkiomaa Platz machen musste und zu Bayreuth in die DEL2 wechselte.

Auch neben dem starken Neuzugang rechnet das Trainerteam der Lustenauer damit, dass die Wälder wohl in der besten Besetzung zu Hause gegen die Sticker antreten werden. Co-Trainer Mark Nussbaumer ist überzeugt, dass die Wälder -wenn einmal in Fahrt- jede Mannschaft in der AHL schlagen können. Deshalb sollte das Spiel auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden.

Die Niederlage vom letzten Wochenende gegen die Rittner Buam ist abgehakt und die Mannschaft konnte sich zu 100 % auf das Derby gegen die Wälder einstellen. Die Lustenauer Cracks wissen, dass sie momentan ein unangenehmer Gegner und trotz der letzten Niederlage das Team der Stunde sind. Das darf das Team jedoch nicht leichtsinnig werden lassen. Jeder muss auf dem Eis alles geben um einen Erfolg gegen die Wälder einfahren zu können.


Österreichische Meisterschaft

EC Bregenzerwald : EHC Lustenau
Mittwoch, 11. Dezember 2019, 19.30 Uhr, Messestadion Dornbirn
Schiedsrichter: Jakob Schauer, Oscar Wallner, Christian Eisl, Sebastian Spiegel

Die Siegesserie des EHC Lustenau geht gegen die Rittner Buam zu Ende

Das Spiel begann für beide Seiten gut, jedoch hatten die Gastgeber die leichte Überhand. Die ersten paar Minuten konnten die Gegner die besseren Chance erarbeiten. Das erste Tor fiel trotzdem für die Lustenauer. Nach einem Schuss von Mark Hurtubise konnte Martin Grabher-Meier den Puck finden und kurvte um dem gegnerischen Goalie herum und schob ins leere Tor ein. Somit stand es nach keinen zwei gespielten Minuten schon 1:0 für den EHC Lustenau. Das gefiel den Italienern gar nicht und hatten prompt eine Antwort parat. In der 4. Minuten konnte Ritten durch Andreas Lutz und einem verdeckten Schuss von der blauen Linie egalisieren. Im ersten Drittel passierte dann nicht mehr viel und es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen.

Das zweite Drittel begann ähnlich wie das Erste mit Chancen auf beiden Seiten. Jedoch profitierten die Gastgeber von drei Minuten an Unkonzentriertheit der Sticker. In der 14. Minute konnte Frei im Powerplay den zweiten Treffer der Rittner Buam erzielen. In der 15. Minute war es abermals Andreas Lutz der das 3:1 für Ritten schoss. Und in der 16. Minuten traf Marcus Spinell durch einen cleveren Schuss zum 4:1. Die Lustenauer brauchten ein paar Wechsel um wieder in die Partie zu finden, konnten aber in den restlichen Spielminuten des zweiten Drittels nicht mehr viel zwingende Chancen kreieren.

Im letzten Drittel zeigten sich die Lustenauer von einer ganz anderen Seite. Sie kamen mit viel Energie und Schwung aus der Kabine, konnten den gegnerischen Tormann nicht bezwingen. Die Italiener spielten clever die Zeit herunter. Das Glück war diesen Abend auch nicht auf der Seite der Lustenauer, viele Scheibe hüpften über die Schläger der Cracks. Dadurch konnten die Rittner Buam immer wieder Entlastungsangriffe starten. Zum Schluss zeigten sich die Lustenauer überlegen, konnten aber nie wirklich zum Abschluss finden. Die Sticker konnten keinen Treffer mehr erzielen und somit lautete der Endstand 4:1.

Über das ganze Spiel waren beide Mannschaften auf Augenhöhe, Ritten profitierte großteils durch die kurze Unkonzentriertheit des EHC Lustenau im zweiten Drittel. Die Sticker konnten an diesem Abend leider keinen Weg finden Tore zu erzielen.

Rittner Buam vs. EHC Lustenau 1:1 (1:1 / 3:0 / 0:0) 

Torschützen EHC Lustenau: Martin Grabher-Meier (2.)

Torschützen Rittner Buam: Andreas Lutz (4., 35.), Alex Frei (34.), Marcus Spinell (36.)


Der schwere Gang des EHC Lustenau zu den Rittner Buam

Im Bozner Talkessel werden die Lustenauer von den Rittner Buam empfangen. Dabei geht es bei diesem schweren Auswärtsspiel im direkten Duell um den zweiten Platz in der Tabelle und um die Absicherung nach unten. Die Südtiroler – mit einem Spiel weniger in den Beinen – liegen derzeit mit 42 Punkten und somit einem Punkt mehr als die Lustenauer auf dem zweiten Tabellenrang.

 

Von den letzten dreizehn Spielen konnten die Cracks des EHC zwölf Spiele gewinnen. Seit mittlerweile acht Spielen ist der EHC ungeschlagen. Doch am Samstag zählt das alles nicht mehr und ist reine Statistik. Denn es wartet auf die Löwen im Südtirol ein ganz schwerer Gegner. Mit den Rittner Buam geht es zu einer der konstantesten Mannschaften im Spitzenfeld der Alps Hockey League.

Ritten ist das einzige Team der AHL, welches in der laufenden Saison den gegnerischen Torhüter öfters hinter sich greifen hat lassen, als der EHC. Sie haben ein extrem starkes Powerplay und lassen es dabei im Schnitt fast jedes zweite Mal klingeln. Für die Lustenauer bedeutet das, dass man extrem diszipliniert spielen und unnötige Strafen vermeiden muss. Speziell die ersten zwei Linien der Südtiroler sind extrem stark und werden die Defensive der Lustenauer Cracks öfters vor eine Herausforderung stellen. Hier müssen die Löwen kompakt stehen, um den gegnerischen Stürmern möglichst wenig Raum zu geben.

Umgekehrt könnte die Tiefe vom Lustenauer Kader ein guter Vorteil für den EHC sein. Die jungen Stürmer haben ihr Visier gut eingestellt und es kann jede Linie der Sticker für Tore sorgen. „Ritten ist eine extrem gute Mannschaft und sie sind ein sehr starkes Heimteam“, meint Coach Christian Weber und führt weiter aus, dass es ein perfektes Auswärtsspiel geben muss, um die drei Punkte aus dem Südtirol zu entführen.

Glücklicherweise kann er hierbei beim Kader aus dem Vollen schöpfen. Das vervielfacht natürlich die taktischen Möglichkeiten der Coaches. Speziell die Rückkehr von Frederik Rasmussen freut das Trainerteam besonders. Frederik konnte gegen die Black Wings aus Linz seinen ersten Pflichtspieleinsatz für die Löwen absolvieren und gab dabei eine bärenstarke Vorstellung. Mit einem Tor und einem Assist trug er erheblich zu diesem Sieg bei.

Rittner Buam : EHC Lustenau
Sa. 7. Dezember 2019, 20.00 Uhr, Arena Ritten
Schiedsrichter: Federico Giacomozzi, Alex Lazzeri, Christian Eisl, Davide Mantovani


EHC Lustenau besiegt Asiago mit 4:2

In einem sehr spannenden und lange offenem Spiel besiegt der EHC Lustenau Asiago Hockey mit 4:2 und kann sich in der Tabelle auf Rang zwei verbessern. Den 1:2 Rückstand nach 40. Minuten konnte der EHC mit viel Einsatz, Kampf und Engagement in den letzten 20 Minuten in einen wichtigen Sieg umwandeln. Somit konnte Lustenau ein perfektes Wochenende mit sechs Punkten verbuchen.

 

Nach dem gestrigen 7:2 Pflichtsieg des EHC Lustenau gegen Linz war heute mit Asiago Hockey ein ganz anderes Kaliber zu Gast in der Rheinhalle Lustenau. Schon ab der ersten Minute zeigten beide Teams ihre Klasse und die Zuschauer bekamen Chancen auf beiden Seiten zu sehen. Als erstes Team durfte Lustenau über einen Treffer jubeln. Nach perfekter Vorarbeit von Ryan Glenn konnte Timo Demuth den italienischen Torhüter in der 8. Minute zum 1:0 bezwingen. Trotz zahlreicher Möglichkeiten sowohl von Lustenau als auch von Asiago ging es mit diesem knappen Zwischenergebnis in die erste Drittelpause.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes hatte Lustenau die große Möglichkeit auf das 2:0. Mark Hurtubise fuhr alleine auf den italienischen Torhüter Gianluca Vallini zu, konnte diesen jedoch nicht bezwingen. Mehr und mehr drückte Asiago – ausgestattet mit einigen italienischen Nationalspielern und Top Legionären – die Lustenauer in die Defensive. In der 25. Minute war es dann soweit: im Powerplay konnte Steve McParland Lustenaus Torhüter René Swette bezwingen. Nur fünf Minuten später klingelte es wiederum im Kasten der Lustenauer. Es war Phil Pietroniro der mit einem verdeckten Schuss für das 2:1 für die Italiener sorgte. In dieser Phase kontrollierte Asiago das Geschehen auf dem Eis. Die Lustenauer wehrten sich erfolgreich und so ging es mit 1:2 aus Sicht der Lustenauer in die zweite Drittelpause.

Der Beginn des letzten Spielabschnittes war geprägt von einigen Strafen für Lustenau. Die doch sehr robust auftretenden Italiener gingen in dieser Phase relativ leicht zu Boden und konnten somit einige Male in Überzahl agieren. Sämtliche Möglichkeiten der Italiener wurden jedoch mit viel Einsatz und Willen zunichte gemacht. Gestärkt aus dieser Phase des Spieles kamen nun die Lustenauer immer besser ins Spiel und erzielten durch Chris D’Alvise in der 47. Minute den verdienten Ausgleichstreffer. Nun war das Momentum auf Seiten der Lustenauer. Eine zwei Minuten Strafe für Asiago nützte Lustenau optimal aus und ging durch einen Schuss von Stefan Hrdina in der 53. Minute mit 3:2 in Führung. Nur zwei Minuten später sorgte Chris D’Alvise mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend zum 4:2 für die Vorentscheidung in der Rheinhalle Lustenau ( 55. Min.). In der Schlussphase des Spieles ersetzte Asiago Torhüter Vallini durch einen sechsten Feldspieler. Tore vielen jedoch keine mehr und so konnte Lustenau wichtige drei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten um die Top-Sechs Ränge in der Tabelle mit 4:2 einfahren.

EHC Lustenau : Asiago Hockey 4:2 (1:0 / 0:2 / 3:0)
Tore EHC Lustenau: Timo Demuth (8. Min.), Chris D’Alvise (47. Min. / 55. Min.), Stefan Hrdina (53. Min.)
Tore Asiago Hockey: Steve McParland (25. Min.), Phil Pietroniro (30. Min.)

 
Kantersieg des EHC Lustenau gegen Steel Wings Linz

Einen ungefährdeten 7:2 Erfolg feiert der EHC Lustenau gegen die Steel Wings aus Linz. Ein gelungenes Comeback feiern dabei Colin Long und Martin Grabher-Meier. Auch Frederik Rasmussen feierte nach langer Verletzung sein erstes Pflichtspiel für den EHC Lustenau, erzielte sein erstes Tor und wurde zum Spieler des Abends gewählt. Schon morgen Sonntag kommt es zum Spitzenspiel zwischen dem EHC Lustenau und Asiago Hockey. 

Schon vor dem Spiel waren die Favoritenrolle klar vergeben: Lustenau als Tabellenvierter empfing das Schlusslicht aus Linz. Dementsprechend gestalteten sich auch die ersten Minuten in der Rheinhalle. Von Beginn an machte Lustenau Druck auf das Linzer Gehäuse. Schon in der vierten Minute konnte Lustenau den Führungstreffer durch Colin Long bejubeln. In weiterer Folge erarbeitete sich Lustenau viele Möglichkeiten. Einzig dem Linzer Torhüter Thomas Stroj war es zu verdanken, dass die Linzer keine weiteren Treffer erhielten. Mit zahlreichen Glanzparaden machte er es den Lustenauer Stürmern sehr schwer. Dadurch kamen auch die Linzer zu vereinzelten Möglichkeiten. Eine davon nutzte Philipp Maurer in der 16. Minute zum Ausgleichstreffer. Mit diesem doch überraschenden Spielstand ging es in die erste Drittelpause. 

Im zweiten Spielabschnitt drehten die Lustenauer auf und erzielten Tor um Tor. Den Anfang dieser Serie machte David Slivnik, der in der 24. Minute den erneuten Führungstreffer für Lustenau erzielte. Nur eine Minute später konnte Frederik Rasmussen, der das erste Pflichtspiel für Lustenau absolvierte, auf 3:1 erhöhen. In die Tordurchsage des Stadionsprechers hinein erzielte Chris D’Alvise den vierten Treffer für Lustenau. Der Linzer Stefan Freunschlag konnte in der 31. Minute auf 4:2 verkürzen. Die kleine Hoffnung, die sich die Linzer durch diesen Treffer machten, ließ Stefan Hrdina durch das 5:2 in der 34. Minute versiegen. Wiederum nur knapp 30 Sekunden später erhöhte Chris D’Alvise auf 6:2. Nach dem 7:2 durch Martin Grabher-Meier in der 35. Minute waren alle Zweifel an einem klaren Sieg für Lustenau verflogen. Mit dieser deutlichen Führung ging es in die zweite Drittelpause. 

Im letzten Spielabschnitt schonten die Lustenauer Kräfte für das morgen bevorstehende schwere Spiel gegen Asiago Hockey und schalteten einen Gang zurück. Geschickt verwalteten sie diesen deutlichen Vorsprung und kamen zu zahlreichen Möglichkeiten, welche jedoch allesamt durch den nach dem zweiten Spielabschnitt eingewechselten Torhüter Beni Halasz zunichte gemacht wurden. So endete dieses Aufeinandertreffen zwischen dem EHC Lustenau und den Steel Wings Linz mit einem deutlichen 7:2 Erfolg für Lustenau. 

EHC Lustenau : Steel Wings Linz 7:2 (1:1 / 6:1 / 0:0)
Torschützen EHC Lustenau: Colin Long (4. Min.), David Slivnik (24. Min.), Frederik Rasmussen (26. Min.), Chris D’Alvise (26. Min. / 34. Min.), Stefan Hrdina (34. Min.), Martin Grabher-Meier (35. Min.)
Torschützen Steel Wings Linz: Philipp Maurer (16. Min.), Stefan Freunschlag (31. Min.)


Lustenaus Löwen duellieren sich mit Linz und Asiago

Mit einem Doppelwochenende geht es für den EHC Lustenau in der Alps Hockey League weiter: am Samstag gastieren die Steel Wings aus Linz in der Rheinhalle. Am Sonntag treffen die Lustenauer vor heimischem Publikum auf das Team aus Asiago. Dabei können die Voraussetzungen nicht unterschiedlicher sein. Die Linzer rangieren abgeschlagen auf dem letzten Tabellenrang – das Team aus Asiago ist im Spitzenfeld der Liga platziert.

Am Samstag treffen die Cracks von Lustenaus Coach Christian Weber auf das Team aus Linz. Die Stahlstädter sind noch nicht ganz in der Liga angekommen und rangieren mit lediglich zwei erkämpften Punkten abgeschlagen auf dem letzten Rang. Einzig ein Sieg nach Penalty-Schießen gegen Cortina steht auf der Habenseite. Anfang November konnte Lustenau das Auswärtsspiel in Linz mit 7:0 ganz klar für sich entscheiden. Ein anderes Ergebnis als ein klarer Sieg des EHC am Samstag wäre wohl eine sehr große Überraschung. Spielbeginn am Samstag in der Rheinhalle Lustenau ist um 19.30 Uhr.

Schon knapp 20 Stunden später sieht die Ausgangslage beim Heimspiel gegen Asiago jedoch ganz anders aus. Die Venetier sind wie schon in den letzten Jahren der Alps Hockey League in den vorderen Regionen der Tabelle zu finden. Asiago verfügt über ein sehr starkes Kollektiv mit zusätzlich hervorragenden Stützen in der Mannschaft. Dies mussten die Lustenauer bereits beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison zur Kenntnis nehmen. Mitte Oktober setzte es auswärts eine 3:7 Niederlage. Top-Scorer Steven McParland erzielte in der bisherigen Saison bereits 15 Volltreffer. Auch kann Asiago auf die Dienste einiger italienischer Nationalspieler zurückgreifen. Ganz stark präsentiert sich auch die Defensive, angeführt von Torhüter Gianluca Vallini, der auf eine Fangquote von über 93 Prozent verweisen kann.

Bei diesem Spiel handelt sich um ein Duell mit einem direkten Konkurrenten in Bezug auf die ersten sechs Plätze in der Liga. Diese bedeuten eine fixe Qualifikation für die Play-Offs. Gestützt auf eine solide und schnörkellos agierende Defensive müssen die Stürmer den direkten Weg zum Tor suchen und die sich bietenden Möglichkeiten verwerten. Für Lustenau spricht die Tiefe des Kaders – alle Linien sind stark genug, um die Italiener unter Druck zu setzen und ihnen das Spiel aufzuzwingen. Spielbeginn am Sonntag in der Rheinhalle Lustenau ist bereits um 17.30 Uhr. 

EHC Lustenau : Steel Wings Linz
Samstag, 30. November 2019, 19.30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Schiedsrichter: Leopold Durchner, Sebastian Lendl, Konrad Legat, Ondrej Pesek
 

EHC Lustenau : Asiago Hockey
Sonntag, 1. Dezember 2019, 17.30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Schiedsrichter: Leopold Durchner, Sebastian Lendl, Konrad Legat, Florian Martin

3:2 Arbeitssieg des EHC Lustenau gegen die Silver Caps aus Wien

 

Von Beginn an entwickelte sich in der Rheinhalle Lustenau eine rassige Partie zwischen dem Gastgeber und den Gästen aus Wien. Den ersten Hochkaräter in dieser Partie konnte das Heimteam aus Lustenau für sich verbuchen. Nach einem Steilpass lief Mark Hurtubise alleine auf den Wiener Torhüter zu, konnte diesen umspielen aber brachte die Scheibe nicht im Gehäuse unter. Einige Minuten später machte es David König besser. Nach Vorlage von Jordan Pfennich und Dominic Haberl versenkte König den Puck in der 19. Minute erstmals im Gehäuse der Wiener. Mit diesem knappen Spielstand ging es auch in die erste Drittelpause.

Wie schon im ersten Drittel ging es rassig zur Sache. Eine Unstimmigkeit zwischen Lustenaus Chris D’Alvise und Wiens Armin Preiser wurde auf dem Eis mit den Fäusten bereinigt. Dies brachte beiden Spielern eine 5-Minuten Strafe ein. Dann wurde auch wieder Eishockey gespielt und beide Teams gingen offensiv in den weiteren Verlauf des zweiten Drittels. Richtig spannend wurde es in der 36. Minute. Lustenau agierte in Unterzahl, kam jedoch durch David Slivnik zu einer Top-Möglichkeit. Der Schuss des Verteidigers ging jedoch nur an das Torgehäuse. Im Gegenzug waren die Wiener Erfolgreich und konnten durch Markus Hermanstad den Ausgleichstreffer erzielen. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Drittelpause.

Dabei hatten die Wiener den besseren Start und gingen durch einen schön heraus gespielten Konter bereits nach 43 gespielten Sekunden mit 2:1 in Führung. Trotz intensiver Bemühungen der Lustenau sollte dieser Vorsprung für die Wiener noch lange halten. Das Spiel verlagerte sich immer mehr in das Verteidigungsdrittel der Wiener. Gestärkt durch einen starken Torhüter und einer tief stehenden Verteidigung machten es die Caps den Lustenauern sehr schwer, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Rund vier Minuten vor Spielende konnte Lustenau mit einem Mann mehr auf dem Eis agieren. Vor dieser Überzahl-Situation nahm Lustenaus Trainer Christian Weber ein Time-Out, um die Cracks nochmals zu instruieren. Diese Unterbrechung zeigte Wirkung, denn rund drei Minuten vor Spielende konnte David Slivnik aus einem Gestocher heraus den verdienten Ausgleichstreffer erzielen. Trotz mehrerer Möglichkeiten auf beiden Seiten änderte sich nichts mehr am Ergebnis und so ging es in die Overtime.

Auch in dieser 5-Minütigen Verlängerung konnten beide Teams trotz zahlreicher Möglichkeiten keinen weiteren Treffer erzielen und so musste das Penalty-Schießen entscheiden. Dabei hatte Lustenau das bessere Ende für sich und konnte nach den Toren von Chris D’Alvise und Mark Hurtubise den 3:2 Sieg für Lustenau sicherstellen. 

EHC Lustenau : Vienna Silver Capitals 3:2 n.P. (1:0 / 0:1 / 1:1)
Torschützen EHC Lustenau: David König (19. Min.), David Slivnik (57. Min.) – Penalty: Chris D’Alvise, Mark Hurtubise
Torschützen Vienna Silver Caps: Markus Hermanstad (36. Min.), Henrik Neubauer (41. Min.) – Penalty: Henrik Neubauer

Lustenaus Löwen zu Hause gegen die Silver Caps aus Wien

Mit den Vienna Silver Capitals gastiert eine Mannschaft in Lustenau, mit der die Löwen noch eine Rechnung offen haben. Eher überraschend verlor das Team von Christian Weber vor einigen Wochen in Wien mit 4:2 und kassierte somit die einzige Niederlage in den letzten zehn Spielen. Dass die Vienna Capitals nicht zu unterschätzen sind und jedem Gegner alles abverlangen können, haben sie diese Saison nicht nur gegen die Lustenauer bewiesen - Gröden und Salzburg ließen gegen das Wiener Farmteam schon Federn.

Auch wenn die Tabellensituation eine klare Sprache spricht und Lustenau ganz klar die Favoritenrolle übernimmt, darf man das Spiel keines Falls auf die leichte Schulter nehmen. Das „Sorgenkind“ bei den Löwen ist sicherlich das Powerplay. Hier gilt es, effizienter zu werden, und den Abschluss schneller zu suchen. Mit dem eiskalten Tor gegen Feldkirch hat Ryan Glenn gezeigt, dass er ein ausgefuchster Routinier ist. Es bleibt zu hoffen, dass seine Routine auch im Powerplay den gewünschten Erfolg bringt und die Überzahlteams schneller und effizienter ihre Punkte machen.

Völlig zufrieden, wenn auch nicht überrascht, ist das Trainergespann Weber/Nußbaumer von den jungen Eigenbauspielern. König, Demuth, Wallenta und Co spielen ein sehr erfrischendes und kreatives Eishockey, welches in den letzten Spielen immer wieder mit sehr schönen und erfolgreichen Toren belohnt wurde. Sie haben sich sowohl spielerisch, als auch physisch und mental hervorragend entwickelt. Auch gegen die Silver Caps wollen sie das so beibehalten und für viel Verkehr vor dem gegnerischen Tor sorgen.  

EHC Lustenau : Vienna Silver Capitals
Dienstag, 26. November 2019, 19.30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Schiedsrichter: Daniel Gamper, Tobias Holzer, Johannes Huber, Daniel Rinker

EHC Lustenau deklassiert die VEU mit 7:3

Mit viel Schwung und Elan begann das Derby der Erzrivalen aus Lustenau und Feldkirch. Beide Teams waren bis an die Haarspitzen motiviert und das widerspiegelte sich auf dem Eis. Vor beinahe ausverkaufter Halle konnten beide Teams von Beginn an zahlreiche Möglichkeiten kreieren. Den ersten Aufreger gab es in der siebten Minute. Bei einem Gestocher vor dem Feldkircher Gehäuse sahen die Lustenauer Spieler den Puck bereits im Tor, doch die Schiedsrichter entschieden auf kein Tor. Nur drei Minuten später war es jedoch soweit: Lustenaus David König konnte Feldkirchs Torhüter erstmals in der 11. Minute zum 1:0 Führungstreffer für die Gastgeber bezwingen. In der weiteren Folge verlagerte sich das Spielgeschehen mehr und mehr in das Drittel der Feldkircher, doch ließen auch die Feldkircher nicht locker und konnten durch ihren Top-Torschützen Robin Soudek die Führung der Lustenauer egalisieren (18. Minute). Mit diesem für Feldkirch eher schmeichelhaften Ergebnis ging es in die erste Drittelpause.

Im zweiten Spielabschnitt erwischte Lustenau einen Auftakt nach Maß und erzielte nur 48 Sekunden nach Wiederbeginn abermals den Führungstreffer. Nach herrlicher Vorlage von Max Wilfan konnte Timo Demuth über diesen Treffer jubeln. Noch während der Ansage des Stadionsprechers klingelte es abermals im Kasten der Oberländer. Eigenbauspieler Lucas Haberl konnte Feldkirchs Torhüter Alex Caffi zum dritten mal bezwingen. Es bedurfte einer 5:3 Überzahl-Situation auf dem Eis für den Anschlusstreffer für Feldkirch. Abermals war es Robin Soudek, der Lustenaus Schlussmann René Swette bezwingen konnte. Somit hatte jedoch Feldkirch sein Angriffspulver verschossen. Es dauerte bis zur 37. Minute bis abermals Lustenau über den nächsten Treffer jubeln konnte. Dominic Haberl erzielte den vierten Treffer für Lustenau. Doch damit war es noch nicht vorbei: in Unterzahl konnte Neuzugang Ryan Glenn nach herrlichem Zuspiel von Chris D’Alvise seinen ersten Treffer für Lustenau nur 40 Sekunden vor Drittelsende erzielen. Mit diesem klaren 5:2 Vorsprung ging es in die zweite Pause.

Den Bemühungen der Feldkircher diesen Rückstand zu egalisieren setzte Lustenaus Elias Wallenta schon in der 53. Minute mit dem 6:2 ein Ende. Für Feldkirchs Torhüter Alex Caffi war dieser sechste Treffer für Lustenau zu viel und er wurde durch Ersatztorhüter Dominic Divis ersetzt. Divis konnte den Kasten bis zur 58. Minute sauber halten, doch dann konnte auch er von Lustenaus Doppeltorschützen Elias Wallenta bezwungen werden. In den Siegesjubel der Lustenauer erzielte Feldkirch eine Sekunde vor Spielende durch Smail Samardzic noch den dritten Treffer für Feldkirch, doch am klaren Erfolg der Lustenauer gab es nichts mehr zu rütteln.

EHC Lustenau : VEU Feldkirch 7:3 (1:1 / 4:1 / 2:1)
Torschützen EHC Lustenau: David König (11. Min.), Timo Demuth (21. Min.), Lucas Haberl (22. Min.), Dominic Haberl (37. Min.), Ryan Glenn (40. Min.), Elias Wallenta (53. / 58. Min.)
Torschützen VEU Feldkirch: Robin Soudek (18. Min. / 23. Min.), Smail Samardzic (60. Min.)


EHC Lustenau im großen Vorarlberg-Derby gegen die VEU Feldkirch

Nach dem 6:5 Auswärtssieg in Cortina bleiben den Cracks des EHC Lustenau nur zwei Tage, um sich von den Strapazen zu erholen und um sich für das große Derby im Vorarlberger Eishockeysport vorzubereiten. Denn am Samstag ist mit der VEU Feldkirch der große Rivale aus dem Oberland in der Rheinhalle Lustenau zu Gast. Die Geschichte der beiden Vereine ist trotz der großen sportlichen Rivalität sehr eng miteinander verbunden. Viele spannende Derbyschlachten wurden schon gefochten, Freud und Leid lag oft sehr nah beieinander, und so sehr Niederlagen schmerzten, umso schöner waren die Erfolge.

Diese Rivalität und die Geschichte werden die Rheinhalle auch diesen Samstag wieder zu einem Hexenkessel verwandeln. Die Gastgeber erwarten ein ausverkauftes Haus und eine brodelnde Stimmung. Jeder, der so ein Derby schon einmal erlebt hat, erkennt diese unverkennbare, einzigartige Stimmung, welche dieses Ereignis mit sich bringt. Auch für die Spieler selbst ist das Derby gegen Feldkirch immer eine spezielle Sache und man merkt, dass die Anspannung -verglichen mit anderen Spielen- auf einem anderen Level ist.  

Dabei hat diese Begegnung seit Jahrzehnten seine eigenen Gesetze. Favoriten gingen schon gnadenlos unter und Underdogs feierten Siege in den letzten Minuten. Gab es Zeiten, wo die Favoritenrolle klar gegeben war, so stehen sich morgen zwei ebenbürtige Gegner gegenüber. Für beide Mannschaften ist die Ausgangslage recht ähnlich. Beide Teams stehen in der Tabelle im oberen Mittelfeld und dürfen sich berechtigt Hoffnungen auf eine direkte Qualifikation für die Playoffs machen. 

Die Legionäre sind auf beiden Seiten brandgefährlich und können im Alleingang Spiele entscheiden. Es kann jedoch auch gut passieren, dass diese sich gegenseitig entschärfen und aus dem Spiel nehmen. Dann könnte es gut möglich sein, dass die „hinteren“ Reihen den Verlauf des Spiels bestimmen. Auch weisen beide Mannschaften eine sehr ähnliche Statistik vor. Einzig das Feldkircher Unterzahlspiel scheint nicht das Stabilste zu sein. Das heißt umgekehrt für die Löwen, dass sie durch ein intelligentes und schnelles Spiel die Feldkircher zu Strafen verleiten müssen, um dann im Powerplay ihre Chance zu nutzen.

 

Entscheidend wird sicherlich die Tagesverfassung der Mannschaften sein. Hierbei gilt es zu hoffen, dass der eine Tag Pause für die Lustenauer Cracks reicht, um die Energiespeicher wieder komplett zu füllen. Nur mit einer Topleistung kann man die Oberländer bezwingen. 

EHC Lustenau : VEU Feldkirch
Samstag, 23. November 2019, 19.30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Schiedsrichter: Miha Bajt, Tilen Pahor, Johannes Huber, Florian Martin

Die Lustenauer gewinnen ein großartiges Spiel gegen Cortina mit 6:5

 

Obwohl die Busreise sehr lange war und durch schlechtes Wetter führte, konnte die Mannschaft sofort in die Partie finden und sich bis zum Tor der Gastgeber durchsetzen. Das Spiel ging auf und ab, jedoch war es der EHC, der als erster anschreiben konnte. Albert Krammer konnte in der 11. Minute einen geblockten Schuss auf der blauen Linie abfangen und brachte den nächsten Schuss aufs Tor. Nach dem ersten Rebound von Dominic Haberl brachte Chris D´Alvise den zweiten Rebound hinter die Torlinie. Lange ließ der zweite Treffer nicht auf sich warten. Der Gegner hatte aber sofort eine Antwort auf Lager und konnte im nächsten Wechsel nach 8 Sekunden ihren ersten Treffer erzielen. In der 17. Minute gewann Mark Hurtubise das Face-Off in der offensiven Zone durch die Beine des Gegners nach vorne und passte zu Max Wilfan der ins fast leere Tor einnetzen konnte. Und wieder war es der nächste Wechsel, in dem das vierte Tor fiel. Stefan Hrdina fing den Puck auf der blauen Linie ab und konnte nach einem Alleingang im kurzen Kreuzeck zum 3:1 abschließen. Doch 4 Tore waren im ersten Drittel noch nicht genug. Die Gastgeber erzielten in den letzten drei Spielminuten noch zwei Tore und nach 20 Minuten ging es mit einem Gleichstand von 3:3 in Kabinen. 

Das zweite Drittel konnten die Lustenauer dominieren und gaben den Gastgebern wenig Freiraum. Gleich nach 22 Sekunden passte Chris D´Alvise auf die blaue Linie zu Albert Krammer, der einen Schuss auf das Tor von Cortina brachte. Mark Hurtubise war zur Stelle und versenkte den Rebound im Tor der Italiener. Wechsel für Wechsel kamen die Lustenauer wieder vor das Tor von Cortina, konnten aber keine Chance mehr nutzen. Bis dann Kapitän Max Wilfan nach einem wunderschönen Pass von D´Alvise zuschlagen konnte und mit seinem zweiten Treffer auf 5:3 erhöhte. Cortina kam nicht mehr zu viel Chancen und es ging mit diesem Score in die zweite Drittelpause.

Das letzte Drittel fing wieder zu Gunsten der Lustenauer an. Wieder befand sich der EHC im Powerplay und Mark Hurtubise nagelte auch seinen zweiten Treffer des Abends per One-Timer in die Maschen. Das Spiel sah aus als wäre es schon vorbei, aber Cortina gab sich nicht so leicht geschlagen. Die Gastgeber machten Druck und ließen nicht locker. Elias Wallenta schoss die Scheibe unglücklich vom eigenen Drittel aus dem Spielfeld hinaus und diesen Fehler nutzten die Italiener sofort aus. Sie kamen mit dem 6:4 einen Schritt näher und witterten eine Chance auf den Sieg. Dann kam noch alles zusammen und Mark Hurtubise musste die nächste unglückliche Strafe absitzen. Einer der Gegner stieg auf seinen Schläger und für Mark Hurtubise ging es zwei Minuten für Beinstellen auf die Strafbank. Im darauffolgenden Überzahlspiel mussten die Sticker den nächsten Treffer kassieren. Der Stand lautete mittlerweile 6:5 und Lustenau musste zittern. Sie stellten hinten eine Mauer auf und probierten keine Schüsse mehr auf das eigene Tor zuzulassen. Cortina konnte nicht mehr ausgleichen und der EHC Lustenau kann wichtige 3 Punkte aus Italien mitnehmen.

Mit diesem Erfolgserlebnis geht es nun am Samstag ins Derby gegen die VEU Feldkirch, wo es um viel mehr als nur drei Punkte geht. Die Partie startet um 19:30 in der Rheinhalle in Lustenau. 

SC Hafro Cortina : EHC Lustenau 5:6 (3:3 / 0:2 / 2:1)

Torschützen EHC Lustenau: D´Alvise (11.), Wilfan (17., 30.), Hrdina (18.), Hurtubise (21., 44.)

Torschützen Cortina: Zanatta (11.), Lacedelli (18.), Tomasini (20.), Moser (53.), Adami (55.)

EHC Lustenau gastiert beim S.G. Cortina

Voller Selbstvertrauen reist der EHC Lustenau diesen Donnerstag in die Dolomiten zum Gastspiel bei S.G. Cortina Hafro. Das Spiel findet in der altehrwürdigen Olympiahalle von 1956 statt und beginnt um 20:30 Uhr. 

Ein voller Erfolg war das vergangene Wochenende für dieCracks des EHC Lustenau. Sowohl der KAC II, als auch HDD Jesenice wurden von den Löwen gebändigt und mit hängenden Köpfen auf die Heimreise geschickt. Diesen Schwung gilt es in die kommenden Spiele mitzunehmen und den Level zu halten. Die richtige Mischung aus Routiniers und jungen Wilden scheint erfolgreich zu sein, konnten von den letzten acht Spielen sieben gewonnen werden. Doch in Cortina zählen diese Zahlen alle nicht mehr. Es wird ein schwieriger Gang in das Olympiastadion von 1956 (Übrigens: Olympiasiger wurde damals die Sowjetunion und Kanada fertigte Österreich mit 23:0 ab). Bis auf ein Spiel konnte sich beim Duell Cortina gegen den EHC Lustenau bis jetzt immer die Heimmannschaft durchsetzen.

Wenn sich die Mannschaft um Kapitän Max Wilfan so erfrischend präsentieren kann wie letztes Wochenende, dann wird es für die Italiener schwierig werden, diese Serie weiter zu führen. Ein großer Faktor, der über Sieg oder Niederlage entscheiden kann, sind sicherlich die Specialteams. Bei Cortina führen doppelt so viele Überzahlspiele zum Erfolg, als bei den Löwen (28% gegenüber 15%). Umgekehrt hat Cortina das stärkste Penaltykilling der Liga. Dies ist sicherlich auch der momentanen Topform von Marco De Filippo im Tor der Dolomiten geschuldet. Das heißt für die Löwen, dass unnötige Strafen vermieden werden müssen. Gleichzeitig müssen die Angriffsreihen für viel Verkehr vor dem gegnerischen Tor sorgen und ihre Chancen eiskalt nutzen.  

Premiere für Ryan Glenn
Sein Debüt im Dress der Löwen gibt bei diesem Spiel der Kanadier Ryan Glenn. Der Verteidiger trainiert schon länger mit dem Team und ersetzt den Schweden Anton Johansson, welcher in der Stickergemeinde nicht vollkommen überzeugen konnte. Für Glenn ist Österreich kein unbekanntes Pflaster, absolvierte er doch 170 Spiele in der EBEL und stand unter anderem bei den Salzburger Bullen, sowie beim VSV unter Vertrag. In Lustenau erhofft man sich durch ihn noch mehr Druck nach vorne, sowie eine Verbesserung der Effizienz im Powerplay.
 

S.G. Cortina Hafro : EHC Lustenau
Donnerstag, 21. November 2019, 20.30 Uhr, Stadio Olimpico die Cortina
Schiedsrichter: Alex Lazzeri, Matthias Ruetz, Mauro De Zordo, Alexander Wimmler

Lustenaus Löwen besiegen Jesenice verdient mit 5:2

In einem sehr intensiven und schnell geführten Match besiegt der EHC Lustenau das Team aus Jesenice verdient mit 5:2. Damit können die Lustenauer nach dem gestrigen Erfolg gegen den KAC über ein perfektes Doppelwochenende mit sechs Punkten jubeln. Erfreulich beim Sieg gegen die Slowenen war die Tatsache, dass von den fünf verschiedenen Torschützen drei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs kommen und die Eigenbauspieler somit einen wichtigen Beitrag zu diesen drei Punkten leisten konnten.

Nach dem Ausfall von Martin Grabher-Meier musste Lustenau beim Spiel gegen Jesenice auch auf den Legionär Colin Long verzichten. Somit standen dem EHC Staff an diesem Abend nur drei komplette Linien zur Verfügung. Diesen Aspekt merkte man den Lustenauern jedoch nicht an, denn schon Beginn an machten sie viel Druck auf das Gehäuse der Slowenen. Die ersten Früchte dieser intensiven Bemühungen konnten die Lustenauer in der elften Minute ernten. Nach Vorarbeit von David Slivnik und Chris D’Alvise konnte Kapitän Max Wilfan den slowenischen Torhüter erstmals bezwingen. Lustenau macht weiter Druck und nur zwei Minuten später klingelte es abermals im Kasten der Oberkrainer. Diesmal war es Mark Hurtubise, der den Puck nach toller Vorarbeit von Max Wilfan und Chris D’Alvise in die Maschen setzte. Mit diesem verdienten Vorsprung für Lustenau gingen beide Teams in die erste Pause.

Jesenice startete sehr druckvoll in das zweite Drittel und konnten die Lustenauer im eigenen Drittel einschnüren. Doch den nächsten Treffer konnte wiederum Lustenau bejubeln. Nach Vorarbeit von Daniel Stefan und Dominic Haberl schlenzte David König den Puck in der 24. Minute unhaltbar zum 3:0 direkt ins kurze obere Eck. Nur knapp eine Minute später konnte auch Jesenice über den ersten Treffer jubeln. Andrej Tavzelj bezwang im Powerplay Lustenaus Torhüter René Swette mit einem scharfen Schuss von der blauen Linie. Doch die Antwort der Lustenauer ließ nicht lange auf sich warten. Nach idealer Vorarbeit von Lucas Haberl war es Elias Wallenta in der 29. Minute, der den drei Tore Vorsprung wieder herstellte. Mit diesem doch relativ deutlichen Vorsprung ging es in die zweite Pause.

Im letzten Spielabschnitt versuchte Jesenice das Spiel nochmals an sich zu reißen und setzte Lustenau unter Druck. Doch das Bollwerk der Sticker hielt den Angriffen stand und kam auch immer wieder zu Kontermöglichkeiten. In der 49. Minute sorgte Eigenbauspieler Timo Demuth mit einem Powerplay-Treffer in der 49. Minute zur Vorentscheidung. Der zweite Treffer für Jesenice, erzielt durch Mirko Djumic in der 52. Minute war nur noch Resultatskosmetik. Somit konnte sich Lustenau weitere wichtige drei Punkte anschreiben lassen und rangiert in der Tabelle auf Rang sechs. Weiter geht es für die Lustenauer am Donnerstag mit dem Auswärtsspiel gegen Cortina und am kommenden Samstag steigt in der Rheinhalle das große Vorarlberger Derby zwischen dem EHC Lustenau und der VEU Feldkirch. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

EHC Lustenau : HDD Jesenice 5:2 (2:0 / 2:1 / 1:1)
Torschützen EHC Lustenau: Max Wilfan (11. Min.), Mark Hurtubise (13. Min.), David König (24. Min.), Elias Wallenta (29. Min.), Timo Demuth (49. Min.)
Torschützen HDD Jesenice: Andrej Tavzelj (25. Min.), Mirko Djumic (52. Min.)


EHC Lustenau gewinnt gegen Rotjacken aus Klagenfurt mit 4:1

Mit einer Trauerminute begann das Spiel zwischen dem EHC Lustenau und dem EC KAC II. Präsident Herbert Oberscheider gedenkte dabei an den am Donnerstag verstorbenen Konditionstrainer der Lustenauer Herwig Reiter. Ganz im Sinne von Reiter begannen die Lustenauer mit viel Elan und setzten die Klagenfurter Rotjacken von Beginn an unter Druck. In der neunten Minute erzielte Dominic Haberl nach perfektem Zuspiel von Kapitän Max Wilfan in Unterzahl den viel umjubelten Führungstreffer für Lustenau. Trotz weiterer Möglichkeiten gingen die Teams mit diesem Zwischenstand in die erste Drittelpause.

So wie das erste Drittel endete begann auch der zweite Spielabschnitt. In der 24. Minute gewann Mark Hurtubise das Bully vor dem Klagenfurter Tor und bediente Max Wilfan, der den zweiten Treffer für Lustenau erzielte. Zahlreiche Strafen auf beiden Seiten unterbrachen den Spielfluss beider Teams, doch kurz vor Drittelsende konnte Lustenau abermals jubeln. Wiederum nach Vorarbeit von Max Wilfan erzielte Chris D’Alvise einige Sekunden vor dem Ende des zweiten Spielabschnittes den zweiten Shorthander and diesem Abend und erhöhte den Score somit auf 3:0 für die Sticker.

Nochmals Spannung kam auf, als die Klagenfurter in der 43. Minute den Anschlusstreffer durch Niklas Ofner erzielten. Doch das Fünkchen Hoffnung währte nicht lange. Schon 50 Sekunden später konnte Chris D’Alvise mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend den alten drei-Tore-Vorsprung wieder herstellen. Mit diesem Treffer war das Spiel gelaufen. Klagenfurt konnte dem Spiel keine Wende mehr geben. Lustenau verwaltete den Vorsprung in souveräner Manier und sparte Kräfte für die Begegnung am Sonntag gegen Jesenice – Spielbeginn am Sonntag ist um 17.30 Uhr in der Rheinhalle Lustenau.

EHC Lustenau : EC KAC II   4:1 (1:0 / 2:0 / 1:1)
Torschützen EHC Lustenau: Dominic Haberl (9. Min.) Max Wilfan (24. Min.), Chris D’Alvise (40. Min. / 44. Min.)
Torschütze EC KAC II: Niklas Ofner (43. Min.)

Heimdoppelwochenende: KAC und Jesenice zu Gast in Lustenau

Genug Zeit zum Erholen hatten die Cracks der Lustenauer Löwen nach dem ersten Derby in Feldkirch. Die grippegeplagten Spieler konnten sich auskurieren und somit steht dem Trainer-Trio Weber/Nussbaumer/Hollenstein quasi der gesamte Kader zur Verfügung. Einzig der Einsatz vom EHC Urgestein Martin Grabher Meier ist fraglich. Die Spielgenehmigung für Neuerwerbung Ryan Glenn ist ebenfalls noch nicht eingetroffen. Doch die Lustenauer Cracks haben das Format auch ohne diese beiden Routiniers das Spiel zu diktieren.

Besonders die Entwicklung der jungen Spieler macht den Verantwortlichen große Freude. Von Spiel zu Spiel werden sie stärker und sind immer mehr bereit, Verantwortung zu übernehmen. „Es ist unglaublich, was für einen Sprung nach vorne die Mannschaft gemacht hat“, freut sich EHC Präsident Herbert Oberscheider, konnten doch von den letzten sieben Spielen ganze fünf gewonnen werden. Das Konzept „Made in Lustenau – Plays in Lustenau“ scheint voll und ganz aufzugehen. 

Rotjacken aus Klagenfurt fordern die Lustenauer am Samstag
Mit dem KAC II gastiert am Samstag eine „Wundertüte“ in der Rheinhalle. Durch die Farmteamregelung weiß man nicht, mit welchem Kader sie in der Rheinhalle Lustenau auflaufen werden. Dass das Team ein ernstzunehmender Gegner ist, haben die Klagenfurter diese Saison schon mehrere Male bewiesen. Die Spieler sind alle hungrig und wollen sich für die EBEL empfehlen. Die Lustenauer erwarten ein körperbetontes und schnelles Spiel, bei dem wohl beide Torhüter einiges an Arbeit bekommen werden.


Tolles Rahmenprogramm mit Fototermin
Ein tolles Rahmenprogramm erwartet die Zuschauer am Samstag in der Rheinhalle. Neben dem Rollhockey Wolfurt und den Palast-Täschern aus Hohenems ist auch die komplette Besetzung des 501st. Austria Garrison in der Rheinhalle. Die Austria Outpost ist mit über 70 Mitgliedern teil des größten Kostümclubs der Welt und erreichte 2011 den Garrison-Status. Nach dem Spiel können die Kinder direkt auf dem Eis Fotos mit den StarWars „Kriegern“ machen.

Oberkrainer am Sonntag zu Gast in Lustenau
Am Sonntag empfangen die Löwen das Team des HDD Jesenice. Jesenice ist eine sehr offensivstarke Mannschaft, die versuchen wird, das Spiel zu bestimmen und den Gegner von Beginn an unter Druck zu setzen. „Wir dürfen uns auf keinen Fall in die Defensive pressen lassen und müssen alles versuchen, um dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken“, gibt sich Coach Weber zuversichtlich, dass man den Tabellennachbarn die Anreise ohne Punkte in der Tasche antreten lässt.

Dabei gilt es, kollektiv kompakt zu spielen, und die Zeit auf der Strafbank auf ein Minimum zu reduzieren. Lustenau und Jesenice spielen ein ähnlich offensives Eishockey. Man darf also in der Rheinhalle am Sonntag einen schnellen Schlagabtausch erwarten. Spielbeginn am Sonntag in der Rheinhalle Lustenau ist bereits um 17.30 Uhr 

EHC Lustenau : EC KAC II
Samstag, 16. November 2019, 19.30 Uhr Rheinhalle Lustenau
Schiedsrichter: Andrea Moschen, Matthias Ruetz, Florian Martin, Antonio Piras

EHC Lustenau : HDD Jesenice
Sonntag, 17. November 2019, 17.30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Schiedsrichter: Simone Lega, Matthias Ruetz, Nicola Basso, Stefano Terragni

Das Derby kann die VEU Feldkirch knapp für sich entscheiden

Das erste Derby gegen die VEU Feldkirch können die Gastgeber erst im Penaltyschießen für sich entscheiden. Der EHC Lustenau kann trotz vielen Ausfällen eine sehr gute Leistung bringen und kämpfte sich zweimal von einem Rückstand zurück.

Der EHC Lustenau musste heuten von Anfang an auf Martin Grabher-Meier, David Slivnik und Anton Johansson verzichten. Alle drei Spieler sind leider krank und konnten beim Derby nicht antreten. Das brachte die Jungs aber nicht aus der Fassung und sie konnten sich von Beginn an sehr gute Chance erarbeiten. Elias Wallenta klopfte die Scheibe aus der Luft und lief allein auf das Tor der VEU, konnte die Riesenchance aber nicht verwerten. Dann waren die Feldkircher dran und konnten in den nächsten Minuten einige Chancen herausarbeiten. Eine dieser Chancen verwerteten sie dann auch im Powerplay. In der 8. Spielminute war es Robin Soudek der den Treffer zum 1:0 erzielte. Ein sehr gutes Drittel auf beiden Seiten ging weiter, jedoch änderte sich nicht mehr am Spielstand und es ging in die Kabinen.

Die Sticker kamen mit Energie aus der Drittelpause heraus und erzeugten Druck auf das Tor der VEU. Die Gastgeber wirkten ein wenig überrascht und konnten nicht ganz mithalten. Dann kam die Linie mit Timo Demuth, Lucas Haberl und Elias Wallenta auf das Eis. Mit einem wunderschönen Passspiel von Haberl und Demuth gelang der Puck zu Wallenta und der zögerte nicht und hämmerte ihn mit einem Volleyschuss in das Tor. Diese zweite Chance ließ sich Elias Wallenta nicht nehmen und glich zum 1:1 aus. In Derby-Manier ging es weiter mit Chancen und harten Checks auf beiden Seiten, bis die VEU ihr Powerplay wieder ausnutzen konnte. Stanley zog von mittlerer Distanz ab und durch den Wirbel vor dem Tor von René Swette kam er auch zu seinem eigenen Rebound und konnte diesen einnetzen. Die Löwen zeigten sich unbeeindruckt und arbeiteten noch härter. Kurz vor Drittelende, gewann Dominic Haberl seinen Zweikampf in der Ecke, passte zu Albert Krammer auf die blaue Linie und dieser zog ab. Jordan Pfennich, der vor dem Tor vom VEU Goalie stand, fälschte die Scheibe zum erneuten Ausgleich ab. Nach 40 Minuten lautete der Spielstand also 2:2.

Im Schlussdrittel gab es erneut Chancen auf beiden Seiten, es fielen jedoch keine Treffer. Sogar einen Penaltyschuss gab es auf Seite der VEU Feldkirch, den René Swette aber ohne Probleme parieren konnte. Somit ging es in die Overtime. 3 gegen 3 war angesagt, aber leider konnte der EHC Lustenau keinen Treffer erzielen. Sogar im Powerplay, das 4 gegen 3 gespielt wurde, kamen die Lustenauer nicht an das Tor von Alex Caffi heran und das Spiel musste im Penaltyschießen entschieden werden. Auf Seite der Lustenauer konnte keiner der Schützen verwerten, Colin Long probierte es durch die Beine und Mark Hurtubise mit einem Schuss über die Fanghand. Auf der Seite der VEU Feldkirch, konnten beide, Stanley und Birnstill, ihre Penaltyschüsse verwerten und holten somit den Sieg für die VEU.

Nach einem rasanten Derby gehen die Lustenauer leider leer aus und stehen nun mit einem Sieg und einer Niederlage in der österreichischen Meisterschaft da. Rächen können sich die Sticker jedoch bald, das nächste Derby steigt in etwas mehr als zwei Wochen in der Rheinhalle in Lustenau.

 

VEU Feldkirch - EHC Lustenau 3:2 n.P. (1:0 / 1:2 / 0:0 / 0:0)

Torschützen EHC Lustenau: Elias Wallenta (24.), Jordan Pfennich (37.)

Torschützen VEU Feldkirch: Soudek (8.), Stanley (35.)

 
Derbyklassiker zwischen Feldkirch und Lustenau

Zum ersten Mal in dieser Saison stehen sich die beiden Traditionsmannschaften EHC Lustenau und VEU Feldkirch gegenüber. Das erste Derby der ewigen Erzrivalen, welches zur österreichischen Meisterschaft zählt, steigt diesen Donnerstag, am 07.11. in der Eishalle in Feldkirch. 

In diesem Prestigeduell werden sich die beiden Tabellennachbarn wohl keinen Zentimeter Eis schenken und alles geben, um dieses Spiel für sich zu entscheiden. Die VEU hat mit Dylan Stanley und Robin Soudek die zwei punktestärksten Spieler der Liga in ihren Reihen. Dieses Stürmerduo ist für mehr als 50% aller Tore der Feldkircher verantwortlich. Um gegen die Oberländer erfolgreich zu sein, gilt es für die Löwen defensiv ein Rezept gegen dieses Stürmerduo zu finden, um diese Linie zu neutralisieren und umgekehrt die qualitative Breite der eigenen Offensive auszunutzen.  

Das Zünglein an der Waage könnten hierbei wieder die jungen Eigenbauspieler sein. Sollten sie ihr Visier wieder so einstellen, wie gegen die jungen Linzer, bekommt Alex Caffi in seinem Kasten wohl einiges an Arbeit. Dabei ist der Druck auf die Spieler speziell bei diesem Derby sehr hoch und es ist entscheidend, wie die Jungen damit umgehen können. Für einige ist es das erste große Derby in ihrer Karriere.

Ein weiterer wichtiger Faktor werden die Specialteams sein. Die Feldkircher sind im Unterzahlspiel sehr anfällig. Sie haben das zweitschlechteste Penaltykilling der Liga. Bei jeder dritten Strafe klingelt es im Kasten der Oberländer. Um das zum eigenen Vorteil auszunutzen müssen die Löwen versuchen, den Gegner mit einem schnellen und druckvollen Spiel zu Strafen zu verleiten, um dann im Powerplay möglichst den Abschluss zu suchen. Umgekehrt müssen unnötige Individualfehler verhindert und die eigene Zeit in der Kühlbox auf ein Mindestmaß reduziert werden.

Um im Hexenkessel von Feldkirch drei Punkte zu entführen, sind die Löwen natürlich auch auf die Mithilfe der eigenen Fans angewiesen. Die Cracks hoffen, dass möglichst viele Lustenauer mit nach Feldkirch reisen, um die eigene Mannschaft nach vorne zu peitschen. Der Fanclub „Absolut Eislöwen“ organisiert hierzu eine Fanfahrt in die Montfortstadt. Anmelden kann man sich unter +43 699 8161 4481, sowie unter s.haemmerle74@gmail.com.

 

VEU Feldkirch : EHC Lustenau
Donnerstag, 7. November 2019, 19.30 Uhr, Vorarlberg Halle
Schiedsrichter: Daniel Gamper, Miroslav Stolc, Florian Martin, Sebastian Spiegel


Lustenau siegt klar gegen die Steel Wings Linz mit 7:0

Nach der enttäuschenden Niederlage am Vortag, setzt der EHC ein Zeichen und kann gegen die Stahlstädter klar gewinnen. Von Anfang an zeigten sie die Sticker dominant und ließen den Steel Wings keine Chance sich durchzusetzen. Lukas Reihs holte in seinem ersten Saisonspiel gleich ein Shutout

Vom ersten Bully weg zeigten die Jungs aus Lustenau das sie unbedingt die gestrige Niederlage wett machen wollten. Nach einer Minute mussten daher die Linzer schon die erste Strafe nehmen. Das Powerplay des EHC machte zwar Druck auf das Tor des Gastgebers, konnte das Überzahlspiel aber nicht ausnutzen. In der 7. Minute war es dann Dominic Haberl, der den ersten Treffer erzielen konnte. Die Erleichterung war den Cracks von Christian Weber anzusehen und brachten immer mehr Kreativität ins Spiel. Der Torhüter der Linzer parierte aber alle Versuche der Lustenauer, bis in der 18. Minute wieder Dominic Haberl zuschlagen konnte. Mit diesem Stand ging es auch in die erste Drittelpause.

Im zweiten Drittel dauerte es bis in die 11. Spielminute bis der EHC Lustenau wieder anschreiben konnte. David König platzierte seinen Schuss genau in die Kreuzecke und der Keeper der Linzer hatte keine Chance. Durch diesen Treffer bekamen die Löwen Schwung und erzielten in den nächsten vier Minuten gleich drei Treffer. Zuerst Elias Wallenta mit einem abgefälschten Schuss von Anton Johansson, danach Martin Grabher-Meier und Elias Wallenta, beide aus einer 2 gegen 1 Situation heraus. Somit lautete der Spielstand nach 40 Spielminuten 6:0. 

Im letzten Drittel konnten die Lustenauer das Spiel sehr gut verwalten, Wallenta konnte in der 54. Minute noch einen Treffer erzielen und seinen Hattrick komplettieren. Die Linzer kamen immer wieder und ließen nicht locker. Die Defensive der Sticker lies aber nichts mehr anbrennen und brachte die 3 Punkte sicher nach Hause. 

Auch wenn der EHC einige Überzahlmöglichkeiten nicht ausnutzen konnte, setzten sich die Jungs klar vor dem Tor durch und fanden immer wieder einen Weg Treffer zu erzielen. Jetzt heißt es sich auszuruhen, um kommende Woche bereit für das Derby gegen die VEU Feldkirch zu sein.

Steel Wings Linz : EHC Lustenau 0:7 (0:2 / 0:4 / 0:1) 

Torschützen EHC Lustenau: Dominic Haberl (7., 18.), David König (31.), Elias Wallenta (32., 35., 54.) Martin Grabher-Meier (34.)

 
   Sticker verlieren gegen die Vienna Silver Caps

Nach der langen Anreise konnten die Lustenauer recht gut in die Partie starten. Obwohl die Cracks sehr lange im Bus gesessen sind, arbeiteten sie hart und wollten sich die lange Busfahrt nicht anmerken lassen. Die Löwen hatten auch mehr vom Spiel und ließen nur 5 Schüsse auf das Tor von René Swette zu. So ging es auch mit einem Gleichstand von 0:0 in die erste Drittelpause. 

Im zweiten Drittel waren es die Silver Capitals die das erste Mal anschreiben konnten. Der EHC befand sich zur Hälfte des Drittels in Überzahl, konnte diese aber nicht ausnutzen. Auf der anderen Seite waren die Hauptstädter opportunistisch, spielten sich einen Konter in Unterzahl heraus und trafen zum 1:0. Und der zweite Treffer lies danach nicht lange auf sich warten. Wieder waren es die Capitals die mit einem perfekten Schuss in die Kreuzecke eine halbe Minute danach anschreiben konnten. Die Löwen brauchten eine schnelle Antwort und diese hatte Mark Hurtubise. Knappe zwei Minuten später kamen die Lustenauer mit Schwung aus dem eigenen Drittel und Hurtubise versenkte den Breakaway im Tor der Wiener. Der Ausgleich geling den Löwen leider nicht und es ging mit einer knappen Führung der Gastgeber in die Kabinen.

Im letzten Abschnitt erwischten die Wiener den besseren Start. Der EHC befand sich in Unterzahl und Neubauer konnte per One-Timer auf 3:1 für die Capitals stellen. Die Cracks von Christian Weber brauchten wieder eine schnelle Antwort und diesmal hatte diese Chris D´Alvise parat. Nach einem wunderschönen Pass auf D´Alvise donnerte dieser den Schuss in die Kreuzecke. Danach versuchten die Jungs Alles nach vorne zu werfen. Ein paar Mal konnten sie sich bis zum Tor des Gegners vorabeiten, jedoch blieb es auch nur dabei. Die Löwen konnten den und Ausgleichstreffer nicht erzielen und kassierten zum Schluss auch noch einen Empty Net Treffer der Gastgeber. 

Am Ende reichte es leider nicht für einen Sieg. Jedoch müssen die Sticker die Enttäuschung sofort wegstecken, denn am Samstag wartet schon die nächsten Gegner aus der Stahlstadt. Um 19:00 gastiert der EHC Lustenau schon wieder in Linz. 

Vienna Capitals II : EHC Lustenau 4:2 (0:0 / 2:1 / 2:1)

Torschützen EHC Lustenau: Mark Hurtubise (33.), Chris D´Alvise (46.)

Torschützen Vienna Capitals II: Ranftl (31.), Neubauer (31., 43., 60.)

 

EHC Lustenau gastiert bei den Farmteams aus Wien und Linz

Nach dem Überraschungssieg gegen die Broncos aus Sterzing gastiert der EHC Lustenau kommendes Wochenende für zwei Spiele im Osten Österreichs bei den Farmteams „Vienna Capitals Silver“ und „Steel Wings Linz“. Am Freitag, 1. November steigt das Spiel in der Bundeshauptstadt und am Samstag werden die Löwen in der Stahlstadt Linz empfangen.

Mit vier Siegen in Folge sind die Cracks vom EHC Lustenau wieder auf die Siegerstraße zurückgekehrt und reiten auf der Erfolgswelle. Geht es nach dem Team von Coach Christian Weber soll diese Serie am kommenden Wochenende auswärts weitergeführt werden. Dabei sehen sich die Lustenauer im Gegensatz zu den vorigen Spielen in die Favoritenrolle versetzt. Mit den Wienern und den Linzern geht es gegen die zwei Tabellenschlusslichter der Alps Hockey League.  

Mit sechs (Wien) beziehungsweise zwei (Linz) Punkten liegen die beiden Mannschaften abgeschlagen am Tabellenende. Dementsprechend sind die Erwartungen der Lustenauer recht hoch und das Ziel muss sein, sechs Punkte aus diesen zwei Begegnungen mitzunehmen. Dennoch sind beide Gegner nicht zu unterschätzen, stehen doch hoch talentierte und hungrige Cracks in beiden Teams. Auf die leichte Schulter nehmen darf man die beiden Mannschaften auf keinen Fall.  

Mark Hurtubise und die jungen Wilden
Mit der Verpflichtung von Mark Hurtubise konnten die Verantwortlichen der Sticker die Schlagkraft der Offensive massiv erhöhen. „Wir sind für den Gegner unberechenbarer geworden“, gibt sich auch Christian Weber sehr zufrieden mit der Neuverpflichtung“, so Chefcoach Christian Weber. In den ersten beiden Spielen für Lustenau war er für ein Tor sowie drei Assists verantwortlich.
 

Erfreulich ist auch, dass in den letzten Spielen die jungen Wilden öfters aufgezeigt haben. Sowohl der 21jährige Eigenbauspieler Timo Demuth, als auch sein um ein Jahr jüngere Teamkollege Elias Wallenta konnten gegen die Wildpferde zum ersten Mal für die Löwen die Scheibe im Netz des Gegners zappeln lassen. Beim Auswärtsspiel in Salzburg waren es Mathias Adam sowie Lukas Loibnegger, die sich in dieser Saison erstmals in die Scorerliste eintragen durften.  

Gegen das starke Team aus dem Südtirol haben die Jungen bewiesen, dass sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, und von Spiel zu Spiel immer gefährlicher werden. Diesen Trend gilt es dieses Auswärtswochenende beizubehalten. Mit einer geschlossenen und disziplinierten Mannschaftsleistung sollte dieses Ziel erreicht werden können. Die Siege wären wichtig, um sich in der vorderen Tabellenhälfte zu etablieren und um die direkte Playoff Qualifikation mitspielen zu können. 

Vienna Silver Caps : EHC Lustenau
Freitag, 1. November 2019, 19.00 Uhr, Erste Bank Arena Wien
Schiedsrichter: Alexander Hlavaty, Anderas Supper, Simon Riecken, Alexander Weiss 

Steel Wings Linz : EHC Lustenau
Samstag, 2. November 2019, 19.00 Uhr, Eissporthalle Linz
Schiedsrichter: Matthias Ruetz, Florian Widmann, Philipp M
atthey, Matteo Moidl

Lustenaus Löwen bändigen auch die Wildpferde aus Sterzing

Die ersten Minuten dieser Partie waren recht ausgeglichen. Beide Teams hatten Möglichkeiten, den ersten Treffer zu erzielen. Es war den Gästen aus dem Südtirol vorbehalten, den Führungstreffer zu erzielen. Mario Lemay umkurvte die Lustenauer Verteidigung und erzielte in der sechsten Minute den Führungstreffer für Lustenau. Nach einem wegen hohen Stocks nicht anerkannten Treffers für Lustenau war es dann in der 10. Minute mit dem Ausgleichstreffer soweit. Es war Neuzugang Mark Hurtibise, der für den Ausgleich verantwortlich war. Mehr und mehr nahm Lustenau das Heft in die Hand und erzielte nach Vorarbeit von Daniel Stefan und Anton Johansson durch Timo Demuth in der 15. Minute den erstmaligen Führungstreffer – es war zugleich der erste Treffer für den jungen Lustenauer in dieser Saison. Mit dieser knappen Führung ging es in die erste Drittelpause.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes hatte Lustenau durch einen Mann mehr auf dem Eis die besseren Möglichkeiten. Eine dieser Chancen verwertete Colin Long in der 23. Minute zum nächsten Treffer für Lustenau. Die Löwen aus dem Ländle blieben weiter am Drücker und kreierte tolle Möglichkeiten. In der 31. Minute konnten die Lustenauer die Früchte ihrer Arbeit ernten: nach einem Schlenzer von David Slivnik konnte Elias Wallenta den Puck zu 4:1 über die Linie drücken. Auch für diesen jungen Lustenauer war es der erste Treffer für den EHC in dieser Saison. Nur knapp fünf Minuten später war es abermals Colin Long, der mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend für die Vorentscheidung sorgte. Doch die Wildpferde aus Sterzing gaben sich nicht geschlagen und kamen durch zwei Treffer – jeweils im Powerplay – nochmals heran. Somit stand es nach dem zweiten Spielabschnitt 5:3 für den EHC Lustenau. 

 

Auch im letzten Spielabschnitt hatte Lustenau den besseren Start und erzielte in der 43. Minute durch Routinier Martin Grabher Meier den sechsten Treffer. Mit diesem Tor war die Partie entschieden. Das Team aus dem Südtirol hatte nicht mehr die Kraft, sich gegen die bevorstehende Niederlage zu wehren und Lustenau verwaltete den sicheren Vorsprung mit viel Kampf und Engagement. Im weiteren Verlauf des Spieles hatte Lustenau noch mehrere Möglichkeiten, den Score zu erhöhen, doch schlussendlich wollten keine Treffer mehr fallen. Mit diesem 6:3 Erfolg über den Tabellendritten der Alps Hockey League konnten sich die Lustenauer auch in der Tabelle weiter verbessern.

EHC Lustenau : Wipptal Broncos Sterzing 6:3 (2:1 / 3:2 / 1:0)
Torschützen EHC Lustenau: Mark Hurtubise (10. Min.), Timo Demuth (15. Min.), Colling Long (23. Min. / 35. Min.), Elias Wallenta (31. Min.), Martin Grabher-Meier (43. Min.)
Torschützen Sterzing Broncos: Mario Lemay (6. Min. / 40. Min.), Hannes Oberdorfer (38. Min.)

Lustenaus Löwen möchten Wildpferde aus Sterzing bändigen

Nach dem Auswärtserfolg bei den Salzburg Juniors am vergangenen Donnerstag sowie den beiden Heimsiegen gegen Kitzbühel und Zell am See am vergangenen Wochenende in Lustenau wollen die Lustenauer morgen Samstags an die gezeigten Leistungen anschließen und auch die Wildpferde aus Sterzing bändigen. Dabei gibt Neuzugang Mark Hurtubise sein Heimdebut im Dress der Lustenauer Löwen. Spielbeginn am Nationalfeiertag ist um 19.30 Uhr in der Rheinhalle Lustenau. 

Nicht viel Zeit bleibt den Lustenauern, um sich vom Spiel in Salzburg zu regenerieren. Das Spiel in der Mozartstadt war von Lustenauer Seite geprägt von einer soliden Defensive-Leistung sowie einer sehr guten Verwertung der sich bietenden Möglichkeiten – das System von Lustenaus Trainerstab scheint langsam zu greifen. Diesen Schwung aus den letzten Partien möchten die Cracks auch in den kommenden Spielen mitnehmen um in der Tabelle wichtige Punkte anschreiben zu können. 

Mit den Sterzing Broncos kommt am Samstag Abend ein sehr starker Gegner in die Rheinhalle Lustenau. Nicht um sonst liegen die Südtiroler mit bereits 21 Punkten aus elf Spielen auf dem derzeit sehr guten dritten Rang in der Tabelle. Es ist bereits das zweite Aufeinandertreffen dieser beiden Teams in der diesjärigen Saison. In der zweiten Runde musste sich Lustenau trotz ausgeglichenem Spielverlauf auswärts mit 2:3 geschlagen geben. 

„Seit der zweiten Runde hat sich bei uns doch einiges getan. Wir sind vorallem in der Devensive recht stabil geworden, lassen kaum Tore zu und können unsererseits seit den letzten Spielen wieder Tore erzielen. Wichtig wird am Nationalfeiertag sein, dass wir über 60 Minuten eine solide und konzentrierte Leistung erbringen und die starken Südtiroler nicht ihr Spiel aufziehen lassen. Wir müssen dominat auftreten und dann ist ein Sieg und somit die Revanche für die knappe 2:3 Niederlage mit Sicherheit möglich“, so Lustenaus Verteidiger David Slivnik, der in der bisherigen Saison bereits fünf Treffer und vier Assists verbuchen konnte.

EHC Lustenau : WSV Sterzing Broncos
Samstag, 26. Oktober 2019, 19.30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Schiedsrichter: Federico Stefenelli, Turo Virta, Alessio Bedana, Daniel Rigoni
 

Lustenaus Siegesserie hält an!

 

Lustenaus Löwen gastieren bei den Bullen in Salzburg

Nach einer längeren Durststrecke konnten die Sticker letztes Wochenende einen vollen Erfolg verbuchen. Gegen die direkten Konkurrenten Kitzbühel und Zell am See gingen die Löwen zu Hause jeweils als Sieger vom Eis. Schon kommenden Donnerstag können die Lustenauer ihren Erfolgslauf fortsetzen. 

Schon kommenden Donnerstag um 19:15 geht es für die Cracks des EHC Lustenau mit dem nächsten schweren Spiel weiter. Dabei muss der EHC auswärts gegen die Jungbullen aus Salzburg ran. Die jungen Salzburger, die den Grunddurchgang letztes Jahr auf dem dritten Platz beendet haben und gegen den EHC Lustenau erst im Viertelfinale knapp mit 3:4 ausgeschieden sind, haben in dieser Saison die Form noch nicht so ganz gefunden. Sieben Niederlagen stehen drei Siegen gegenüber. 

Für Lustenau gilt es, nach diesem erfolgreichen Heimwochenende den Schwung zu diesem Spiel mitzunehmen. Salzburg ist sehr variabel in der Kaderaufstellung und die junge Mannschaft wird physisch stark auftreten. Die Löwen wissen, dass Salzburg eine sehr disziplinierte Mannschaft ist. Nicht umsonst führen sie die Fairplay Wertung der Liga an. Um Kräfte zu schonen, heißt es hier auch für die Lustenauer, dass man sehr diszipliniert auftreten, und Strafen möglichst vermeiden muss, um nicht unnötigerweise viel Zeit und Kraft im Unterzahlspiel zu verlieren.

Um den Sieg einzufahren, kommt es sicherlich auch wieder auf die Führungsspieler rund um Martin Grabher-Meier an. Martin ließ alleine im Spiel gegen Zell am See mit 5 Scorerpunkten aufhorchen. Das EHC Urgestein wird auch gegen Salzburg ein wichtiger Faktor sein. Sollten er und seine Jungs die Form vom Wochenende beibehalten, werden sie sicherlich für viel Verkehr vor dem Salzburger Tor sorgen.

Mark Hurtubise erstmals im EHC Dress
Nach einigen Tagen des Wartens ist es nun endlich soweit: die Spielgenehmigung für Mark Hurtubise ist in Lustenau eingetroffen. Somit ist der kanadische Stürmer, der wie bereits berichtet Matt Carter ersetzt, ab sofort für die Löwen spielberechtigt und wird sein Debut im Dress der Lustenauer in Salzburg geben.
 

Live Übertragung des Spiels in der Rheinhalle Lustenau
Ein besonderes Schmankerl gibt es für alle EHC Fans: das Auswärtsspiel der Lustenauer in Salzburg wird ab 19:15 Uhr in „Lupos Restaurant“ in der Rheinhalle Lustenau live auf Großleinwand übertragen.

Salzburg Juniors : EHC Lustenau
Donnerstag, 24. Oktober 2019, 19.15 Uhr, Volksgarten Salzburg
Schiedsrichter: Omar Pinie, Andreas Supper, Piero Giacomozzi, Anotonio Piras


Lustenaus Siegesserie hält an!

 

Lustenaus Löwen gastieren bei den Bullen in Salzburg

Nach einer längeren Durststrecke konnten die Sticker letztes Wochenende einen vollen Erfolg verbuchen. Gegen die direkten Konkurrenten Kitzbühel und Zell am See gingen die Löwen zu Hause jeweils als Sieger vom Eis. Schon kommenden Donnerstag können die Lustenauer ihren Erfolgslauf fortsetzen. 

Schon kommenden Donnerstag um 19:15 geht es für die Cracks des EHC Lustenau mit dem nächsten schweren Spiel weiter. Dabei muss der EHC auswärts gegen die Jungbullen aus Salzburg ran. Die jungen Salzburger, die den Grunddurchgang letztes Jahr auf dem dritten Platz beendet haben und gegen den EHC Lustenau erst im Viertelfinale knapp mit 3:4 ausgeschieden sind, haben in dieser Saison die Form noch nicht so ganz gefunden. Sieben Niederlagen stehen drei Siegen gegenüber. 

Für Lustenau gilt es, nach diesem erfolgreichen Heimwochenende den Schwung zu diesem Spiel mitzunehmen. Salzburg ist sehr variabel in der Kaderaufstellung und die junge Mannschaft wird physisch stark auftreten. Die Löwen wissen, dass Salzburg eine sehr disziplinierte Mannschaft ist. Nicht umsonst führen sie die Fairplay Wertung der Liga an. Um Kräfte zu schonen, heißt es hier auch für die Lustenauer, dass man sehr diszipliniert auftreten, und Strafen möglichst vermeiden muss, um nicht unnötigerweise viel Zeit und Kraft im Unterzahlspiel zu verlieren.

Um den Sieg einzufahren, kommt es sicherlich auch wieder auf die Führungsspieler rund um Martin Grabher-Meier an. Martin ließ alleine im Spiel gegen Zell am See mit 5 Scorerpunkten aufhorchen. Das EHC Urgestein wird auch gegen Salzburg ein wichtiger Faktor sein. Sollten er und seine Jungs die Form vom Wochenende beibehalten, werden sie sicherlich für viel Verkehr vor dem Salzburger Tor sorgen.

Mark Hurtubise erstmals im EHC Dress
Nach einigen Tagen des Wartens ist es nun endlich soweit: die Spielgenehmigung für Mark Hurtubise ist in Lustenau eingetroffen. Somit ist der kanadische Stürmer, der wie bereits berichtet Matt Carter ersetzt, ab sofort für die Löwen spielberechtigt und wird sein Debut im Dress der Lustenauer in Salzburg geben.
 

Live Übertragung des Spiels in der Rheinhalle Lustenau
Ein besonderes Schmankerl gibt es für alle EHC Fans: das Auswärtsspiel der Lustenauer in Salzburg wird ab 19:15 Uhr in „Lupos Restaurant“ in der Rheinhalle Lustenau live auf Großleinwand übertragen.

Salzburg Juniors : EHC Lustenau
Donnerstag, 24. Oktober 2019, 19.15 Uhr, Volksgarten Salzburg
Schiedsrichter: Omar Pinie, Andreas Supper, Piero Giacomozzi, Anotonio Piras

Lustenaus Löwen zurück auf der Siegerstraße

Mit einem souveränen 5:2 Erfolg gegen den EK Zell am See beendet der EHC Lustenau ein erfolgreiches Doppelwochenende und kehrt auf die Siegerstraße zurück. Nach dem gestrigen 4:3 Erfolg gegen Kitzbühel konnte Lustenau die Zeller Eisbären mit 5:2 in die Schranken weisen und wichtige drei Punkte in der Tabelle anschreiben. Nicht nur für die Tabelle auch für das Selbstvertrauen der Cracks war dieser Dreier enorm wichtig. 

Blitzartig beginnen die Zeller Eisbären ihr Angriffsspiel: schon nach wenigen Sekunden kreieren Sie die erste Top-Möglichkeit, doch Lustenaus Torhüter René Swette verhindert einen frühen Rückstand. Mehr und mehr übernimmt der EHC Lustenau in Folge das Kommando auf dem Eis. In der vierten Minute kann David Slivnik mit einem Schlenzer das 1:0 für den EHC Lustenau bejubeln. Die Führung hält jedoch keine Minute – Zells Legionär Mans Hansson kann den Führungstreffer egalisieren. Die Lustenauer bleiben jedoch weiterhin am Drücker und setzten die Zeller Verteidigung unter Druck. In der 14. Minute kann Chris D’Alvise den abermaligen Führungstreffer für Lustenau erzielen. In den Torjubel hinein kann Zell am See abermals nur rund 30 Sekunden später durch den ehemaligen Lustenauer Spieler Philip Putnik ausgleichen. Mit diesem für Zell am See schmeichelhaften 2:2 Unentschieden werden erstmals die Seiten gewechselt. 

Zum zweiten Spielabschnitt kommt Lustenau sehr engagiert zurück auf das Eis und lässt Zell am See kaum eine Atempause. In der 24. Minute ist es Routinier Martin Grabher-Meier, der diese Überlegenheit auch in ein Tor ummünzen kann. Lustenau drückt weiter und das 4:2 durch Chris D’Alvise in der 32. Minute ist die logische Folge. Die Zeller Eisbären können es ihrem Torhüter Alexander Schmidt verdanken, dass es bei diesem 4:2 bleibt. Mit tollen Paraden hält er die Pinzgauer weiterhin im Spiel.

Im letzten Spielabschnitt schalten die Lustenauer ein wenig zurück und Zell am See wittert die Möglichkeit, nochmals den Anschlusstreffer zu erzielen. In der Verteidigung spielt Lustenau in weiterer Folge sehr diszipliniert. Zwar hat Zell am See nun mehr Spielvorteile, das Gehäuse der Lustenauer können sie jedoch nicht unter Druck setzen. Knappe zwei Minuten vor Spielende riskiert Zell am See alles und ersetzt Torhüter Schmidt durch einen sechsten Feldspieler. Anstatt dem erhofften Anschlusstreffer kann Martin Grabher Meier rund 90 Sekunden vor Spielende den entscheidenden fünften Treffer erzielen. Somit feiern die Lustenauer einen wichtigen Erfolg und können in der Tabelle einige Plätze gutmachen. 

EHC Lustenau : EK Zell am See 5:2 (2:2 / 2:0 / 1:0)
Torschützen EHC Lustenau: David Slivnik (4. Min.), Chris D’Alvise (14. Min. / 32. Min.), Martin Grabher Meier (24. Min. / 59. Min. – EN)
Torschützen EK Zell am See: Mans Hansson (5. Min.), (Philip Putnik (15. Min.)

Lustenaus Löwen besiegen Adler aus Kitzbühel mit 4:3 nach Penaltyschießen

Überstunden mussten die Cracks des EHC Lustenau und der Adler aus Kitzbühel am heutigen Abend in der Rheinhalle Lustenau absolvieren. Nach 60. Minuten stand es 3:3, auch die Verlängerung brachte keinen Sieger hervor. Somit musste das Penaltyschießen entscheiden. Dabei war Lustenaus Collin Long Vater des Erfolges. Er versenkte zwei Penaltys und sicherte den Lustenauern somit zwei wichtige Punkte in der Tabelle. Schon morgen Sonntag steigt in Lustenau das Spiel gegen den EK Zell am See – Spielbeginn ist um 17.30 Uhr.

Lustenau musste heute auf die Dienste des neu verpflichteten Legionärs Mark Hurtubise verzichten und somit hatte Trainer Christian Weber die Aufgabe, die Linien für das heutige Spiel zu ändern. Beide Teams starteten ambitioniert in die ersten Minuten der Partie. Erste Möglichkeiten hatte Lustenau in der Phase, als sie mit einem Mann mehr auf dem Eis agieren konnten. Entgegen dem Spielverlauf entwischte den Lustenauern der Kitzbüheler Spieler Henrik Hochfilzer, der in einem Konter das 1:0 für die Tiroler in der neunten Minute erzielte. Die Cracks des EHC erholten sich nur langsam von diesem Gegentreffer. Auch bei einer zweiminütigen 5:3 Feldüberlegenheit auf dem Eis kurz vor Ende des ersten Drittels konnten die Lustenauer trotz zahlreicher Möglichkeiten kein Kapital daraus schlagen. So ging es mit diesem 0:1 Rückstand in die Kabinen.

Mit viel Schwung startete Lustenau in das zweite Drittel. Schon nach 13 Sekunden – Kitzbühel war gerade wieder mit fünf Feldspielern auf dem Eis – klingelte es erstmals im Kasten der Adler. Nach tollem Zuspiel von Max Wilfan und Chris D’Alvise war es Routinier Martin Grabher-Meier, der den ersten Treffer für Lustenau erzielte. In weiter Folge sprachen die Schiedsrichter aus Italien auf beiden Seiten zahlreiche Strafen aus. Eine Überzahl in der 28. Minute konnte Kitzbühel nicht nutzen – ganz im Gegenteil: Lustenaus Top-Scorer Chris D’Alvise schnappte sich den Puck an der eigenen blauen Linie, fuhr alleine auf den Kitzbüheler Torhüter zu und ließ diesem nicht den Funken einer Abwehrmöglichkeit – somit ging Lustenau erstmals in Führung. Nur knapp sieben Minuten später war es Verteidiger David Slivnik, der mit einem Schlenzer abermals den Kitzbüheler Torhüter bezwingen konnte. Mit diesem 3:1 ging es zum zweiten Mal in die Kabinen. 

Im letzten Spielabschnitt hatten beide Teams Möglichkeiten auf den nächsten Treffer. Ein abermaliges Powerplay nützten die Tiroler und erzielten in der 46. Minute durch Adam Havlik den Anschlusstreffer. Nach vier Niederlagen in Folge zeigte Lustenau Nerven und kam mehr und mehr unter Druck. Vorerst hielt das Bollwerk der Lustenauer den Angriffen der Tiroler stand. In der 57. Minute war es jedoch soweit. Aus einem Gestocher heraus konnte Thomas Mader den Ausgleichstreffer erzielen. Nur eine Minute später schien das Spiel endgültig zu kippen, den Lustenaus Max Wilfan erhielt eine Zweiminuten-Strafe. Somit musste Lustenau die letzten zwei Minuten mit einem Mann weniger auf dem Eis absolvieren. Die Kitzbüheler konnten jedoch kein Kapital daraus schlagen und so ging es mit einem 3:3 Unentschieden in die Verlängerung. 

Trotz mehrerer Möglichkeiten auf beiden Seiten sollte auch die Verlängerung keinen Sieger kennen. Das Penalty-Schießen musste entscheiden. Nach drei Schützen stand es nach Treffern von Collin Long und Max Wilfan bzw. Johan Schreiber und Thomas Mader weiterhin unentschieden. Johan Schreiber, der abermals zum Penalty für Kitzbühel antrat, scheiterte an Lustenaus Torhüter René Swette. Collin Long verwertete auch seinen zweiten Penalty an diesem Abend und sicherte Lustenau den Sieg. Schon morgen Sonntag wartet mit dem EK Zell am See der nächste schwere Gegner auf die Lustenauer. Spielbeginn in der Rheinhalle Lustenau ist bereits um 17.30 Uhr. 

 

EHC Lustenau : EC Kitzbühel 4:3 n.P. (0:1 / 3:0 / 0:2 / 0:0 / Penalty: 3:2)
Tore EHC Lustenau: Martin Grabher-Meier (21. Min.), Chris D’Alvise (28. Min.), David Slivnik (36. Min.), Collin Long (entscheidender Penalty)
Tore EC Kitzbühel: Henrik Hochfilzer (9. Min.), Ada Havlik (46. Min.), Thomas Mader (57. Min.)


EHC Lustenau mit Heim-Doppelwochenende

Nach den zwei bitteren Niederlagen in Fassa und in Asiago empfangen die Lustenauer Löwen kommendes Wochenende die Adler aus Kitzbühel, sowie die Zeller Eisbären. Nichts wurde es aus den erhofften Punkten letztes Wochenende in Italien. Doch schon kommendes Wochenende haben die Lustenauer Löwen gleich zwei Möglichkeiten zur Wiedergutmachung. Am Samstag gastiert mit den Kitzbühler Adlern ein Tabellennachbar in der Rheinhalle. Am Sonntag sind die Eisbären aus Zell am See zu Gast. Sowohl Kitzbühel, als auch die Zeller konnten einen guten Start in die neue Saison verbuchen. Während Zell am See auf einem soliden achten Platz liegt, könnten die Adler bei gleich viel Spielen theoretisch auf Platz 5, und somit Richtung Meisterrunde vorrücken. Das zu verhindern ist das angesagte Ziel der Lustenauer. 

Nach vier Niederlagen in Folge brennen die Cracks des EHC darauf, endlich wieder auf die Siegerstraße zurück zu kehren. Dabei fehlt es den Lustenauern definitiv nicht an Kampfgeist oder Willen. Man konnte bei allen Niederlagen gut mit den Gegnern mithalten, einzig die Chancenauswertung war das große Problem der Löwen. Auch gilt es, Individualfehler, wie im zweiten Drittel gegen Asiago zu vermeiden und diszipliniert die taktischen Vorgaben des Coaches umzusetzen.

„Ich kann den Spielern keinen Vorwurf machen. Sie kämpfen um jeden Zentimeter und der Teamspirit ist definitiv vorhanden“, meint Coach Weber und blickt trotz schwieriger Ausgangslage optimistisch Richtung Zukunft. Es müsse einfach konsequent weitergearbeitet werden, und dann wird schon sehr bald dem Einen oder anderen Spieler „der Knopf“ aufgehen, ist er überzeugt. Er sieht in der Mannschaft auf jeden Fall ein hohes Potential und glaubt nicht, dass der aktuelle Tabellenrang die tatsächliche Qualität dieses Teams wiederspiegelt. 

Die kleinen Blessuren vom Auswärtswochenende sind ausgeheilt, und so kann der Trainer auf den vollen Kader zurück greifen. Ganz wichtig bei so einem jungen Team ist, dass die Fans auch in dieser schwierigen Phase geschlossen hinter der Mannschaft stehen. „Man kann sich nicht vorstellen, was für einen Schub der „sechste Mann“ speziell bei so einer jungen Mannschaft auslösen kann“, meint Präsident Herbert Oberscheider und hofft dabei, dass möglichst viele Zuschauer am kommenden Wochenende Die Löwen anfeuern kommen. 

EHC Lustenau : EC Kitzbühel
Samstag, 19. Oktober 2019, 19.30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Schiedsrichter: Andrea Moschen, Federico Stefenelli, Maruo De Zordo, Mihcele Slaviero

EHC Lustenau : EK Zell am See
Sonntag, 20. Oktober 2019, 17.30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Schiedsrichter: Sebastian Lendl, Thomas Loicht, Matteo Moidl, Patrick Schonaklener


Das Doppelwochenende beenden die Lustenauer mit einer erneuten Niederlage gegen Asiago

Am Sonntag, den 13.10., absolvierten die Lustenauer die ihre zweite Partie des Wochenendes gegen Asiago. Mit einem unglücklichen 7:3 treten die Löwen die Heimreise an. Das Spiel wurde mit sehr hohem Tempo und Einsatz gespielt und bat den Zuschauern viel Unterhaltung. 

Beide Mannschaften zögerten nicht lange und kamen mit Vollgas aus den Kabinen. Sofort ab dem Eröffnungsbully gab es auf beiden Seiten sehr gute Chancen. Der EHC Lustenau ging sehr diszipliniert vor und lies gegen den guten Gegner aus Asiago trotzdem nicht allzu viele Chancen zu. Auf der anderen Seite des Spielfelds kamen die Lustenauer auch zu einigen Möglichkeiten, konnten aber keine davon verwerten. Die Löwen wirkten überhaupt nicht müde nach dem gestrigen Spiel und zeigten viel Laufbereitschaft. Nach 20 gespielten Minuten zeigte die Anzeigetafel noch immer ein 0:0, und beide Mannschaften durften zufrieden in die erste Drittelpause gehen.

Das zweite Drittel ging genauso wie das erste los. Keine der beiden Mannschaften stieg vom Gaspedal und weitere Chancen konnten erarbeitet werden. Auch ein Powerplay der Lustenauer konnte nicht genutzt werden und der Spielstand war nach 4 Minuten noch immer 0:0. Doch dann konnten die Cracks aus Asiago zum ersten Mal zuschlagen. In der 25. Spielminute war es eine 2 gegen 1 Situation der Italiener und McParland traf mit einem platzierten Schuss zwischen René Swettes Beine zum 1:0. Auch das brachte die Löwen aber nicht herunter und sie attackierten weiterhin das Tor der Gastgeber. Jedoch waren diese etwas schlauer und konnten ihre nächste Chance nutzen. Der nächste Treffer fiel durch Vankus in der 27. Minute. Der Verteidiger des EHC Lustenau wollte den Puck klären und traf dabei die Schoner von Vankus, der sich abermals bei einer 2 gegen 1 Situation gegen René Swette durchsetzten konnte. In der Chancenauswertung waren die Italiener eiskalt und konnten aus ihren Chancen mehr Kapital schlagen. Rund eineinhalb Minuten vergingen auf der Uhr und Colin Long konne nach einem Gestocher vor dem gegnerischen Kasten zum ersten Mal für den EHC einnetzen. Dann war es wieder die Chancenauswertung der Italiener die viel besser war die diese der Sticker. In den letzten Minuten konnte Asiago drei Mal durch Pietroniro, Rosa und Gellert anschreiben. Mit gedämpften Emotionen mussten sich die Cracks von Christian Weber in die Kabine mit einem Spielstand von 5:1 zur zweiten Drittelpause zurückziehen.

Das dritte Drittel startete auch nicht nach Vorstellung der Lustenauer. In der 44. Spielminute war es erneut Asiago die im Powerplay einen Treffer durch McParland erzielen konnten. Dann zeigten die Jungs Herz und fingen wieder an so zu spielen wie im ersten Drittel. Mit einfachen Spielzügen und hohem Tempo konnte Chance um Chance wieder erarbeitet werden. In der 46. Minute musste Loschiavo wegen Halten auf die Strafbank und das Powerplay der Lustenauer war erfolgreich und Matt Carter konnte nach Zuspiel von Timo Demuth und Colin Long einnetzen. Die Löwen hatten jetzt das Momentum auf Ihrer Seite und so dauerte es nicht lange und sie konnten den nächsten Treffer erzielen. Eine unscheinbare Aktion, in der Colin Long einen Schuss auf das gegnerische Tor brachte, konnte von Jordan Pfennich ausgenutzt werden und auf 6:3 stellen. Die letzten 10 Minuten des Spiels wurden durch den EHC Lustenau dominiert hatten auch einige sehr gute Chance, nur wollte der Puck einfach nicht für die Jungs springen. Sie warfen zum Schluss Alles nach vor, aber vergebens. Nach einem Fehler im Aufbauspiel der Sticker, waren es wieder die Italiener die eine ihrer wenigen Chancen abgebrüht ausnutzen konnten und den letzten Treffer der Partie zum 7:3 durch Rosa erzielen konnten. 

Auch wenn der EHC Lustenau phasenweise ein sehr gutes Spiel geliefert hat, mangelte es schlussendlich an der Chancenauswertung. Asiago konnte ihre Chancen, wenn es darauf ankam, ausnutzen. Somit kommen die Löwen mit leeren Händen von diesem Doppelwochenende zurück und hoffen nächstes Wochenende auf die nächsten Siege.

Asiago Hockey : EHC Lustenau 7:3 (0:0 / 5:1 / 2:3)
Torschützen EHC Lustenau: Colin Long (29.), Matt Carter (46.), Jordan Pfennich (51.)
Torschützen Asiago Hockey: McParland (25., 44.) Vankus (27.), Pietroniro (31.), Rosa (32., 60.), Gellert (38.)

Die Löwen müssen gegen den HC Fassa eine bittere Niederlage hinnehmen

Mit einer bitteren 3:2 Niederlage geht für den EHC Lustenau der Tag zu Ende. Nach 60 gespielten Minuten gehen die Löwen erneut leer aus. Nichtsdestotrotz gibt es morgen gleich das nächste Spiel gegen Asiago, in dem sich die Cracks die nächsten 3 Punkte ergattern können.

Nach einer langen Anreise nach Canazei im Fassatal, starten die Jungs etwas holprig in die Partie hinein. Die lange Busfahrt ist zu sehen und der EHC Lustenau probiert Alles um nicht in den Rückstand zu geraten. Eine Strafe war vorherzusehen und so musste Lucas Haberl leider für zwei Minuten wegen Hakens auf die Strafbank. Die Jungs konnten lange ein Powerplaytor der Gegner verhindern, zum Schluss konnte der HC Fassa noch anschreiben. Lundström stand in der vierten Minute perfekt vor dem Tor von René Swette und konnte nach einem Schuss den Rebound im Tor versenken. Viel passierte im ersten Drittel nicht mehr. Die Jungs hatten noch viel im restlichen Spiel nachzuholen, denn im ersten Drittel zeigten sie sich nicht von ihrer besten Seite. 

Ganz im Gegenteil ging es im zweiten Drittel los. Die Löwen kamen mit viel mehr Energie aus der Drittelpause und überraschten den HC Fassa. Nicht einmal eine Minute war gespielt und Colin Long konnte mit einem wunderschönen Schuss ins Kreuzeck ausgleichen. Er nahm dem Gegner die Scheibe auf der eigenen blauen Linie und konnte dann auch selbst einnetzen. Der Gastgeber wirkte nach diesem Treffer ein bisschen nervös und die Lustenauer spürten das. Doch der nächste Treffer sollte nicht für die Löwen fallen. Obwohl der EHC Lustenau ein Powerplay hatte, konnten sie keinen Treffer erzielen. Knappe 7 Minuten waren im zweiten Drittel gespielt und Roupec konnte mit einem Schuss von der blauen Linie einschießen. René Swette war sehr gut die Sicht verstellt und konnte nicht wirklich eingreifen. Der EHC probierte es immer wieder hart das Tor der Gastgeber zu attackieren und konnte auch sehr gute Chancen kreieren. Matt Carter hatte die Möglichkeit einen Rebound zu verwerten, hatte aber Pech und wischte über den Puck drüber. Dominic Haberl hatte auch das leere Tor vor sich und traf nur die Stange. Dann kochten die Emotionen hoch und Martin Grabher-Meier lieferte sich einen Fight mit Castlunger. Aber auch dieses Zeichen des Veteranen brachte dem EHC kein Scheibenglück. Der HC Fassa konnte in der 35. Minute erneut anschreiben. 11 Sekunden später war es dann Chris D´Alvise, mit einem perfekten Schlagschuss in die Kreuzecke, der den Unterschied von einem Tor wiederherstellen konnte. Somit ging es nach zwei absolvierten Drittel mit einem Stand von 3:2 in die Kabinen.

Im letzten Drittel merkte man den Lustenauern den Willen zu gewinnen so richtig an. Es kamen immer wieder gute Schüsse von den Verteidigern vor das gegnerische Tor, jedoch fehlte das nötige Scheibenglück, um die Abpraller auch im Tor zu versenken. Auch im Powerplay gelang es den Löwen einfach nicht im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein. Immer wieder prallte der Puck vom gegnerischen Torhüter ab, aber niemand der Cracks des EHC Lustenau war zur Stelle, um an die Scheibe zu gelangen. In der vorletzten Spielminute gelang es dem Gegner einen Schuss zu blockieren und Diego Iori kam zu einem Breakaway. Er wurde auf dem Weg zum Tor niedergerissen und der Schiedsrichter entschied auf einen Penaltyschuss. René Swette hielt diesen bravourös und gab den Jungs noch eine Chance auf den Ausgleich. Jedoch sollte dieser auch nach weiteren hochkarätigen Möglichkeiten nicht fallen und der EHC Lustenau muss im ersten Spiel dieses Wochenendes die Niederlage hinnehmen. 

Morgen reisen die Lustenauer weiter nach Asiago, wo sie die nächste Möglichkeit haben Punkte mitzunehmen. Um 18:30 gastieren sie bei Asiago Hockey und können gleich am nächsten Tag ihr Punktekonto aufbessern.

HC Fassa : EHC Lustenau 3:2 (1:0 / 2:2 / 0:0)
Torschützen EHC Lustenau: Colin Long (21.), Chris D´Alvise (35.)
Torschützen HC Fassa: Linus Lundström (4.), David Roupec (27.), Massimo Zanet (35.)

EHC Lustenau mit zwei Spielen in Fassa und Asiago

Gleich zweimal geht es kommendes Wochenende für die Lustenauer Löwen in Italien aufs Eis. Am Samstag heißt der Gegner Fassa, am Sonntag steigt das Spiel in Asiago. Nicht viel Zeit bleibt den Cracks um Kapitän Max Wilfan, um die Wunden vom misslungenen letzten Heimwochenende zu lecken und die Köpfe frei zu bekommen. Die Nullnummer war so nicht eingeplant. Während man in der Defensive solide aufgestellt war, ist ein Tor in 120 Spielminuten in der Offensive definitiv zu wenig. Da müssen die Löwen das Visier ein wenig nachjustieren, um am kommenden Wochenende Punkte mit nach Hause bringen zu können.

Mit den Falken wartet am Samstag der vermeintlich leichtere Gegner. Seit Beginn der Alps Hockey League haben die Lustenauer gegen Fassa keine Punkte abgegeben. Doch den Gegner zu unterschätzen, wäre ein fataler Fehler. Nach guter Leistung mussten sich die Trentiner im letzten Spiel nur knapp dem Topteam HC Pustertal geschlagen geben und in ihrer Heimarena „Gianmario Scola“ sind sie immer wieder für eine Überraschung gut. 

Gleich am Sonntag folgt dann das schwere Spiel gegen das italienische Topteam Migross Supermercati Asiago Hockey. Asiago benötigt die 3 Punkte, um den Anschluss an die Spitze in der Tabelle nicht zu verlieren. Demnach werden sie alles geben, um mit einem aggressiven und schnellen Kombinationsspiel die Löwen von Beginn an unter Druck zu setzen. Für die Lustenauer heißt es, mit viel Kampf und Disziplin dagegen zu halten, um eine Chance auf den Sieg zu wahren.

Dabei im Fokus stehen sicherlich die beiden Torhüter. Während Rene Swette auf Seiten der Lustenauer eine sehr gute Fangquote von 92,8% aufweist, liegt Vallini Gianluca auf Seiten der Italiener bei unglaublichen 96,0%. Hier müssen sich die „Sniper“ der Löwen etwas einfallen lassen, um diese „Wand“ zu durchbrechen.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, Kampfbereitschaft und natürlich auch dem notwendigen Quäntchen Glück können die Lustenauer in Italien wieder auf die Erfolgsstraße zurückkehren und das kommende Wochenende erfolgreich abschließen. Dabei gilt es, sich die Kräfte gut einzuteilen und an beiden Tagen eine Topleistung abzurufen. 

SHC Fassa Falcons : EHC Lustenau
Samstag
, 12. Oktober 2019, 20.30 Uhr, Arena „Gianmario Scola“
Schiedsrichter: Miha Bulovec, Gregor Rezek, Sebastian Bedynek, Blaz Javornik

Null-Punkte-Wochenende für den EHC Lustenau

Nach der gestrigen 0:2 Niederlage gegen Gröden gingen die Lustenauer auch am Sonntag als Verlierer vom Eis. Mit 1:3 mussten sich die Löwen dem regierenden AHL Meister aus Laibach geschlagen geben. Die Entscheidung über Sieg oder Niederlage fiel dabei erst in den letzten acht Minuten, denn bis zu diesem Zeitpunkt stand die Partie 0:0. Nach diesem Null-Punkte-Wochenende haben die Cracks von Trainer Christian Weber eine Woche Zeit um die Fehler im Spiel zu analysieren und sich auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten.

Mit viel Elan starteten beide Teams in den ersten Spielabschnitt – beide Mannschaften wollten sich für die gestrigen Niederlagen (Anm. Laibach 1:2 gegen den EC Bregenzerwald und Lustenau 0:2 gegen Gröden) rehabilitieren. So sahen die knapp 600 Zuschauer in der Rheinhalle ein rassige und kampfbetone Anfangsminuten. Beide Teams hatten Möglichkeiten, den Führungstreffer zu erzielen aber sowohl Lustenaus Torhüter René Swette als auch sein Gegenüber Us Zan machten sämtliche Chancen zu Nichte und so ging es abermals mit einem 0:0 in die erste Drittelpause.

Das zweite Drittel begann so, wie das erste aufhörte: Chancen auf beiden Seiten doch jeweils sehr starke Torhüter. In der 28. Minute hatte Lustenau die bisher beste Möglichkeit, doch der Schuss von Chris D’Alvis prallte an der Stange ab. Durch einige Strafen hatten beide Teams Überzahlmöglichkeiten doch keine der Chancen konnte zu einem Tor umgemünzt werden. So endete auch der zweite Spielabschnitt torlos. Kurz vor Drittelsende fassten Chris D’Alvise sowie Dominik Obescheider auf Seiten der Lustenauer jeweils zwei Strafminuten aus. 

So starteten die Lustenauer Cracks mit zwei Mann weniger auf dem Eis in das letzte Spieldrittel. Mit viel Kampf und Einsatz konnte ein Gegentreffer verhindert werden. Die gab den Lustenauern viel Auftrieb und sie waren nun näher am Führungstreffer. Das Spiel wogte hin und her und beide Teams wollten den Führungstreffer erzwingen. In der 55. Minute war es dann soweit: zum Unmut der Zuschauer waren es jedoch die Slowenen, die über den ersten Treffer jubeln durften. Gal Koren konnte mit einem Schlenzer Lustenaus Torhüter René Swette in der 53. Minute bezwingen. Laibach erkannte nun die Unsicherheit in der Lustenauer Mannschaft und doppelte nur zwei Minuten später in der Person von Ziga Pesut nach (55. Min.). Darauf hin nahm Lustenaus Trainer Christian Weber ein Timeout um die Mannschaft nochmals aufzubauen. In der 59. Minute war es dann endlich soweit. Martin Grabher-Meier durfte über den Anschlusstreffer jubeln. Im Anschluss riskierte Trainer Weber alles und ersetzte Torhüter Swette durch einen sechsten Feldspieler. Anstatt des erhofften Ausgleichstreffers konnten die Slowenen durch einen Empty-Net Treffer das entscheidende dritte Tor erzielen.  

EHC Lustenau : Olimpija Laibach 1:3 (0:0 / 0:0 / 1:3)
Torschütze EHC Lustenau: Martin Grabher-Meier (59. Min.)
Torschützen Laibach: Kal Koren (53. Min. / 60. Min.), Ziga Pesut (55. Min.)

Bittere 0:2 Heimniederlage des EHC Lustenau gegen Gröden

Eine bittere 0:2 Niederlage setzte es für Lustenaus Löwen beim Heimspiel gegen den HC Gröden. Die Weber-Truppe fand keinen Zugriff auf das Spiel und konnte in den ersten 40 Minuten kaum Möglichkeiten gegen die gut organisierte Defense der Südtiroler kreieren. Im letzten Spielabschnitt war Lustenau dominant, konnte aber aus den Möglichkeiten kein Kapital schlagen. Schon morgen Sonntag haben die Lustenauer die Möglichkeit, sich für diese bittere 0:2 Niederlage zu rehabilitieren. Doch die Aufgabe wird nicht leichter, gastiert doch der regierende AHL Meister Laibach in der Rheinhalle. Spielbeginn ist bereits um 17.30 Uhr.

Das Spiel zwischen Lustenau und Gröden begann recht gemächlich. Bei beiden Mannschaften stand dast Tore vermeiden im Vordergrund. So dauerte es einige Minuten, bis beide Teams ihre ersten Möglichkeiten verbuchen konnten. In der 14. Minute waren es die Südtiroler, die ihre erste große Möglichkeit auf den Führungstreffer hatten, doch der Puck streifte sehr knapp am Lustenauer Gehäuse vorbei. Im Gegenzug die größte Lustenauer Chance, doch auch diese konnte nicht verwertet werden. So ging es nach mageren 20 Minuten mit 0:0 in die Kabinen.

Den besseren Start im zweiten Drittel hatte Gröden. INach Strafen von Stefan Hrdina und Martin Grabher-Meier hatten die Südtiroler zwei Mann mehr auf dem Eis. Diese Möglichkeit ließen sie sich nicht entgehen und netzten nach wenigen Sekunden im Powerplay in der Person von Michael Sullmann zum Führungstreffer in der 24. Minute ein. Dies war eine Art Weckruf für Lustenau. Diese spielten nun zielstrebiger auf das Geäuse von Gröden, ohne jedoch zwingende Chancen vorzufinden. So waren es wiederum die Südtiroler, die über den nächsten Treffer jubeln durften. Nach einer Traumkombination zwischen Bradley McGowan, Michael Sullmann und Matt Wilkins war es Letzterer, der Lustenaus Torhüter René Swette in der 34. Minute nicht den Funken einer Abwehrmöglichkeit ließ. So ging es mit der nicht unverdienten 2:0 Führung für Gröden in die zweite Drittelpause.

Im letzten Drittel kam Lustenau sehr agressiv zurück ins Spiel und versuchte, diesen 0:2 Rückstand aufzuholen. Gestärkt von einem sehr gut spielenden Torhüter Jacob Smith konnte Gröden diesen 2:0 Vorsprung verteidigen. Der Druck der Lustenauer stieg, doch an diesem Abend hatten sie weder Scheibenglück noch gelang der „Lucky Punch“. Zusätzlich wurden zahlreiche Überzahlmöglichkeiten nicht genutzt. Gröden verteidigte den Vorsprung sehr clever und ging schlussendlich verdient als Sieger vom Eis. Schon morgen Sonntag geht es für die Lustenauer weiter. Ab 17.30 Uhr wartet mit Olympija Laibach der nächste schwere Gegner auf die Lustenauer.

EHC Lustenau : HC Gröden 0:2 (0:0 / 0:2 / 0:0)
Torschützen HC Gröden: Michael Sullmann (24. Minute), Matt Wilkins (34. Min.)


 Doppelwochenende für Lustenaus Löwen in der Rheinhalle

Ein schweres Doppelwochenende wartet in der Rheinhalle Lustenau auf die Cracks des EHC. Am Samstag gastiert der HC Gröden in Lustenau – am Sonntag treffen Lustenaus Löwen auf die Drachen des regierenden Meisters aus Laibach. Dabei brennt das Team von Coach Christian Weber auf Revanche aus der letzten Saison. 

Nach dem fulminanten Auswärtssieg gegen Pustertal sehen die Löwen mit breiter Brust den nächsten zwei Heimspielen entgegen. Am kommenden Samstag trifft der EHC Lustenau um 19:30 Uhr in der Rheinhalle Lustenau auf den HC Gherdeina aus Italien. Die Südtiroler hatten einen durchwachsenen Saisonstart. Drei Niederlagen steht ein Sieg auf dem Konto gegenüber. Um den Anschluss an die Playoff Plätze nicht zu verlieren sollten die Grödner dringend anschreiben. Nach dem sensationellen Sieg im Pustertal möchte der EHC seinen Erfolgslauf fortsetzen. Gegen die Südtiroler sind drei Punkte eingeplant, liegt doch die letzte Niederlage gegen Gröden im Jahr 2016 schon gut drei Jahre zurück.

AHL-Meister Laibach in der Rheinhalle Lustenau
Weit schwerer wird dann wohl die Aufgabe am Sonntag. Mit dem HK SZ Olimpija Laibach gastiert um 17:30 Uhr der letztjährige Meister der Alps Hockey League in Lustenau. Olimpija gehört auch diese Saison wieder zum engen Titelanwärterkreis. Schmerzlich war gegen die Slowenen letztes Jahr im Play Off Halbfinale Schluss für die Löwen. Mit einem 3:0 „sweepten“ sich die Laibacher damals ins Finale, um dann schlussendlich den Meisterpokal in den Händen zu halten.

Auch wenn der Gegner sehr stark ist, werden die Lustenauer alles geben, um sich für die schmerzliche Play Off Niederlage zu revanchieren. „Wenn wir an die Mannschaftsleistung gegen Pustertal anschließen können, wird es für jeden Gegner in dieser Liga schwer, uns die Punkte zu rauben“ meint EHC Coach Christian Weber, der seine Jungs sowohl mental, als auch taktisch auf die Gegner optimal eingestellt hat. Spielbeginn am Sonntag in der Rheinhalle Lustenau ist bereits um 17.30 Uhr. 

Einsatz von Martin Grabher Meier fraglich
Nach einer Oberkörperverletzung, die er sich im Spiel gegen den EHC Bregenzerwald zugezogen hat, ist der Einsatz der EHC Routinier Martin Grabher Meier fraglich. Ins Pustertal nicht mitgereist, wird auch dieses Wochenende über seinen Einsatz sehr kurzfristig entschieden.
 

EHC Lustenau : HC Gröden
Samstag, 5. Oktober 2019, 19.30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Schiedsrichter: Andrea Moschen, Matthias Ruetz, Matthias Cristeli, Daniel Rinker

EHC Lustenau : HK SZ Olimpija Laibach
Sonntag, 6. Oktober 2019, 17.30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Schiedsrichter: Sebastian Lendl, Florian Widmann, Sebastian Bedynek, Simon Riecken

Die Löwen liefern gegen den HC Pustertal eine Top-Leistung ab und gewinnen 2:1

Der EHC Lustenau erkämpft sich mit einer sehr guten Teamleistung den Sieg und kann 3 Punkte mit nach Hause mitnehmen. Nach harten 60 Minuten können sich die Löwen gegen den letztjährigen Finalisten behaupten. Die Cracks von Christian Weber spielten von Anfang an auf Augenhöhe gegen Pustertal und hielten bis zum Schluss dagegen. 

 Beide Mannschaften starten mit hohem Tempo in die Partie und lassen nichts anbrennen. Mit Vollgas geht es auf und ab und beide Teams können von Anfang an Chancen kreieren. Die Lustenauer, die bis jetzt ihre beste Leistung der Saison bringen, kommen immer wieder sehr gefährlich vor das gegnerische Tor, doch der Goalie der Wölfe kann immer gut halten. Die Löwen üben aber dennoch mehr Druck auf das gegnerische Tor aus. In der 12. Minute können die Lustenauer einen Angriff von Pustertal auf der eigenen blauen Linie unterbrechen und starten sofort einen Konterangriff. David Slivnik passt den Puck zu David König, der mit voller Geschwindigkeit in die defensive Zone der Pustertaler laufen kann. Er bindet 3 gegnerische Spieler an sich und legt den Puck dann auf Chris D’Alvise ab, der sich allein vor dem gegnerischen Tor befindet und eiskalt einnetzt. Das Spiel bringt weiter Chancen auf beiden Seiten, doch René Swette kann den Kasten der Löwen leer halten. Nach dem ersten Drittel steht es also 0:1 aus Sicht der Gäste. 

Das zweite Drittel starten gleich wie das erste. Volles Tempo und beide Mannschaften geben alles, um den nächsten Treffer zu erzielen. Die Sticker können die Wölfe jedoch eine Zeit lang in Schach halten. Diese Zeigen jedoch deutlich ihre Frustration und Jordan Pfennich liefert sich einen Fight gegen einen der Gegner. Beide müssen für 5 Minuten in die Kühlbox. Nach der nächsten Strafe gegen den EHC Lustenau können die Gegner jedoch das erste Mal anschreiben. Gleich nach dem Bully kontrollieren die Gegner den Puck und ziehen ihr Powerplay auf. Nach wenigen Sekunden passt Lewis durch die Box der Löwen und Hofer kann in das leere Tor einschießen. Aber es dauerte nicht lange und die Sticker hatte die perfekte Antwort für die Pustertaler. 13 Sekunden nach dem Treffer der Gegner kommt Lukas Haberl nach einem Schuss von Matt Carter zum Rebound und erzielte sofort den erneuten Führungstreffer. Der EHC ließ sich durch den Treffer von Haberl beflügeln und macht noch mehr Druck als zuvor auf das gegnerische Tor. Doch zum nächsten Treffer sollte es dieses Drittel auf beiden Seiten nicht mehr kommen. 

Im letzten Drittel zeigten die Lustenauer dann eine sehr gute defensive Leistung. Sie hielten nicht nur dem Druck der Gegner stand, sondern konnten auch gleichzeitig selbst immer wieder Konterangriffe starten. Unermüdlich arbeiteten die Löwen im eigenen Drittel und störten die Angriffe der Gegner immer im richtigen Moment, sodass René Swette immer wieder geschickt eingreifen konnte. Die Sticker ließen die Wölfe nur selten direkt vor das eigene Tor und ließen meistens nur Schüsse von außen zu. In den Momenten wo sich die Gegner dann doch vor dem Tor befanden, warf sich jeder Einzelne in die Schüsse hinein und die Jungs konnten die meisten davon blockieren. Der Druck der Gegner wurde aber ständig größer. Mit einfachen Spielzügen befreiten sich die Lustenauer immer wieder und ließen so die Zeit verstreichen. Etwas mehr als 2 Minuten vor Schluss musste David König noch einmal auf die Strafbank wegen Spielverzögerung. Er schoss den Puck direkt aus dem eigenen Drittel über das Glas hinaus. Doch die Löwen ließen sich durch das Powerplay des HC Pustertal nicht einschüchtern. Sie kämpften bis zur letzten Sekunde und hatten auch noch zwei Chancen auf einen Empty-Net-Treffer. Somit heißt der Endstand dieses Topspiels 1:2 und der EHC Lustenau tritt die Heimreise mit schwer verdienten 3 Punkten an.

 

HC Pustertal : EHC Lustenau 1:2 (0:1 / 1:1 / 0:0)

Torschützen EHC Lustenau: Chris D’Alvise (12.), Lucas Haberl (34.)

Torschützen HC Pustertal: Roland Hofer (34.)


Lustenaus Löwen zu Gast bei den Wölfen aus dem Pustertal

Nach dem hart erkämpften 4:3 Sieg des EHC Lustenau gegen den EC Bregenzerwald im Rahmen der Österreichischen Meisterschaft geht es für die Lustenauer weiter mit dem Eishockey-Alltag der Alps Hockey League. Schon am Samstag wartet ein schwerer Gegner auf die Cracks von Christian Weber. Die Lustenauer gastieren bei den Wölfen aus dem Pustertal. Die Südtiroler liegen nach drei gespielten Runden auf dem neunten Tabellenrang – einen Rang vor dem der EHC Lustenau. 

Lange dauert sie nicht, die Verschnaufpause für die Cracks des EHC Lustenau. In der noch jungen Eishockey-Saison messen sich die Sticker mit den Wölfen aus dem Pustertal. In der ersten Runde unterlagen die Südtiroler der VEU Feldkirch überraschend klar mit 0:3. In der zweiten Runde rangen sie die Rittner Buam auswärts mit 2:1 in der Verlängerung nieder. Es folgte dann ein ungefährdeter 5:2 Erfolg gegen Salzburg. Alle bisherigen Spiele absolvierten die Wölfe auswärts - am Samstag folgt die Heimpremiere gegen Lustenau. 

Um in Bruneck Punkte entführen zu können bedarf es einer starken Teamleistung der Lustenauer über die komplette Spielzeit. „Die Regenerationsphase zwischen den Spielen gegen den Bregenzerwald und dem HC Pustertal ist sehr kurz. Die Südtiroler haben wie jede Saison ein sehr starkes Team und werden auch in diesem Jahr um den Titel mitkämpfen. Für uns ist es wichtig, die Zeit bis zum Spiel optimal zu nutzen und uns ideal auf die bevorstehende Aufgabe vorzubereiten“, so Lustenaus Kapitän Max Wilfan. Spielbeginn im Rienzstadion in Bruneck ist um 20.00 Uhr.  

HC Pustertal : EHC Lustenau
S
amstag, 28. September 2019, 20.00 Uhr, Rienzstadion Bruneck
Schiedsrichter: Matthias Ruetz, Turo Virta, Julia Kainberger, Daniel Rinker


4:3 Arbeitssieg des EHC Lustenau gegen erstarkte Wälder

Mit einem knappen 4:3 Erfolg startet der EHC Lustenau gegen den EC Bregenzerwald in die Österreichische Meisterschaft. Im Gegensatz zum 9:2 Erfolg vom letzten Samstag taten sich die Lustenauer sehr schwer und das Spiel stand bis zur letzten Sekunde auf Messers Schneide. Mit diesem Erfolg kann Lustenau die ersten drei Punkte in der eigen geführten Tabelle der Österreichischen Meisterschaft anschreiben. Für den EC Bregenzerwald ist die Qualifikation für die „Final Four“ in weite Ferne gerückt. 

Ganz anders als am vergangenen Samstag präsentierte sich das Wälder Team im Spiel gegen Lustenau. Ausgestattet mit einigen Kooperationsspielern aus Dornbirn konnten die Wälder die ersten Möglichkeiten verbuchen. Schon in der vierten Minute klingelte es im Lustenauer Gehäuse. Panu Hyppä nutzte die Möglichkeit eines Powerplays und erzielte den ersten Treffer für die Wälder. Die Lustenauer taten sich schwer und kamen nur kaum zu Möglichkeiten. So endete auch das erste Drittel mit einem 1:0 Vorsprung für die Gäste.

Im zweiten Drittel präsentierte sich Lustenau aggressiver und spielfreudiger, doch die großen Möglichkeiten blieben vorerst auf beiden Seiten aus. In der 27. Minute konnten dann die Lustenauer erstmals jubeln. Nach Vorarbeit von Max Wilfan und Albert Krammer netzte Chris D’Alvise zum Ausgleichstreffer ein. In der 29. Minute entluden sich die Emotionen auf beiden Seiten: Lustenaus Dominic Haberl und Simeon Schwinger lieferten sich eine ordentliche Keilerei. Nachdem auch Martin Grabher-Meier und Stefan Hrdina auf die Strafbank beordert wurden konnten die Wälder zwei Minuten lang mit zwei Mann mehr auf dem Eis agieren. In diesem Powerplay waren sie zwar drückend überlegen, doch Tore wollten keine fallen. So war es den Lustenauer in der Person von Matt Carter vorbehalten, den nächsten Treffer zu erzielen (38. Min.). Die Freude währte jedoch nicht lange, denn nur eine Minute später konnte Jannick Fröwis den Ausgleichstreffer für den Wald erzielen. Somit ging es mit diesem 2:2 Unentschieden in die zweite Pause.

Im letzten Spielabschnitt übernahm Lustenau mehr und mehr das Kommando auf dem Eis und bejubelte durch Collin Ling in der 45. Minute den abermaligen Führungstreffer. Das Spiel wiegte hin und her – beide Teams hatten Möglichkeiten, den nächsten Treffer zu erzielen. Rund sechs Minuten vor Spielende stürmte Lustenaus Chris D’Alvise alleine auf den Wälder Torhüter zu und konnte nur noch regelwidrig gestoppt werden – den verhängten Penalty versenkte er eiskalt im Gehäuse der Wälder. Eine Vorentscheidung? Nein, treu nach dem Wälder Motto „never give up“ kämpften sich die Wälder zurück ins Spiel und konnten in der Person von Giovanni Vogelaar nur eine Minute später den abermaligen Anschlusstreffer bejubeln. Zu mehr reichte es jedoch nicht mehr, obwohl die Wälder den Torhüter in der letzten Minute durch einen sechsten Feldspieler ersetzten. Somit konnte Lustenau die ersten drei Punkte in der Österreichischen Meisterschaft bejubeln. 

EHC Lustenau : EC Bregenzerwald 4:3 (0:1 / 2:1 / 2:1)
Torschützen EHC Lustenau: Chris D’Alvise (27. Min. / 54. Min.), Matt Carter (38. Min.), Collin Long (45. Min.)
Torschützen EC Bregenzerwald: Panu Hyppä (4. Min.), Jannick Fröwis (40. Min.), Giovanni Vogelaar (55. Min.)

Der EHC Lustenau startet in die Österreichische Meisterschaft

Am Donnerstag Abend startet für den EHC Lustenau die österreichische Meisterschaft. In der letzten Saison stießen die Cracks von Trainer Christian Weber bis ins Finale vor. Dabei mussten sie sich dem späteren Meister Salzburg schlussendlich klar geschlagen geben. Auch diese Saison möchte Lustenau möglichst weit kommen. Ein Grundstein für die Qualifikation der „Final four“ kann mit einem Sieg gegen die Wälder gelegt werden. Trotz des 9:2 Erfolges am vergangenen Samstag dürfen die Wälder nicht unterschätzt werden, denn beim bevorstehenden Aufeinandertreffen werden wohl einige Kooperationsspieler aus Dornbirn den EC Bregenzerwald verstärken. Die Saisonkarten des EHC Lustenau haben auch bei der Österreichischen Meisterschaft Gültigkeit. 

In der Saison 2019/2020 wird die österreichische Meisterschaft in einem neuen Modus ausgespielt. Die österreichischen Teams der Alps Hockey-League werden in drei Gruppen aufgeteilt. Die Gruppe West besteht aus den Teams des EC Bregenzerwald, der VEU Feldkirch sowie dem EHC Lustenau. In einer einfachen Hin- und Rückrunde dieser drei Teams wird der Gruppensieger ermittelt. Dieser qualifiziert sich sowie der Sieger der Gruppe Mitte und Gruppe Ost direkt für die „Final Four“. Als viertes Team wird das bestplatzierte österreichische Team in der Alps Hockey League Tabelle zu den drei Gruppensiegern dazu stoßen. Die Spiele in der Gruppe West zählen jedoch nicht zur Alps Hockey League.

Zu Beginn dieser Qualifikation trifft der EHC Lustenau am Donnerstag Abend – Spielbeginn in der Rheinhalle Lustenau ist um 19.30 Uhr - auf das Team des EC Bregenzerwald. Trotz des klaren 9:2 Erfolg am vergangenen Samstag dürfen die Wälder nicht unterschätzt werden. Sie brennen nach der klaren Niederlage auf Revanche und werden wohl von zahlreichen Kooperationsspielern vom EC Dornbirn bei ihrem Vorhaben unterstützt. Somit heißt es für die Cracks von Christian Weber mit voller Konzentration und Leidenschaft in das Spiel zu gehen um die ersten Punkte in der Österreichischen Meisterschaft anschreiben zu können. Selbstverständlich haben auch die Saisonkarten beim EHC Lustenau auch für die Österreichische Meisterschaft ihre Gültigkeit. 

EHC Lustenau : EC Bregenzerwald
Donnerstag, 26. September 2019
19.30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Schiedsrichter: Tobias Holzer, Oscar Wallner, Johannes Huber, Sebastian Spiegel


Der erste Sieg des EHC Lustenau im Derby gegen den EC Bregenzerwald

Mit einem klaren Sieg konnten sich die Cracks des EHC Lustenau im ersten Derby der Saison gegen den EC Bregenzerwald behaupten. Mit 9:2 können die Lustenauer ein klares Ausrufezeichen setzen und fahren den erste Saison- und Derbysieg heim. Somit gibt es aus dem ersten Derby in Dornbirn 3 Punkte für den EHC Lustenau.

Die Lustenauer starteten perfekt in die Partie hinein und konnten Wälder von Anfang an dominieren. Sie kamen mit hohem Tempo aus der Kabine heraus und schnürten die Gegner aus Dornbirn im eigenen Drittel fest. Durch den hohen Druck konnten die Löwen gleich nach 4 Minuten den ersten Treffer durch Matt Carter erzielen. Die Wälder konnten bei dem Tempo der Lustenauern nicht mithalten und mussten gleich zu Beginn eine Strafe nehmen. Das Powerplay des EHC Lustenau wusste zu überzeugen und erzielte bei der ersten Chance gleich den zweiten Treffer der Partie. David Slivnik stand in der 12. Minute vor dem Tor des Gegners und konnte den Rebound nach einem Schuss von Chris D’Alvise im Tor unterbringen. Doch das war noch nicht genug. Die Lustenauer, die mit viel Energie weiterspielten, hatten Blut geleckt und kamen erst richtig in Fahrt. Jordan Pfennich konnte gleich in der 13. Minuten draufsetzen und erzielte seinen ersten Treffer für den EHC Lustenau. Eineinhalb Minuten später, befand sich Matt Carter wieder alleine vor dem Wälder Tor, fackelte nicht lange und schoss sein zweites Tor des Abends. Der EC Bregenzerwald kam mit dem Speed und Geschicklichkeit des EHC Lustenau nicht zurecht und musste wieder eine Strafe nehmen. Das Powerplay der Lustenauer war wieder gefragt und konnte gleich noch einmal zuschlagen. Nach schönem Passspiel von David Slivnik und Colin Long konnte Martin Grabher-Meier in das komplett offenstehende Tor der Wälder einschießen. Nach 20 Minuten ging es dann mit einem Stand von 0:5 in die Kabinen.

Nach einem sehr guten ersten Drittel nahmen die Jungs aber den Fuß nicht vom Gaspedal. Keine Minute war im zweiten Drittel gespielt und Martin Grabher-Meier konnte schon wieder ein Tor erzielen. Die Gastgeber aus Dornbirn waren ganz klar überfordert und hatten keine Antwort auf das Spiel des EHC Lustenau. In der defensiven Zone der Lustenauer konnten sich die Wälder nicht halten, denn sie spielten auch hinten sehr gut. Sie konnten viele Pässe des EC Bregenzerwald unterbrechen und waren dann mit ein oder zwei schnellen Pässen wieder in der neutralen Zone und starteten den nächsten Angriff. Der nächste Treffer fiel, wieder auf der Seite des EHC Lustenau, durch Dominic Haberl. So stand es nach knappen 25. Gespielten Minuten schon 0:7. Danach mussten David König für einen hohen Stock für 2 Minuten auf die Strafbank. Daraus konnten die Gastgeber Kapital schlagen und konnten ihren ersten Treffer durch Vogelaar erzielen. Es dauerte nicht lange und Lustenau hatte eine Antwort parat. 6 Minuten vergingen und David Slivnik erzielte seinen zweiten Treffer des Tages. Nach dem nächsten Assist von Colin Long und Chris D’Alvise traf Slivnik also in der 35. Minuten zum stand 1:8. In der 40 Minuten kam dann erste Zeichen der Frustration auf Seite des EC Bregenzerwald. Nach dem Pfiff gibt es zwischen Dominic Haberl und Jonas Kutzer eine kleine Ranglerei und beide müssen für 4 Minuten auf die Strafbank. 

Im letzten Drittel kamen die Cracks aus Lustenau wieder mit voller Power aus der Kabine und wollten nichts mehr anbrennen lassen. In der 5. Minute bekam Chris D’Alvise den Puck im eigenen Drittel und lies zwei Spieler der Wälder ins leere fahren bevor er selbst wunderschön in die kurze Kreuzecke einnetzen konnte. Das nahm dem EC Bregenzerwald dann den letzten Wind aus den Segeln. Auch ein erneuter Powerplaytreffer von Vogelaar half den Wälder nicht mehr in die Partie zu finden. Die Lustenauer spielten die letzten Minuten trocken herunter und können somit 3 Punkte aus Dornbirn mit nach Hause nehmen. 

EC Bregenzerwald : EHC Lustenau 2:9 (0:5 / 1:3 / 1:1)

Torschützen EHC Lustenau: Matt Carter (5.), David Slivnik (12.), Jordan Pfennich (13.), Matt Carter (14.), Martin Grabher-Meier (16.), Martin Grabher-Meier (21.), Dominic Haberl (26.), David Slivnik (35.), Chris D’Alvise (45.)

Torschützen EC Bregenzerwald: Giovanni Vogelaar (29., 49.)


Der EHC Lustenau unterliegt den Wipptal Broncos 3:2

Nach 60 Minuten kehren die Lustenauer leider ohne Punkte ins Ländle zurück. Das Spiel war ein zerrissenes auf und ab, mit Chancen auf beiden Seiten. Zum Schluss konnte der EHC noch den Anschlusstreffer erzielen, doch es blieb den Lustenauern nicht mehr genug Zeit den Ausgleichstreffer zu erzwingen. Am Ende konnten sich die Broncos behaupten und spielten souveräner und gewannen das Spiel verdient mit 3:2.

Die Broncos konnten keinen besseren Start erwischen. Nach knapp 4 Minuten führten die Italiener schon mit 1:0. Nach einer Strafe von Albert Krammer kamen die Südtiroler ins Überzahlspiel und konnten dieses sofort ausnutzen. Ein Schuss von der blauen Linie und ein gegnerischer Stürmer konnte den Abstauber verwerten. Somit war der Stand nach 6 gespielten Minuten schon 2:0 für die Broncos. Die Lustenauer versuchten wieder zurück in die Partie zu finden, jedoch waren die Gastgeber aus Sterzing eisläuferisch und kämpferisch klar besser. Sie dominierten die Zweikämpfe und konnten sich auch vor dem Tor zu den Rebounds durchkämpfen. Sie wirkten wesentlich frischer und konnten mit guten Spielzügen immer wieder einen Weg vor das Tor von René Swette finden. Immer wieder probierte der EHC Lustenau sich durch ein schnelles Spiel im gegnerischen Drittel festzusetzen, aber die Südtiroler zeigten mehr Bereitschaft eiszulaufen und konnten die Löwen in Schach halten. Auch im Überzahlspiel konnten die Lustenauer nicht in den Rhythmus der Partie finden und kamen zu wenig Chancen. Zum Schluss befanden sich die Lustenauer noch einmal in Überzahl und endlich ging der Knopf auf. Durch ein schönes Passspiel von Matt Carter und Colin Long, konnte der letztere zum freistehenden David Slivnik vor das Tor passen, der dann nur noch ins leere Tor einschießen musste. So war der Stand nach 20 Minuten 2:1. 

Im zweiten Drittel zeigten sich die Löwen schon von einer besseren Seite. Sie konnten zwar noch immer nicht wirklich Konstanz in ihr Spiel bringen und machten unnötige Fehler, erarbeiteten sich aber auch einige Chancen und konnten des Öfteren Druck auf das gegnerische Tor aufbauen. Die Broncos ließen sich dadurch aber nicht einschüchtern und arbeiteten weiter hart und konsequent. Das Spiel ging daraufhin auf und ab, mit Konterchance auf beiden Seiten. Die Italiener spielten in Ihrer defensiven Zone jedoch wirklich sehr konsequent und machten es dem EHC Lustenaus sehr schwer in Richtung deren Tor zu kommen. Immer wieder behaupteten sich die Italiener in den Zweikämpfen entlang der Bande und konnten so den Spielaufbau der Löwen unterbrechen. Die Lustenauer zeigten immer noch nicht die Laufbereitschaft, die sie zeigen müssten, und somit konnten die Wipptal Broncos wieder nach einem Schuss als Erster zum Rebound gelangen und den im Lustenauer Tor versenken. Demnach ging es nach 40 Minuten mit einem Stand von 3:1 in die Kabinen. 

Im dritten Drittel kam der EHC ganz anders aus der Kabine. Die Laufbereitschaft stimmte, Zweikämpfe wurden gewonnen und die Lustenauer konnten den Druck aufrecht erhalten. Die Löwen zeigten sich wesentlich aktiver und hielten das Spiel so einfach wie möglich. In der vierten Minute des letzten Drittels nahmen die Gegner eine Strafe, jedoch konnte der EHC kein Kapital daraus schlagen. Das Überzahlspiel gab den Löwen aber den nötigen Schwung für die Schlussphase. Sie feuerten viele Schüsse in Richtung gegnerisches Tor, scheiterten aber immer wieder am starken Tormann der Italiener. Immer wieder konnten die Italiener dann doch wieder durch ihre starke defensive Leistung im entscheidenden Moment stören und verhinderten so viele Chance der Lustenauer. Nach einem klug gespielten Bully konnte Matt Carter, nach Zuspiel von Colin Long, zweieinhalb Minuten vor Schluss den Anschlusstreffer erzielen. Wie aus dem nichts befand sich Carter sich allein vor dem Tor und schoss den Puck eiskalt beim gegnerischen Tormann vorbei. Daraufhin warfen die Lustenauer alles nach vor. Die Broncos standen sehr gut im eigenen Drittel und die Löwen versuchten es immer wieder mit Schwung aus dem eigenen Drittel herauszukommen und mit Speed die neutrale Zone zu überbrücken, doch leider vergebens. Oft war auf der gegnerischen blauen Linie Schluss und die Cracks des EHC mussten von neu mit dem Spielaufbau beginnen. In den letzten Minuten des Spiels konnten die Jungs erheblichen Druck auf das Tor der Broncos ausüben und versuchten es mit einem Feldspieler mehr am Eis den Ausgleich zu erzwingen. Die Italiener verschanzten sich regelrecht vor dem eigenen Tor und ließen den EHC zum Schluss verzweifeln. 

Am Ende haben die Italiener verdient mit 3:2 gewonnen, da Ihr Wille zu gewinnen größer als der der Lustenauer war. Sie machten den Spielaufbau deutlich geradliniger und einfacher als der EHC Lustenau und ließen hinten nicht viel anbrennen. Den Löwen bleibt nichts anderes übrig als aus den Fehlern zu lernen, um sich im Derby gegen den EC Bregenzerwald am kommenden Samstag den ersten Sieg zu holen. 

Wipptal Broncos : EHC Lustenau 3:2 (2:1 / 1:0 / 0:1)

Torschützen EHC Lustenau: David Slivnik (19. Min.), Matt Carter (58. Min.)

Torschützen Wipptal Broncos: Tommy Kruselburger (5. Min.), Daniel Erlacher (6. Min.), Slater Doggett (26. Min.)


EHC Lustenau auswärts in Sterzing und gegen die Wälder

Während der EHC Lustenau nach überlegenen 35 Minuten einen komfortablen 4:0 Vorsprung aus der Hand gab, und in der Nachspielzeit noch gegen Ritten verlor, konnten die Wildpferde aus dem Wipptal ein durchwachsenes Spiel in Wien gegen die Vienna Capitals Silver schlussendlich mit 3:2 für sich entscheiden. Auf dem Papier haben beide Mannschaften gewisse Ähnlichkeiten vorzuweisen. Beide Kader wurden über den Sommer umgebaut und verjüngt. Ganze 18 Spieler aus dem eigenen Nachwuchs stehen im Kader der Broncos. Genau diesen Weg haben auch die Lustenauer Löwen eingeschlagen. Mit 12 Eigenbauspielern möchte man ein klares Bekenntnis zum eigenen Nachwuchs setzen und sich so als Verein positiv weiterentwickeln. Für das Spiel gegen die Südtiroler heißt das, dass die Schonzeit für die Jungen vorbei ist, und sie Verantwortung übernehmen müssen.

„Wir müssen als Team stark sein, jeder muss alles geben, und es gilt, Individualfehler, welche uns das Spiel gegen Ritten noch aus der Hand geben ließen, möglichst zu vermeiden!“, meint Coach Christian Weber und ist fest davon überzeugt, dass die Mannschaft das Zeug hat, 3 Punkte aus Sterzing nach Lustenau zu entführen. Neben den Langzeitverletzten (Schmeiser, Rasmussen), kann Coach Weber an diesem Abend leider auch nicht auf die zwei EHC Youngsters Jonas Kofler und David König zurückgreifen, da beide wegen ihrer beruflichen Ausbildung verhindert sind.

Zwei Rückkehrer im Focus
In der neuen Saison wieder im Team sind die zwei Rückkehrerbrüder Dominic und Lucas Haberl. Dominic, der trotz seines jungen Alters von 23 Jahren schon über 150 EBEL Spiele aufweisen kann, konnte schon im ersten Spiel mit einem schönen Tor anschreiben. Beide Spieler sind sowohl technisch, als auch physisch stark, und haben sich die letzten Jahre zu Führungsspielern entwickelt. Neben den Legionären liegt es auch an ihnen, Stabilität in das Team einzubringen und ihre Erfahrung und Routine an die Jungen weiter zu geben.

Samstag erstes Derby
Auch nach dem ersten Auswärtsspiel in Italien können sich die Löwen nicht lange ausruhen, steht schon am Samstag das erste Derby in Dornbirn gegen den Bregenzerwald auf dem Spielplan. Die Mannschaft hofft dabei auf die lautstarke Unterstützung möglichst vieler Fans, damit auch aus Dornbirn die Punkte nach Lustenau entführt werden können.

 

Donnerstag, 19.09.2019
Broncos Sterzing : EHC Lustenau
Spielbeginn: 20:00 Uhr Eishalle Sterzing

 

Samstag, 21.09.2019
EHC Bregenzerwald : EHC Lustenau
Spielbeginn: 19:30 Uhr Messehalle Dornbirn

Verpatzter Saisonauftakt für den EHC Lustenau

Nichts wurde es aus dem erhofften Auftaktsieg der Lustenauer Löwen. Trotz einer 4:0 Führung nach knapp 21. Minuten musste sich der EHC Lustenau den Rittner Buam in der Verlängerung mit 4:5 geschlagen geben. Zu früh wollte Lustenau den Vorsprung verwalten. Mit viel Einsatz und Engagement kämpften sich die Südtiroler zurück ins Spiel und hatten am Ende das Glück auf ihrer Seite. Somit musste sich Lustenau mit einem Punkt zufrieden geben. 

Einen Blitzstart erwischte Lustenau beim ersten Spiel der Alps Hockey League 2019/20. Schon im der dritten Minute klingelte es im Gehäuse der Rittner Buam. Dominic Haberl erzielte den ersten Treffer der Saison durch einen abgefälschten Schuss. Nur knapp eine Minute später erzielte Chris D’Alvise bereits den zweiten Treffer für Lustenau. Im Powerplay überraschte er den Südtiroler Torhüter mit einem Schlenzer. Daraufhin nahm Rittens Coach Janne Saavalainen ein Timeout. Trotz einer leichten Feldüberlegenheit hatte Lustenau aber weiterhin die bessern Möglichkeiten. In der 15. Minute klingelte es erneut im Tor des frisch gebackenen italienischen Meisters. Abermals war es Chris D’Alvise, der Rittens Torhüter bezwang. Mit einem klaren 3:0 Vorsprung ging es in die erste Drittelpause.

Auch im zweiten Spielabschnitt hatte Lustenau den besseren Start. Nach einer Traumvorlage von Daniel Stefan in der 21. Minute schnürte Chris D’Alvise schon im Auftaktspiel seinen ersten Hattrick. Unaufhaltsam steuerte er auf das Südtiroler Gehäuse und lies dem Torhüter keine Abwehrmöglichkeit. Diese klare Führung war jedoch Gift für das Lustenauer Team. Trotz dieses Rückstandes ließen sich die Rittner Buam nicht aus dem Konzept bringen und gaben das Spiel nicht auf. In der 25. Minute konnte Rittens Julian Koster erstmals für die Südtiroler jubeln. Der Bann war gebrochen. Dieser erste Treffer gab Ritten das Selbstvertrauen zurück. Schon in der 32. Minute folgte durch Andreas Lutz der zweite Treffer für Ritten. Mit diesem 4:2 Vorsprung ging es in die zweite Drittelpause.

Im letzten Drittel war das primäre Ziel der Lustenauer, den Zweitore-Vorsprung zu verwalten, was vorerst sehr gut gelang. Chancen gab es Hüben wie Drüben, doch die Torhüter konnten sämtliche Schüsse parieren. Es bedurfte einem abgefälschten Schuss der Rittner von der blauen Linie, welcher den Anschlusstreffer für Ritten bedeutete (Mathew Lane, 49. Minute). Ritten drängte auf den Ausgleich, doch das Lustenauer Bollwerk überstand sämtliche Angriffe der Südtiroler. Knapp drei Minuten vor Spielende kassierte Ritten eine Zwei-Minuten-Strafe. Mit einem Mann mehr auf dem Eis agierte Lustenau zu passiv und aus einem Gestocher heraus erzielten die Südtiroler in Unterzahl den verdienten Ausgleichstreffer (Alex Frei, 59. Minute). 

Somit musste die Verlängerung entscheiden. In dieser Phase hatten beide Teams Möglichkeiten, das Spiel für sich zu entscheiden. Schlussendlich waren die Südtiroler die glücklichere Mannschaft, konnten das Momentum für sich nutzen und erzielten durch Julian Kostner in der 63. Minute den fünften Treffer. Im Spitzenspiel der ersten Runde konnten die Rittner Buam somit zwei Punkte aus Lustenau entführen.

EHC Lustenau : Rittner Buam 4:5 n.V. (3:0 / 1:2 / 0:2 / 0:1)
Torschützen EHC Lustenau: Dominic Haberl (3. Min.), Chris D’Alvise (4. Min. / 15. Min. / 21. Min.)
Torschützen Rittner Buam: Julian Kostner (25. Min.), Andreas Lutz (32. Min.), Mathew Lane (49. Min.), Alex Frei (59. Min.), Julian Kostner (63. Min.)

Mit 12 Eigenbauspielern startet der EHC Lustenau in die neue Saison!

Das lange Warten hat ein Ende! Die Kufen sind geschliffen, die Schlittschuhe gebunden und es ist wieder an der Zeit die Schläger zu kreuzen. Gleich ein Kracher zu Beginn der Saison! EHC Lustenau empfängt die Rittner Buam! 

Nach einer harten und intensiven Vorbereitung beginnt für die Löwen des EHC Lustenau, am Samstag, den 14.09.2019 um 19:30 Uhr, die Saison mit dem ersten Heimspiel in der Rheinhalle in Lustenau. Gleich zum Auftakt hat es der Gegner in sich. Mit den Rittner Buam gastiert der Alps Hockey League Meister von 2017 und aktuelle italienische Meister in der Rheinhalle. Wie schon die Jahre zuvor, zählt Ritten zum engen Kreis der Titelanwärter. Nach einer für die Südtiroler doch enttäuschenden Saison 2019, werden sie heuer vom ersten Spiel weg Punkte einfahren wollen. Doch hier haben die Cracks vom EHC Lustenau wohl etwas dagegen. Trotz Verletzungspech (neben den Langzeitverletzten Frederik Rasmussen und Leon Schmeiser ist auch der Einsatz von Martin Grabher-Meier fraglich) wollen die Lustenauer Cracks alles dafür geben, damit die 3 Punkte in der Rheinhalle bleiben. Mit einer kompakten Mannschaftsleistung und der notwendigen Disziplin, erhofft sich Trainer Christian Weber einen Sieg. Die „Abkühlzeiten“ auf der Strafbank müssen dafür auf ein Minimum beschränkt werden. Dass der EHC Lustenau Ritten bezwingen kann, hat die Mannschaft schon in der letzten Saison beim 7:3 Heimsieg bewiesen.

Nicht weniger als 12 Eigenbauspieler stehen beim EHC Lustenau im Kader der neuen Alps Hockey League 2019/20. Einer davon kehrte nun nach 10 Jahren der EBEL den Rücken, um seine Schuhe nun wieder für die Löwen zu schnüren – René Swette. René durchlief alle Nachwuchsstationen des Vereins und hütete bereits im Alter von 17 Jahren das Tor der Kampfmannschaft. Die Verantwortlichen des EHC sind erfreut, dass er nach seiner beeindruckenden Karriere in der EBEL, mit diversen Einsätzen auch im österreichischen Nationalteam, wieder zu seinem Heimatverein zurückgekehrt ist. Mit seiner Erfahrung gewährleistet er den notwendigen Rückhalt im Tor. Dass René Spiele entscheiden kann, hat er in seiner Karriere schon öfters eindrucksvoll bewiesen.

 

MEZ  
   
Letztes Spiel  
  04.03.2020 20:00 - QR - A
EHC Lustenau 4:3 n.P. Vienna Capitals Silver
 
AHL 1920  
  1 HK SZ Olimpija 34 81
2 Rittner Buam 34 75
3 HC Pustertal 34 75
4 S.G. Cortina Hafro 34 62
5 Migross Supermercati Asiago Hockey 34 60
6 HDD Sij Acroni Jesenice 34 60
7 EHC Lustenau 34 58
8 HC Fassa Falcons 34 58
9 Wipptal Broncos Weihenstephan 34 57
10 VEU Feldkirch 34 57
11 Red Bull Hockey Juniors 34 54
12 EK Zeller Eisbären 34 48
13 HC Gherdëina valgerdena.it 34 45
14 EC "Die Adler" Stadtwerke Kitzbühel 34 39
15 EC-KAC II 34 32
16 EC Bregenzerwald 34 29
17 Vienna Capitals Silver 34 25
18 Steel Wings Linz 34 3
 
Qualification Group A  
  1 Red Bull Hockey Juniors 10 24
2 Wipptal Broncos Weihenstephan 10 22
3 HC Gherdëina valgerdena.it 10 19
4 EHC Lustenau 10 17
5 EC-KAC II 10 11
6 Vienna Capitals Silver 10 7